Citroën produziert zusätzlich zu den in der Slowakei gefertigten 40.000 C3 auch in Serbien
Citroën verzeichnet mit seinen jüngsten Modellen C3 und C3 Aircross, die auf der in Indien gefertigten Small-car-Plattform (die aber in vielerlei Hinsicht verbessert wurde) basieren, einen bemerkenswerten Erfolg. Die Marke mit dem Doppelwinkel-Logo rechnet 2025 mit einem Absatz von 210.000 C3- und C3 Aircross-Modellen in der Slowakei (Trnava) sowie 40.000 in Indien und Brasilien, insgesamt also 250.000 Einheiten. Zum Vergleich: 2024 wurden 265.000 Fahrzeuge (davon 175.000 in der Slowakei) und 2023 ebenfalls 265.000 (davon 157.000 in der Slowakei) verkauft. Citroën geht für 2026 von einem Absatz von fast 300.000 Einheiten (davon 250.000 in Europa) aus, da beide Modelle relativ neu sind und die Produktion in Europa nach anfänglichen Verzögerungen noch hochgefahren wird. Die Nachfrage nach dem C3 steigt, insbesondere aufgrund von Sozialleasing, das es Menschen in Frankreich ermöglicht, je nach Einkommen ein neues Auto für 100 Euro pro Monat zu erwerben.
 
Citroën könnte 250.000 C3 und C3 Aircross am Standort Trnava produzieren, aber das Management von Stellantis zog es vor, ab dem nächsten Jahr 210.000 Einheiten in Trnava und weitere 40.000 Einheiten am serbischen Standort Kragujevac zu produzieren, wo auch der Fiat Grande Panda hergestellt wird, auf dem er auf der gleichen Kleinwagenplattform basiert.
 
Warum? Ganz einfach: Der Fiat Grande Panda ist nicht so erfolgreich wie der C3. Im Werk Kragujevac werden 2025 weniger als 30.000 Einheiten produziert, was darauf hindeutet, dass die Auslastung des Werks deutlich unter dem Soll liegt, obwohl auch die Produktion dieses Modells anläuft. Die jährlich in diesem Werk produzierten 40.000 C3 tragen dazu bei, das langfristige Ziel von 150.000 Einheiten pro Jahr zu erreichen. Der Autohersteller hat noch nicht bekannt gegeben, ob es sich dabei um Verbrenner- oder Elektroversionen handeln wird.
 
Inovev-Plattformen  >
Noch nicht registriert ?
>>> Anmeldung <<<