Honda gibt alle seine Elektrofahrzeugprojekte auf
Nachdem der japanische Automobilhersteller Honda zunächst seine Elektrofahrzeugprojekte mit dem amerikanischen Konzern GM und anschließend seine Elektrofahrzeugprojekte mit dem Unternehmen Sony (AFEELA 1 und AFEELA 2 im D/E-Segment) aufgegeben hatte, stellt er nun auch seine eigenen Elektrofahrzeugprojekte ein, vor allem die Projekte der Honda 0-Serie, die im vergangenen Jahr auf der CES 2025 vorgestellt wurden.
 
Die Honda 0-Serie (D/E-Segment) bestand aus rollenden Prototypen einer Limousine und eines SUV mit avantgardistischem Design, angetrieben von einem batterieelektrischen Motor. Die internationale Markteinführung war für die kommenden Monate geplant. Diese beiden Modelle sollten das Rückgrat von Hondas zukünftiger vollelektrischer Modellpalette bilden.
 
Doch die aktuellen finanziellen Schwierigkeiten von Honda (der Autohersteller verkaufte 2025 weltweit nur 3,4 Millionen Fahrzeuge, ein Rückgang von 9 % gegenüber 2024) im Vergleich zu den Kosten für die Produktion dieser beiden Modelle sowie die langsame Akzeptanz von batterieelektrischen Fahrzeugen, insbesondere in Japan und den Vereinigten Staaten (zwei der wichtigsten Märkte von Honda), verschärft durch Rückschritte in der Regierungspolitik, haben den japanischen Autohersteller dazu bewogen, dieses neue Experiment mit Elektrofahrzeugen vorerst auf Eis zu legen und auf bessere Zeiten zu warten.
 
Viele Autohersteller, darunter auch Honda, haben ihre Elektrifizierungsprogramme gestoppt oder verlangsamt, darunter Ford, GM und Chrysler (die amerikanische Tochtergesellschaft von Stellantis). Chinesische Hersteller, Volkswagen und Renault hingegen machen in diesem Bereich weiterhin Fortschritte. Die Zeit wird zeigen, welche Hersteller am fortschrittlichsten waren. Honda selbst konzentriert sich nun auf die Entwicklung von Hybridfahrzeugen – ein Bereich, in dem das Unternehmen bereits über umfangreiche Erfahrung verfügt.
 
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