Inovev prognostiziert 75.000 Einheiten pro Jahr für den neuen VW ID. Polo
Volkswagen hat seinen neuen vollelektrischen Kleinwagen vorgestellt, der ursprünglich ID.2 heißen sollte, letztendlich aber den Namen ID. Polo erhielt. Die eher unpersönlichen Namen ID.3, ID.4 und ID.5 scheinen nicht erfolgreich gewesen zu sein, während der Name ID. Polo sofort an den originalen Polo erinnert und ihn als direkten Nachfolger des Models mit Verbrenner positioniert. Auch das Design des ID. Polo besinnt sich auf die Grundprinzipien der Marke VW, denn das sehr geometrische Design von ID.3, ID.4 und ID.5, das jeglichen Bezug zur Markentradition vermissen ließ, hätte potenzielle Kunden möglicherweise abgeschreckt.
 
Der neue Volkswagen ID. Polo, der als direkter Konkurrent von Renault 5 E-Tech, Peugeot e-208, Opel e-Corsa, Citroën e-C3, Fiat Grande Panda EV und sogar dem Cupra Raval positioniert ist, misst 4,05 Meter in der Länge und ist damit 2 cm kürzer als die Verbrennerversion, die weiterhin produziert wird (voraussichtlich bis 2030). Laut Inovev wird der ID. Polo im spanischen Werk Martorell mit einer Jahresrate von 75.000 Einheiten gefertigt, während die Verbrennerversion seit letztem Jahr in Südafrika produziert und nach Europa exportiert wird. Es wird nicht erwartet, dass die Produktionsmenge höher ausfallen wird, da der ID. Polo, basierend auf der MEB+-Plattform, mit zwei anderen VW-Modellen konkurriert: dem ID. Cross (der SUV-Version des ID. Polo) und dem ID. Lupo (einem Kleinwagen), die ihm einen Teil seiner Kundschaft abwerben werden.
 
Für den ID. Polo stehen zwei Batterieoptionen zur Verfügung: eine 37-kWh-LFP-Batterie und eine 52-kWh-NMC-Batterie. Der Elektromotor bietet vier Leistungsstufen (85 kW, 99 kW, 155 kW, 166 kW). Der Hersteller gibt die Reichweite des Modells mit LFP-Batterie nach WLTP-Zyklus mit 329 km und die des Modells mit NMC-Batterie mit 455 km an.
 
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