Inovev sieht jährlich 100.000 verkaufte Einheiten des neuen Fiat Grizzly voraus
Fiat hat sein neues Grizzly-Modell vorgestellt, ein 4,40 Meter langes SUV (im Grenzbereich zwischen B- und C-Segment), das in zwei Karosserievarianten erhältlich ist: als fünfsitziges Coupé-SUV und als siebensitziger Kombi-SUV. Der Fiat Grizzly basiert auf dem Grande Panda und teilt sich dessen Smart-Plattform (die bereits im Citroën C3, Citroën C3 Aircross und Opel Frontera zum Einsatz kommt) sowie dessen 1,2-Liter-Benzinmotor mit 100 PS (74 kW), 1,2-Liter-Hybridmotor mit 145 PS (107 kW) und elektrischen Motor mit 156 PS (115 kW).
 
Der siebensitzige Grizzly kann als Fiats Antwort auf den Citroën C3 Aircross und den Opel Frontera betrachtet werden, während die fünfsitzige Coupé-Version einzigartig ist, da sie in Europa weder von Citroën noch von Opel angeboten wird. Der in Indien und Südamerika verkaufte Citroën Basalt weist jedoch große Ähnlichkeiten auf.
 
Der Fiat Grizzly, der laut Inovev vollständig in Marokko (im Stellantis-Werk in Kenitra) mit einer Jahresrate von 100.000 Einheiten produziert werden soll, wird in Europa in allen Versionen (außer in der Türkei) den Fiat Tipo ablösen und gleichzeitig mit dem Dacia Duster und dem Dacia Bigster konkurrieren, was das bevorzugte Ziel des neuen Fiat zu sein scheint.
 
Tatsächlich wird der Fiat Grizzly zu Preisen angeboten, die denen der Dacia SUVs ähneln, nämlich 22.000 Euro für die Benzinversion, 25.000 Euro für die Hybridversion und 28.000 Euro für die Elektroversion.
 
Mit dem Grizzly vervollständigt Fiat seine Modellpalette und erweitert sie kostengünstig nach oben (dank der gemeinsamen Verwendung von Komponenten), während das Unternehmen gleichzeitig die Idee aufgibt, in Europa nur Pandas, 500er und 600er zu verkaufen.
 
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