Ford wird sein Angebot an batterieelektrischen Modellen in den USA reduzieren
Der Absatz von Elektrofahrzeugen in den USA ging im November 2025 im Vergleich zum November 2024 um 40 % zurück, nachdem am 30. September eine Steuergutschrift in Höhe von 7.500 US-Dollar für Käufer von batterieelektrischen Fahrzeugen ausgelaufen war, die mehr als 15 Jahre lang in Kraft gewesen war.
 
Angespornt durch Donald Trumps neue Politik, die die Vorzüge des Verbrennungsmotors lobt und die des batterieelektrischen Motors scheinbar nicht anerkennt, hat der amerikanische Konzern Ford beschlossen, die Produktion seiner großen batterieelektrischen Modelle, die in Nordamerika vertrieben werden, Ende Dezember 2025 einzustellen. Das bekannteste dieser Modelle ist der F Series Lightning Pickup, von dem monatlich weniger als 2.000 Einheiten verkauft wurden, während die Version mit Verbrennungsmotor jährlich rund 500.000 bis 600.000 Einheiten absetzte.
 
Infolgedessen wird sich Ford künftig auf Verbrennungsmotoren und Hybridmodelle (mit und ohne Plug-in-Funktion) konzentrieren. So wird es beispielsweise vom F-Series Pickup eine Hybridversion geben, voraussichtlich mit Range Extender. Alle Pläne für batterieelektrische Modelle, wie etwa zukünftige Elektro-Pickups und -Vans, werden verworfen. Ford gibt an, durch die Einstellung dieser Projekte und die Umschichtung der Investitionen in Verbrennungsmotoren und Hybridantriebe erhebliche Einsparungen zu erzielen. Auch die Zukunft des Ford Mustang Mach-E erscheint ungewiss, da die Verkaufszahlen des Modells von 90.000 Einheiten im Jahr 2023 auf 55.000 im Jahr 2024 und 50.000 im Jahr 2025 gesunken sind.
 
Diese neue Strategie von Ford in Nordamerika deckt sich mit der in Europa beobachteten, die darin besteht, sich einem anderen Hersteller (Renault) für die Entwicklung und Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen des B-Segments anzunähern.
 
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