Automobilabsatz (PKW+UV) in Indonesien ging 2014 um 1,8% zurück,

 

Das Absatzvolumen von Fahrzeugen in Indonesien ging 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% auf 1,2 Mio. Einheiten zurück. Obwohl die Verkaufszahlen im dritten Jahr in Folge die  Schwelle von 1 Mio. Einheiten überstiegen, fiel das Volumen im Vorjahresvergleich zum ersten Mal seit fünf Jahren. Diesen Rückgang der Nachfrage erklären drei Faktoren; 1. eine Verlangsamung des Marktes aufgrund Preiserhöhungen durch die Abwertung der nationalen Währung gegenüber dem US-Dollar, 2. die im Oktober 2014 vorgelegten Pläne der Regierung, die Kraftstoffsubventionen nach und nach zu reduzieren, die eine finanzielle Belastung mit sich bringen, 3. eine 30%ige Erhöhung der Kraftstoffpreise im November 2014.


Nach Fahrzeugart betrachtet blieb das PKW-Volumen mit 879.000 Einheiten auf dem Vorjahresniveau. LCGCs (Low Cost Green Cars), die ab September 2013 auf den Markt kamen, erhöhten die Verkaufszahlen und ermöglichten es den PKW, das Vorjahresniveau beizubehalten. 172.000 LCGC wurden verkauft, womit ihr Anteil am PKW-Sektor auf 19,6% anstieg. Weil die LCGC einen größeren Teil des Marktes auf sich zogen, gingen die Limousinen und nicht-Limousinen allgemein zurück, um 36,8 bzw. 13,7 Prozent). Bedingt durch die Verlangsamung des Marktes fielen die Nutzfahrzeuge um 6,2% auf 329.000 Einheiten.


Bei den einzelnen Marken ging Marktführer Toyota um 8,1 Prozent auf 400.000 Einheiten zurück und fiel auf 33% Marktanteil (-2,3 Prozentpunkte). Toyotas Topmodell Avanza brach aufgrund der Einführung des Honda Mobilio um 24,1% ein. Der rege Verkauf des Mobilio trieb das Absatzvolumen von Honda voran, mit einem Anstieg um 73,9 Prozent auf 159.000 Einheiten. Damit konnte Honda an Suzuki vorbeiziehen und den dritten Platz einnehmen. Abgesehen von Honda und Ford verzeichneten alle anderen Hersteller in der Top 10-Gruppe Verluste.


Trotz der Beruhigung der Kraftstoffpreise dank dem Rückgang des Rohölpreises, gilt ein weiterer Anstieg der Preise für 2015 aufgrund der Währungsschwäche als sehr wahrscheinlich. Der Automobilverband Indonesiens erwartet, dass das Absatzvolumen 2015 im Vergleich zu 2014 unverändert bleibt.

 

15-13-8  

 

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China PC Sales Volume Is Expected to Increase 14.2% in 2015,

 

2014 stieg der Verkaufsvolumen der PKW aus heimischer Produktion in China um 9,9 Prozent auf 19,7 Mio. Einheiten, d.h. eine Verlangsamung aufgrund der wirtschaftlichen Abschwächung im zweiten Halbjahr. Das Volumen verfehlte somit das Gesamtziel der Hersteller von 20,07 Mio. Einheiten, das zu Jahresbeginn gesetzt wurde. Insbesondere bei den japanischen Herstellern war die Zielerreichung niedrig, mit 87,4% in 2014.

Während Honda und Nissan 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 27,7% bzw. 12,2% zunahmen und ihre Jahresziele erreichen konnten, war der Anstieg bei beiden 2014 lediglich im einstelligen Bereich, so dass die gesetzten Ziele verfehlt wurden. Demgegenüber verzeichneten die EU-Hersteller 2014 einen Zielerreichungsgrad von 115,8 Prozent, der höchste aller Hersteller, vorangetrieben insbesondere durch VW und PSA, die um 15,4 bzw. 31,6 Prozent zunahmen.

Eine Betrachtung der Segmente zeigt, dass die SUV gut abschnitten, mit einem Zielerreichungsgrad von 142,2 Prozent 2014. Laut unserer Partner in China beträgt das Gesamtverkaufsziel der Hersteller für 2015 22,49 Mio. Einheiten, eine Erhöhung um 14,2 Prozent im Vergleich zum Ergebnis 2014.

Im März 2015 teilte die Regierung eine erwartete BIP-Zuwachsrate für das Gesamtjahr von ca. 7% mit, eine Reduzierung im Vergleich zum Vorjahresziel. Obwohl sie keine Prognosen bezüglich der wirtschaftlichen Erholung treffen können, setzen sich die chinesischen, US- und EU-Automobilhersteller hohe Verkaufsziele für dieses Jahr und wollen die Nachfrage in China für sich beanspruchen. Im Gegensatz dazu agieren die japanischen und die koreanischen Hersteller angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Verlangsamung verhaltener und haben sich im Vergleich zu anderen Herstellern niedrigere Ziele gesetzt.

 

 

15-13-6  

 

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Nissan schickt in Indien ein drittes Datsun-Modell an den Start,

 

Die 2013 eingeführte Marke Datsun gilt als Einstiegsmarke von Nissan, ähnlich wie Dacia bei Renault. Seit Januar 2014 produziert Datsun den GO (einen Kleinwagen) in Indien (Chennai), im Januar 2015 kam die Kombiversion GO+ hinzu. In Russland (Togliatti) wird seit Juli 2014 der Datsun-Do, eine 4-türige-Limousine des Kleinwagensegments, hergestellt sowie seit Oktober 2014 der mi-Do, eine 5-türige-Limousine (Kleinwagen).


Es ist interessant festzustellen, dass die in Indien und in Russland hergestellten Datsun-Modelle nichts miteinander gemein haben. Die indischen Modelle basieren auf einer verkürzten Plattform des Nissan Micra, während die russischen Fahrzeuge die Plattform des Lada Kalina / Granta verwenden.


Datsun-Modelle werden aktuell in Indien (14.501 Einheiten 2014), Indonesien (17.361 Einheiten), Russland (11.414 Einheiten) und Südafrika (1.574 Einheiten) verkauft, was einem gesamten Jahresverkaufsvolumen von 44.850 Einheiten entspricht.


Um die Marke weiterzuentwickeln hat sich Nissan entschieden, die Datsun-Palette nach und nach zu erweitern, so wie es Renault mit der Dacia-Palette getan hat. Der japanische Hersteller wird deswegen im Januar 2016 ein drittes Modell in Indien einführen. Noch ist nicht bekannt, wie das zukünftige Modelle heißen soll, noch in welchem Segment es angesiedelt sein wird bzw. auf welcher Plattform es basieren wird. Es könnte der Marke jedoch helfen, sich auf diesen Märkten stärker zu etablieren und ab dem nächsten Jahr die Verkaufszahlen zu verdoppeln.

 

 

15-13-5  

 

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Ford wird der vierte nicht chinesische Hersteller in China,

 

The Ford Group (Ford, Lincoln) is becoming the fourth non-Chinese manufacturer in China and the fifth manufacturer regardless of the country of origin (behind Changan). While it ranked in seventh position in 2014 behind VW, GM, Hyundai-Kia, Renault-Nissan, Toyota and Honda. In terms of sales, it has overtaken Renault-Nissan, Toyota and Honda in the first three months of 2015, its growth proving stronger than that of its competitors.

With nearly 220 000 vehicles sold and an increase of 11.6% in the first quarter of 2015 (compared to the first quarter of 2014), Ford is increasing faster than VW (+ 1.8%), GM (+5, 2%), Hyundai-Kia (+ 0.1%), Renault-Nissan (-10.9%), Toyota (-10.4%) and Honda (+ 5.8%).

Ford has become the fourth non-Chinese manufacturer in China and it has just opened its fourth assembly plant (in Hangzhou), which has a production capacity of 250 000 vehicles per year. In 2014, Ford produced nearly 810 000 passenger cars for a capacity of 950 000 per year. With the new plant in Hangzhou (dedicated to the Edge and Taurus, of American origin), Ford will produce 1.2 million vehicles per year, to which will be added 200 000 units a year from HafeiAutomotive's Harbin plant bought by the JV Changan-Ford (Changan being Ford's partner in China).

With a volume of 1.4 million vehicles per year, Ford will now be located in terms of capacity behind Volkswagen (3.65 million units) General-Motors (3.5 million units), Hyundai-Kia (1.95 million units) and ahead of Renault -Nissan (1.3 million units), Toyota (1.25 million units) and Honda (1.25 million units).

 

 

 

15-13-4  

 

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Globale Verkäufe von Peugeot 301/Citroën C-Elysée schließen auf zum Renault/Dacia Logan,

 

Die 2012 eingeführten Modelle 301 und C-Elysée (basierend auf der Peugeot 208-Plattform) zielen auf die Mittelklasse in aufstrebenden Märkten wie China, der Türkei, Nordafrika und Russland. Sie werden auch im subsaharischen Afrika, Lateinamerika und im Nahen Osten verkauft. Der französische Hersteller plant außerdem die Aufnahme der Produktion im Iran, sobald die politische Lage im Land dies zulässt. Aktuell werden diese Modelle ausschließlich in China und in Spanien hergestellt.

Eine Analyse der globalen Verkäufe des 301 und des C-Elysée seit ihrer Einführung zeigt eine Erhöhung von 8.000 Einheiten in 2012 auf 133.000 in 2013 und 258.000 2014. PSA plante 2014 den Verkauf von 150.000 Peugeot 301 und 100.000 Citroën C-Elysée. Das Verkaufsziel von 250.000 Einheiten für beide Modelle ist übertroffen worden. In China allein wurden 200.000 Einheiten verkauft, ein höheres Ergebnis als geplant, das einen Ausgleich der gemischten Ergebnisse in der Maghreb-Region und der Türkei, wo der Markt 2014 stark zurückgegangen ist, ermöglichte.

Vergleicht man die globalen Verkäufe des 301 und des C-Elysée mit dem Renault / Dacia Logan, kann man feststellen, dass die Modelle mit einander konkurrieren und dass sich die Lücke dazwischen in letzter Zeit schließt. 2014 wurden unter den Markennamen Renault und Dacia 288.000 Logan verkauft, d.h. nur 30.000 Einheiten mehr als beide PSA-Modelle.

2014 wurde der Dacia / Renault Logan in fünf Ländern hergestellt (Rumänien, Russland, Marokko, Brasilien und Kolumbien), während der 301 / C-Elysée in zwei Ländern produziert wurde (China und Spanien).

 

 

15-13-2  

 

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