Südafrika verfügt derzeit über sieben Automobilmontagewerke
Südafrika (65 Millionen Einwohner) verfügt seit Jahrzehnten über eine vergleichsweise große Automobilindustrie (600.000 produzierte Fahrzeuge im Jahr 2023, 550.000 im Jahr 2024 und 560.000 im Jahr 2025), die sich hauptsächlich auf den Inlandsmarkt und den Export in großem Umfang, insbesondere nach Europa, konzentriert. Das Land besitzt sieben Montagewerke, die jeweils einem bestimmten Automobilhersteller gehören. Dazu zählen drei deutsche Hersteller (Volkswagen, BMW und Mercedes), drei japanische Hersteller (Toyota, Nissan und Isuzu) sowie der einzige amerikanische Hersteller Ford, da sich GM 2017 aus dem Land zurückzog.
 
40 % der in Südafrika produzierten Fahrzeuge sind Pick-ups (Ford Ranger, Toyota Hilux, Isuzu D-Max, Nissan Navara, Volkswagen Amarok). Diese Fahrzeugart ist nicht nur in Südafrika, sondern auf dem gesamten afrikanischen Kontinent sehr gefragt.
 
Der größte Automobilhersteller des Landes ist derzeit Volkswagen (180.000 Fahrzeuge im Jahr 2025), der die Limousine Polo und den Pickup Amarok in seinem Werk in Uitenhage (Ostkap) montiert. Bemerkenswert ist, dass der 2025 in Europa verkaufte Polo vollständig aus Südafrika importiert wird. An zweiter Stelle folgt Toyota (115.000 Fahrzeuge im Jahr 2025), das die Modelle Corolla Cross, Fortuner, Dyna, Hiace und den Pickup Hilux in seinem Werk in Durban (KwaZulu-Natal) fertigt. Danach folgen Ford (87.500 Fahrzeuge im Jahr 2025), die den Ranger Pickup in ihrem Werk in Silverton (Gauteng) produzieren, Mercedes (72.500 Fahrzeuge im Jahr 2025), die die C-Klasse Limousine in ihrem Werk in East London (Ostkap) produzieren und 99 % davon exportieren, BMW (68.000 Fahrzeuge im Jahr 2025), die den X3 in ihrem Werk in Rosslyn (Gauteng) produzieren und 95 % davon exportieren, Isuzu (25.000 Fahrzeuge im Jahr 2025) und Nissan (11.000 Fahrzeuge im Jahr 2025).
 
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