Tesla wird die Produktion des Model S und des Model X einstellen
Der amerikanische Autohersteller von batterieelektrischen Autos, Tesla, verzeichnete zwei Jahre in Folge einen Rückgang seiner weltweiten Verkäufe, von 1,81 Millionen Einheiten im Jahr 2023 auf 1,79 Millionen im Jahr 2024 und 1,64 Millionen im Jahr 2025, während der chinesische Konkurrent BYD gleichzeitig seine Verkäufe von 3,02 Millionen im Jahr 2023 auf 4,27 Millionen im Jahr 2024 und 4,6 Millionen im Jahr 2025 steigern konnte.
 
Während BYD im Jahr 2025 weltweit mehr als zwanzig verschiedene Modelle vermarktete, bot Tesla nur vier an, wobei der große Cybertruck-Pickup, dessen Vertrieb vertraulich ist, nicht mitgerechnet wurde.
 
Die Wiederbelebung der Tesla-Verkäufe hätte die regelmäßige Erneuerung der vier Modelle und die Erweiterung der Modellpalette um ein oder zwei Einstiegsmodelle, beispielsweise im C-Segment und/oder im B-Segment, insbesondere für den europäischen Markt, beinhalten sollen.
 
Die Modellpalette wurde jedoch nicht nur nicht erneuert und wird es auch nicht (bisher gab es lediglich Facelifts des Model 3 und Model Y aus den Jahren 2018 bzw. 2019), sondern der Autohersteller hat auch beschlossen, seine beiden Topmodelle, Model S und Model X, noch vor dem nächsten Sommer einzustellen. Diese Modelle stammen aus den Jahren 2012 bzw. 2015. Darüber hinaus scheint eine Erweiterung des Angebots um günstigere Modelle nicht mehr geplant zu sein.
 
Unter diesen Umständen ist klar, dass Tesla in den kommenden Jahren nur zurückgehen kann, selbst wenn der Autohersteller überlegt, den Listenpreis seiner Modelle 3 und Y zu senken, um deren Absatz zu stützen. Grund dafür ist der zunehmende Wettbewerb durch die Chinesen, die immer mehr moderne, attraktive und preislich konkurrenzfähige Modelle in allen Größen anbieten werden.
 
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