Zukünftiger Nissan Juke wird elektrisch sein, wird aber den Juke mit Verbrenner nicht ersetzen
- Der Nissan Juke, ein SUV der B-Klasse, wurde erstmals 2010 eingeführt. Er wurde 2019 überarbeitet und erhält 2026 eine weitere Modellpflege. Damit verkürzt sich der Lebenszyklus von neun auf sieben Jahre. Warum ist der Lebenszyklus des Juke kürzer geworden? Vermutlich, weil es sich um einen normalen Lebenszyklus handelt, während der vorherige als übermäßig lang galt. Vor allem aber, weil der aktuelle Juke weiterhin mit Verbrennungs- und Hybridantrieb angeboten wird, parallel zum neuen Juke, der ausschließlich mit einem vollelektrischen Motor erhältlich sein wird.
- Immer mehr Autohersteller entscheiden sich für die Lösung, für dasselbe Modell zwei verschiedene Karosserievarianten anzubieten, je nachdem, ob es mit einem Verbrennungsmotor (oder Hybridantrieb) oder einem vollelektrischen Motor ausgestattet ist. Dies ist beispielsweise beim Porsche Cayenne, dem Mercedes GLC, dem BMW X3 und sogar beim Renault Megane der Fall, der in den Jahren 2023/24 in zwei verschiedenen Karosserievarianten erhältlich war.
- Der neue Nissan Juke, dessen Markteinführung für Herbst 2026 erwartet wird, wird den markanten Stil seiner Vorgänger aufgreifen, ihn aber noch etwas extravaganter gestalten. Er basiert auf der CMF-EV-Plattform, die auch für den Renault Megane E-Tech, den Nissan Leaf und den Nissan Ariya genutzt wird. Die Produktion erfolgt im Werk Sunderland (Großbritannien) neben dem aktuellen Nissan Qashqai, Nissan Leaf und Nissan Juke. Inovev prognostiziert für 2030 einen Absatz von 25.000 Einheiten des neuen Elektro-Juke, nach 20.000 im Jahr 2029 und 15.000 im Jahr 2028.
- Hinsichtlich des elektrischen Antriebsstrangs könnte er mit einem 120 PS oder 150 PS starken Motor ausgestattet sein, während der Megane E-Tech wahlweise 130 PS oder 218 PS bietet. Die Batteriekapazität würde wie beim Renault Megane E-Tech 40 kWh oder 60 kWh betragen.
