Mazda bringt den elektrischen SUV CX6 auf einer chinesischen Plattform auf den Markt
Der japanische Automobilhersteller Mazda präsentierte die neue Generation seiner Limousine der Mittelklasse, den Mazda 6, ausschließlich als vollelektrisches Fahrzeug auf Basis einer chinesischen Plattform. Das Modell nutzt die Plattform von Changan (Kooperationspartner von Mazda in China). Dieselbe Strategie verfolgt Mazda auch bei seinem neuen batterieelektrischen SUV der Mittelklasse, dem CX-6 e, der ebenfalls auf der Changan-Plattform basiert. Dies stellt einen bedeutenden Wandel dar: Anfang der 2000er-Jahre nutzten chinesische Hersteller ausländische Plattformen für die Entwicklung ihrer Fahrzeuge; heute ist es umgekehrt.
 
Der neue CX-6e ist im Wesentlichen die SUV-Version der Mazda 6e Limousine. Mit einer Länge von 4,85 m und einer Höhe von 1,62m konkurriert dieser SUV mit dem Peugeot e-5008 und dem Tesla Model Y, die beide 6 cm kürzer sind. Im Gegensatz zu diesen beiden Konkurrenten wird der Mazda CX-6e ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich sein.
 
Trotz der chinesischen Plattform haben die Mazda-Designer einen Stil definiert, der an andere Modelle der Marke erinnert (Kodo-Stil). Die Silhouette des CX6 e kann daher an die der Mazda 3 Limousine erinnern, wenn auch in einer imposanteren Form.
 
Der Motor ist ein 258 PS starker Elektromotor, der die Hinterräder antreibt und mit einer 78-kWh-LFP-Batterie gekoppelt ist. Laut WLTP-Zyklus ermöglicht er eine Reichweite von 484 km. Die Motortechnologie stammt offenbar von Changan, die bereits die chinesische Version des CX-6e, den EZ-60, produzieren. Wie die Mazda 6e Limousine wird auch der Mazda CX-6 e SUV in China gefertigt und in verschiedene Märkte, darunter Europa, exportiert.
 
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