Anstieg der Automobilproduktion in Indonesien 2014 um 7,5 Prozent auf 1,3 Mio.,

 

-Das Volumen der Automobilproduktion in Indonesien stieg 2014 um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,29 Mio. Einheiten und erreichte somit zum fünften Mal in Folge einen historischen Höchststand. Zu dem erhöhten Volumen trugen sowohl die Einführung im September 2013 von LCGC-konformen Modellen (Low Cost Green Cars) als auch die Bemühungen seitens der Hersteller, Indonesien als zweite Exportbasis nach Thailand zu positionieren, bei. Für 2015 wird von einigen Beobachtern erwartet, dass die Nachfrage auf dem Niveau von 2014 bleiben wird; sollte der Export allerdings weiter steigen, dürfte das Gesamtproduktionsvolumen über 1,3 Mio. Einheiten lieg en.

Betrachtet man die Daten nach Fahrzeugart, expandierten die PKW um 9,5 Prozent auf 1,01 Mio. Einheiten, während die Nutzfahrzeuge um 0,8 Prozent auf 285.000 Einheiten anstiegen. Die PKW, vorangetrieben durch die florierende Produktion von LCGC-konformen Modellen sowie neue Produkte von Toyota und Honda, kurbelten das Volumen an, so dass erstmalig die Schwelle von 1 Mio. Einheiten übertroffen wurde. Im Gegensatz dazu blieb das Nfz-Volumen im Vorjahresvergleich nahezu unverändert. Ursache hierfür ist der zweistellige Rückgang der LKW über 5 t Gesamtgewicht sowie der Busse über 10 t als Folge der stagnierenden heimischen Wirtschaft.

Die Analyse nach Herstellern zeigt, dass sowohl Toyota als auch Honda gut abschnitten, mit einem jeweiligen Anstieg um 28,6 bzw. 95,3 Prozent. Ende 2013 begann Toyota mit der Produktion des Vios, gefolgt im März 2014 vom Yaris. Bei Honda verdoppelte sich beinahe das Produktionsvolumen dank dem regen Verkauf des Mobilio MPV und des LCGC-konformen Brio Satya. Mit dem Erscheinen des Mobilios gingen Daihatsus MPV-Modelle um mehr als 20 Prozent zurück, allerdings stärkte die erhöhte Exportproduktion des für Toyota hergestellten Agya das Volumen, so dass Daihatsu einen Gesamtanstieg um 2,9 Prozent verbuchen konnte. Suzuki fiel aufgrund des schlechten Abschneidens des Ertiga um 4,5 Prozent zurück.

Bei GM begann 2013 die Produktion des Chevrolet Spin; diese wurde jedoch im Juni 2015 aufgrund des schleppenden Verkaufs eingestellt. 

 

15-15-6  

 

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Der regionale PKW-Verkauf in China 2014: Die Nachfrage in Zentral- / West-China bleibt robust,

 

Das Neuzulassungsvolumen in China stieg 2014 im Vorjahresvergleich um 13,1 Prozent auf 16,97 Mio. Einheiten. Nach Regionen betrachtet fiel der Marktanteil von Ost-China von 55,8 Prozent im Jahr 2010 auf 50,2 Prozent 2014, während der Zentralchinas im gleichen Zeitraum von 16,9 Prozent auf 21 Prozent expandierte. Vorangetrieben durch Henan, Hunan und Hubei konnte Zentralchina im Zeitraum 2010-2014 um 97,9 Prozent zunehmen, im Westen Chinas betrug der Anstieg dank Sichuan, Shaanxi und Chongqing 73,9 Prozent.

Im Vergleich war das Wachstum im Osten bzw. im Nordosten Chinas schwächer; diese Regionen nahmen in den letzten fünf Jahren um 43,6 bzw. 54,5 Prozent zu. Guangdong, die erste Verwaltungseinheit bzgl. des Verkaufsvolumens, nahm um 25,4 Prozent auf 1,58 Mio. Einheiten zu. Obwohl Ost-China, wo Verwaltungseinheiten mit spitzen BIP-Werten konzentriert sind, das wichtigste Aktionsgebiet des PKW-Marktes bleibt, verschiebt sich allmählich u.a. aufgrund der Einführung von Zulassungsbestimmungen in einigen Städten die Nachfrage nach inländischen Regionen, die über 50 Prozent der Gesamtbevölkerung Chinas ausmachen.

Betrachtet man den Marktanteil nach Regionen, zeigt sich, dass die Verkaufsoffensive der EU-Hersteller seit 2010 Erfolg gehabt hat. Sie sind an der japanischen Konkurrenz in Ost-China vorbeigezogen und haben in Zentral- und West-China die Spitzenposition von den chinesischen Herstellern übernommen. Aufgrund der hohen Konzentration wohlhabender Bürger hat sich Ost-China zum wichtigsten Markt für Mittelklasse- und obere Mittelklassenfahrzeuge entwickelt, während die Kompaktklasse in Zentralchina vorherrscht. In West-China verbuchen die SUV den höchsten Anteil und auch auf nationaler Ebene ist ihre Quote bedeutsam.

 

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Produktplan von Volkswagen in Europa 2015-2018,

 

Volkswagen hat seinen neuen europäischen Produktplan für 2015-2018 vorgestellt.

Im zweiten Halbjahr 2015 wird VW die zweite Generation des Tiguan (Kompakt-SUV) einführen, die in Wolfsburg und Hannover  hergestellt wird.

Im ersten Halbjahr 2016 kommt die 6. Generation des Polo (Kleinwagensegment), der weiterhin in Pamplona (Spanien) produziert werden soll.

Im zweiten Halbjahr 2016 werden eingeführt:
§die 1. Generation des Canyon (Klein-SUV), dessen Name vorläufig ist. Die Fertigung wird wahrscheinlich in Pamplona (Spanien) stattfinden;
§die 2. Generation des CC (Mittelklasse-Limousine), mit Produktion in Emden zusammen mit dem Passat.

Im ersten Halbjahr 2017 kommt die 3. Generation des Touareg (SUV in der oberen Mittelklasse), dessen Fertigung weiterhin in Bratislava (Slowakei) neben dem Audi Q7 stattfinden wird.

Im zweiten Halbjahr 2017 führt VW die 2. Generation des Phaeton ein (Oberklasse-Limousine). Die Produktion wird wie bei der aktuellen Generation in Dresden stattfinden.

Schließlich wird im zweiten Halbjahr 2018 die 8. Generation des Golf (Kompaktklasse) an den Start gehen. Das Modell wird wie die aktuelle Generation in Wolfsburg und Mosel hergestellt werden.

 

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SUV erhöhen ihren Anteil in Russland 2014,

 

Mit Beginn der Nissan-Produktion des Qashqai in Russland (das Modell wurde vorher aus Großbritannien importiert) ist es interessant, die aktuelle Position von SUV am russischen Markt zu analysieren. In Europa machte diese Kategorie 2014 20% der Verkäufe aus; wie sieht ihr Anteil in Russland aus?

Laut Inovev-Berechnungen blüht der SUV-Markt in Russland noch mehr auf als im restlichen Europa, mit einem Marktanteil 2014 von über 30% (gegenüber 20% 2009 und 10% 2004). 2014 wurden – wie bereits 2013 - 800.000 SUV in Russland verkauft, während der Gesamtmarkt hingegen (alle Fahrzeugkategorien) um 10% zurückging.

Die Top 10 verkauften Modelle in Russland sind: Renault Duster klar an erster Stelle (80.000 Einheiten), weit vor dem Lada Niva (51.000 Einheiten), Chevrolet Niva (46.000 Einheiten), Toyota RAV4 (38.000 Einheiten), Hyundai iX35 (37.000 Einheiten), Nissan Qashqai (35.000 Einheiten), Toyota Land Cruiser (33.000 Einheiten), Kia Sportage (32.000 Einheiten), Mitsubishi Outlander (31.000 Einheiten), Mazda CX5 (25.000 Einheiten). Der Qashqai liegt aktuell auf Rang sechs des SUV-Marktes.

Die führende Marke ist Nissan (84.000 Einheiten), vor Renault (82.000 Einheiten), Toyota (71.000 Einheiten), Mitsubishi (54.000 Einheiten), Lada (51.000 Einheiten), Hyundai (49.000 Einheiten), Kia (46.000 Einheiten), Chevrolet (46.000 Einheiten), Ssangyong (43.000 Einheiten) und Suzuki (39.000 Einheiten).

 

15-15-2  

 

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