Der neue Renault Boréal bleibt den Schwellenländern vorbehalten
Renault bringt ein neues SUV auf den Markt, das (vermutlich) den Schwellenländern vorbehalten sein wird. Es handelt sich um den Boréal, ein SUV der Mittelklasse, das optisch und technisch dem aktuellen Dacia Bigster, der seit einigen Monaten in Europa erhältlich ist, sehr ähnelt. Der in Brasilien vorgestellte Renault Boréal wird in fünf Märkten verkauft: Lateinamerika, Marokko, Türkei, Indien und Südkorea, wo die Marke Dacia kaum präsent oder sogar unbekannt ist, während die Marke Renault gut etabliert und bekannt ist.
 
Zur Erinnerung: Die außereuropäischen Märkte von Renault machten im Jahr 2024 35 % des Gesamtabsatzes der Marke aus, also 560.000 Einheiten von insgesamt 1.577.000 Fahrzeugen (darunter 167.000 in der Türkei, 139.000 in Brasilien, 67.500 in Marokko, 42.000 in Indien, 40.000 in Korea, 35.500 in Argentinien, 30.000 in Mexiko und 25.000 in Kolumbien).
 
Nach der Markteinführung des Kardian und des Duster im Jahr 2023 und des Grand Koléos im Jahr 2024 ist der Boréal das vierte SUV, das Renault in Schwellenländern auf den Markt bringt. Der Renault Boréal basiert auf der RGMP-Plattform, die von der CMF-B-Plattform des Dacia Duster und des Dacia Bigster abgeleitet ist. Mit einer Länge von 4,56 m und einer Breite von 1,84 m ähneln die Abmessungen denen des Dacia Bigster.
 
Die Produktion des Modells wird zunächst am Standort Curitiba (Brasilien) für ganz Lateinamerika und am Standort Bursa (Türkei) für den gesamten Nahen Osten und Marokko konzentriert. Zwar ist der Standort Tanger in Marokko (der den Dacia Sandero für ganz Europa produziert) mittlerweile praktisch ausgelastet. Zu Indien und Südkorea wurden noch keine Details bekannt gegeben, aber es ist wahrscheinlich, dass der Boréal in diesen beiden Ländern kurzfristig für ihre jeweiligen Inlandsmärkte produziert wird.
 
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