Inovev rechnet mit einem Absatz von 50.000 neuen Mercedes C-Klasse BEV pro Jahr
Mercedes hat seine neue vollelektrische Limousine der Mittelklasse, die C-Klasse Electric, vorgestellt. Der ursprünglich für dieses Modell geplante Name EQC wurde verworfen, da die EQ-Bezeichnungen offenbar nicht die gewünschte Resonanz bei den Kunden fanden. Das SUV EQB erlitt das gleiche Schicksal und heißt nun GLB Electric. Auch das SUV, das den EQC ersetzt, trägt nun den Namen GLC Electric. Der Nachfolger des Minivans EQV heißt VLE. Es ist daher zu erwarten, dass EQE und EQS in Kürze durch neue elektrische Modelle der E-Klasse und S-Klasse ersetzt werden.
 
Die neue Mercedes C-Klasse Elektrolimousine, basierend auf der MB.EA-Plattform des GLC Electric, unterscheidet sich deutlich von der Verbrennerversion, die noch einige Jahre parallel angeboten wird. Sie tritt direkt gegen die kürzlich eingeführte elektrische Limousine BMW i3 im D-Segment an. Auch mit dem im letzten Jahr vorgestellten Mercedes CLA Electric konkurriert sie. Zwischen den beiden Mercedes-Elektrolimousinen liegen 15 Zentimeter: Der CLA misst 4,73 m, die C-Klasse Elektro 4,88 m (13 cm länger als die C-Klasse mit Verbrennungsmotor).
 
Die elektrische C-Klasse verfügt wie der elektrische CLA über einen 272 PS (200 kW) starken Motor, allerdings mit 800-V-Architektur. Optional ist eine zweite Version mit zwei Motoren und einer Gesamtleistung von 354 PS (260 kW) erhältlich. Dadurch besitzt sie mit 94 kWh eine größere Batteriekapazität als der CLA mit 85 kWh. Der Hersteller gibt eine Reichweite von über 750 km nach WLTP-Zyklus an.
 
-Die elektrische Mercedes C-Klasse wird am Standort Bremen mit einer Stückzahl von bis zu 50.000 Einheiten im Jahr 2030 produziert. Eine Produktion in China zur Deckung der lokalen Nachfrage ist ebenfalls möglich.
 
Inovev-Plattformen  >
Noch nicht registriert ?
>>> Anmeldung <<<