Der japanische Automarkt wird im Jahr 2025 um 3,3 % wachsen
- Der japanische Pkw-Markt soll Prognosen zufolge 2025 um 3,3 % gewachsen sein, nach einem ähnlichen Rückgang im Jahr 2024. Allerdings stagnieren die Autoverkäufe in Japan seit zwei Jahrzehnten und weisen seit 2020 sogar einen Abwärtstrend auf. Der japanische Automobilmarkt ist in der Tat stark gesättigt, und jüngere Generationen zeigen zunehmend weniger Interesse am Kauf von Neuwagen, selbst von Kei-Cars (kleinen, spezialisierten Fahrzeugen, die in Japan von Förderprogrammen, insbesondere Steuervorteilen, profitieren). Seit 2020 liegt der Absatz japanischer Pkw unter 4 Millionen Einheiten, verglichen mit rund 5 Millionen Einheiten Anfang der 2000er-Jahre und 4,5 Millionen Einheiten Anfang der 2010er-Jahre.
- Nach Automobilherstellergruppen bleibt der Toyota-Konzern (Toyota, Lexus, Daihatsu) mit einem Marktanteil von 45 % – also fast jedem zweiten Auto – mit Abstand Marktführer auf dem japanischen Markt. Vor ihm liegen Suzuki (Spezialist für Kei-Cars mit Daihatsu), der 16 % des Marktes ausmacht, Honda (15 % Marktanteil), der seinen zweiten Platz an Suzuki verliert, und Nissan (9 % Marktanteil), der sich in Japan allmählich zu einem kleinen Automobilhersteller entwickelt, obwohl er bis 2005 noch den zweiten Platz innehatte.
- Dahinter folgen Mazda (3 % Marktanteil), Mitsubishi (3 % Marktanteil) und Subaru (3 % Marktanteil) mit einem geringen Marktanteil, deren Absatzvolumen zunehmend an Bedeutung verliert. Importe machen traditionell 6 % des japanischen Marktes aus, hauptsächlich aus Europa (80 %) und Nordamerika (15 %).
