Das Stellantis-Werk in Rennes wird Dongfeng-Fahrzeuge produzieren
Das Stellantis-Werk in Rennes (Ille-et-Vilaine) war ursprünglich ein Citroën-Werk, das ab 1961 den Citroën Ami 6 produzierte. Es ergänzte die bestehende französische Produktionsinfrastruktur der Marke, die hauptsächlich aus dem Werk am Quai de Javel in Paris (Produktion der Oberklassemodelle ID/DS/SM) und dem Werk in Levallois (Fertigung der Einstiegsmodelle 2CV) bestand. Citroën betrieb außerdem ein drittes Werk, das Panhard-Werk in Porte d'Ivry, zur Montage der 2CV-Transporter. Der Ami 6 positionierte sich 1961 als Citroëns Mittelklassemodell zwischen dem 2CV und dem ID/DS.
 
Nach dem Ami 6 und dem Ami 8 produzierte dieses Werk traditionell die Mittelklassemodelle der Marke, wie den GS und GSA, sowie später den BX, Xantia und C5. Heute fertigt das Werk in Rennes, das seit 2021 zur Stellantis-Gruppe gehört, den SUV C5 Aircross. Die Produktionsmenge wird jedoch weder 2024 noch 2025 50.000 Einheiten pro Jahr übersteigen, während in diesem Werk 2020 noch 103.000 Fahrzeuge, 2019 156.000 und 2005 sogar 340.000 Fahrzeuge produziert wurden.
 
Das Werk in Rennes ist eines von vielen Stellantis-Werken mit erheblichen Überkapazitäten und daher eines von vier Konzernwerken, die sich für einen chinesischen Automobilhersteller (wie von der Stellantis-Geschäftsleitung gewünscht) eignen, um ein oder mehrere Fahrzeuge für den europäischen Markt zu produzieren. Die drei anderen Werke befinden sich in Villaverde (Spanien), Eisenach (Deutschland) und Cassino (Italien). Dongfeng hat zugestimmt, eines seiner Fahrzeuge der Marke Voyah (Dongfengs Luxustochter) im Stellantis-Werk in Rennes zu produzieren.
 
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