Inovev prognostiziert 50.000 Einheiten des neuen Dacia Striker pro Jahr
Der Automobilhersteller Dacia (eine Tochtergesellschaft von Renault) setzt seinen Vorstoß in höhere Marktsegmente fort, indem er einen höhergelegten Kombi der C-Klasse namens Striker vorstellt, der auf der gleichen Plattform wie der Bigster SUV sowie auf den gleichen Verbrennungs- und Hybridmotoren basiert.
 
Dieses Modell ist mit 4,62 m Länge nun das längste im Dacia-Sortiment – 5 cm länger als der Bigster und 7 cm länger als der Jogger. Auch im Renault-Sortiment gibt es kein vergleichbares Modell, da Renault seine Limousinen und Kombis der C- und D-Klasse mit Verbrennungsmotoren nach und nach aus dem Programm genommen hat. Innerhalb der Dacia-Palette verhält sich der Striker zum Jogger wie der Bigster zum Duster: Er ist ein etwas größeres und etwas teureres Modell.
 
Der Basismotor, der die Vorderräder antreibt, ist der 1,2 TCe. Dieser turbogeladene Dreizylinder leistet in Kombination mit Mild-Hybrid-Technologie und einem Sechsgang-Schaltgetriebe 138 PS (101 kW). Die andere Version ist mit dem Hybrid-155-System ausgestattet. Dieses kombiniert einen 1,8-Liter-Benzinmotor mit einem 49 PS starken Elektromotor, der in das Automatikgetriebe integriert ist. Das System liefert eine Gesamtleistung von 155 PS (114 kW).
 
Da die Dacia-Werke in Marokko (Tanger) und Rumänien (Pitesti) voll ausgelastet sind, wird der Striker laut Inovev im Renault-Werk in der Türkei (Bursa) mit einer Rate von 50.000 Einheiten pro Jahr produziert werden. Dies ist das erste Mal, dass ein Dacia-Modell in der Türkei montiert wird.
 
Während der Jogger in der F-HEV 1.8-Version 28.000 Euro kostet und der Bigster F-HEV 1.8 30.000 Euro, könnte der Striker F-HEV 1.8 das teuerste Modell der Dacia-Palette werden.
 
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