Auf dem Weg zu einer Wiederbelebung des A-Segments bei Stellantis
Die A-Segment-Modelle der Stellantis-Gruppe, der Peugeot 108 und der auf dem Toyota Aygo basierende Citroën C1, wurden 2021 ohne Nachfolger eingestellt. Ein weiteres A-Segment-Modell von Stellantis, der italienische Fiat Panda, wird nach der Markteinführung des B-Segment-Modells Grande Panda im Jahr 2025 unweigerlich an Bedeutung verlieren. Diese drei Stellantis-Modelle wurden nie mit einem vollelektrischen Antrieb angeboten, und auch der kleinere Panda, der nun Pandina heißt, soll zukünftig nicht mit einem solchen Antrieb erhältlich sein. Bleibt also der Fiat 500, der zwar sowohl mit Verbrennungsmotor als auch als vollelektrische Variante angeboten wird, aber aufgrund seines Preises praktisch unverkäuflich ist.
 
Die Stellantis-Gruppe hat daher beschlossen, das A-Segment von Grund auf neu zu gestalten. Der Automobilhersteller will ab 2028 in seinem italienischen Werk in Pomigliano d'Arco, wo aktuell der Fiat Pandina produziert wird, mit der Produktion einer neuen Reihe kompakter und erschwinglicher Elektroautos beginnen. Diese Fahrzeuge könnten die Nachfolger des Peugeot 108, Citroën C1 und Fiat Pandina sein. Das Werk hat eine Produktionskapazität von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr.
 
Diese Stellantis-Initiative könnte offenbar von den Vorteilen profitieren (wie beispielsweise CO₂-Emissionszertifikaten), die für „E-Cars“ (das „E-Car“-Programm der Europäischen Kommission) vorgesehen sind: Elektrofahrzeuge der Kategorie M1E mit einer Länge von maximal 4,2 Metern (also Segment A und unterer Teil des Segments B). Die zukünftigen Fahrzeuge von Stellantis im A-Segment, die zu einem Preis von 15.000 € angeboten werden, basieren auf der neuen STLA City-Plattform.
 
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