Inovev prognostiziert 70.000 Einheiten des neuen Kia K4 pro Jahr
Der koreanische Autohersteller Kia überarbeitet seine Modellbenennungspolitik für Europa und übernimmt die in Nordamerika übliche. So heißt der Nachfolger des Kia Ceed, eines Kompaktwagens mit Verbrennungsmotor, dessen Produktion im August in der Slowakei eingestellt wurde, nun K4. Dieses Modell ersetzt auch die Modelle ProCeed und XCeed, die vom Ceed abgeleitet waren.
 
Der Kia K4 ist ein 4,44 Meter langer Hatchback (eine Stufenhecklimousine mit einer fünften Tür am Heck), der einem Kombi ähnelt (dank des dritten Seitenfensters und des senkrechten Hecks). Er ist ausschließlich mit Verbrennungsmotor erhältlich; die batterieelektrische Version ist der EV4, der im slowakischen Žilina produziert wird. Ob der Kia K4 in der Slowakei gefertigt wird, ist noch unklar; Berichten zufolge soll er im mexikanischen Kia-Werk Pesqueria produziert werden.
 
Das neue Modell, das mit dem Peugeot 308, Opel Astra, DS N°4, Volkswagen Golf, Audi A3, Seat/Cupra The Leon, Skoda Octavia, BMW 1er, Toyota Corolla, Mazda 3 und Hyundai i30 konkurrieren wird, wird mit verschiedenen Motorisierungen angeboten: einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbomotor mit 115 PS, erhältlich als Benziner oder Mild-Hybrid (MHEV), und einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit wahlweise 150 PS oder 180 PS. Ein Vollhybridmotor (F-HEV), der kein Plug-in-Hybrid ist, wird das Angebot im Jahr 2026 ergänzen.
 
Der Kia K4 soll die Verkaufszahlen der Modelle Kia Ceed, ProCeed und XCeed wieder anzukurbeln, die seit 2023 auf unter 100.000 Einheiten pro Jahr gefallen sind, während sie zu Beginn ihrer Karriere im Jahr 2008 noch 200.000 Einheiten erreichten. Der Kia K4 und der EV4 sollen 2030 in einer Stückzahl von 120.000 Einheiten produziert werden, darunter 70.000 K4 und 50.000 EV4.
 
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