Aufteilung der europäischen Produktion des Opel Astra,
Interessant ist die Beobachtung der sukzessiven Verlagerung der Produktion des Opel Astra in Europa von 2005 bis heute, sowie der geplanten Verlagerungen bis 2021, mit dem Beginn der nächsten Generation des Astra.

Der Opel Astra ist der Nachfolger des Opel Kadett (Kompaktlimousine), der ausschließlich im eigens dafür gebauten Werk in Bochum hergestellt wurde. 1991 wurde der Astra in Deutschland (Bochum), Belgien (Antwerpen) und dem UK (Ellesmere) produziert. Ab 2009 kam Polen (Gliwice) als Produktionsstandort hinzu. Der Rückgang von Opel in Europa hat seit 1999 zu einer bedeutenden Abnahme des Astra-Absatzes geführt.

Nach 700.000 Einheiten 1999 fiel der Absatz des Astra 2005 auf 500.000 Einheiten, 2009 auf 300.000 und 2014 auf 235.000. 2016 stieg die Produktion des Astra auf 300.000 Einheiten, wie im Jahr 2009, allerdings ist das Niveau noch weit entfernt von dem des Jahres 1999 bzw. 2005.

Folglich lief die Produktion in Antwerpen 2010 aus (daraufhin schloss das Werk), in Bochum endete die Produktion 2014 (ebenfalls mit Schließung des Werkes). Die Fertigung im britischen Ellesmere lief zwar weiter, das Werk soll aber 2021 schließen. Ab der nächsten Generation 2021 soll das Modell nur noch im polnischen Gliwice hergestellt werden. Somit wird die Produktion des Opel Astra nur noch an einem Standort stattfinden, so wie früher beim Opel Kadett. 


17-08-1   

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Der Gebrauchtwagenmarkt in Frankreich ist 2,6 mal so groß wie der Neuwagenmarkt,
Der französische Gebrauchtwagenmarkt für PKW ist wieder auf dem Stand von 2007, d.h. 5,6 Mio. Einheiten, also 2,8 mal so groß wie der Neuwagenmarkt.

Jedes Jahr liegt der französische Gebrauchtwagenmarkt für PKW zwischen 5 und 6 Mio. Einheiten, während der französische Neuwagenmarkt im Bereich 1,8 bis 2,2 Mio. Einheiten liegt. Der französische Gebrauchtwagenmarkt für PKW ging 2008 und 2009 aufgrund der Finanzkrise und der Verschrottungsprämie, die zur Unterstützung des Neuwagenmarktes in diesem Zeitraum gültig war, zurück.

Der französische Markt für gebrauchte LUV kehrte 2016 auf den Spitzenwert von 2010 und 2011 zurück, d.h. 800.000 Einheiten, also nur doppelt so groß wie der französische Markt für neue LUV.

Jedes Jahr liegt der französische Gebraucht-LUV-Markt zwischen 750.000 und 800.000 Einheiten, während der französische Markt für neue LUV im Bereich 360.000 bis 460.000 Einheiten liegt.

Insgesamt betrug der Markt für Gebrauchtwagen (PKW + LUV) in Frankreich 2016 6,4 Mio. Einheiten, d.h. 2,64 mal so viel wie der Markt für neue PKW + LUV. Dieser Anteil ist seit 2007 stabil.

 
17-7-9
   

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32 neue in Europa gebaute Modelle werden 2017 eingeführt,
32 neue Modelle werden 2017 in Europa eingeführt. Von diesen 32 Modellen sind 15 Limousinen, 14 SUV, 1 Kombi, 1 Coupe und 1 Cabriolet. Damit dominieren die SUV dieses Jahr nicht vor den Limousinen, da die SUV-Palette in Europa bereits weitläufig ist. Nichtsdestotrotz werden in Europa doppelt so viele SUV wie Limousinen verkauft.

Nach Segmenten betrachtet, sind von den 32 Modellen, die 2017 in Europa hergestellt und eingeführt werden, 10 im Kleinwagensegment, 6 im Kompaktsegment, 4 in der Mittelklasse, 10 in der oberen Mittelklasse und 2 in der Oberklasse. Relativ zum Gesamtabsatz ist der Anteil an High-End-Modellen (obere Mittel- bzw. Oberklasse) hoch, die meisten lösen allerdings bestehende Modelle ab.

Acht, d.h. ein Viertel, der neuen Modelle, die 2017 in Europa eingeführt werden, ersetzen kein bestehendes Modell.

Nach Herstellernationalität sind 13 deutscher Herkunft, 4 japanischer Herkunft und 3 französischer Herkunft. Drei sind amerikanisch, zwei spanisch, zwei italienisch und je ein Modell schwedisch, britisch, koreanisch, rumänisch und tschechisch.

Allein die Volkswagen-Gruppe wird 2017 13 neue Modelle in Europa auf den Markt bringen.

 
17-7-8
   

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Inovev prognostiziert den Absatz von 200.000 Einheiten des zukünftigen Mitsubishi Eclipse Cross,
Die japanische Marke Mitsubishi, die seit Ende letzten Jahres zur Renault-Nissan-Gruppe gehört, hat neulich beim Genfer Autosalon ein neues Kompakt-SUV vorgestellt .

Dieses Modell namens Eclipse Cross (der Name Eclipse wurde zwischen 1989 und 2012 von Mitsubishi für ein sportliches Coupe verwendet), dürfte nach und nach das ASX-SUV in der gleichen Kategorie ablösen. Letzteres ist jetzt sieben Jahre alt und damit am Ende des Lebenszyklus der meisten Modelle eines reifen Marktes. Von den Dimensionen her passt der Eclipse Cross mit einer Länge von 4,40m in der Mitsubishi-Palette zwischen dem 4,30m langen ASX (Kompaktklasse) und dem Mittelklasse-Outlander (4,70m). Er verwendet die Plattform dieser beiden älteren Modelle und wird - so Inovev - das letzte Mitsubishi-SUV auf einer Mitsubishi-Plattform sein. Das nächste SUV der Marke dürfte die Renault-Nissan-Plattform (CMF) verwenden, die im Kadjar und Qashqai zum Einsatz kommt. Zukünftige Mitsubishi-Limousinen werden auch nach und nach Renault-Nissan-Plattformen erhalten. Es ist bereits mitgeteilt worden, dass der zukünftige Mitsubishi L200-Pickup die gleiche Plattform verwenden wird wie Nissan Navara, Renault Alaskan und Mercedes X-Klasse. Angetrieben wird der Eclipse Cross durch einen 1,5l Benzinmotor bzw. einen 2,2l Dieselmotor.

Inovev erwartet ein jährliches globales Absatzvolumen von 150.000 bis 200.000 Einheiten für den Eclipse Cross.

 
17-7-7
   

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Das meist produzierte Auto Italiens 2016,
Wie frühere Analysen gezeigt haben, ist der VW Golf das meist produzierte Auto Deutschlands (und Europas), während der Toyota Yaris das meist produzierte Auto in Frankreich ist. Welches ist nun das meist produzierte Auto in Italien?

Dies ist seit einigen Jahren der Fiat Panda (Kleinstwagensegment). Das Werk in Pomigliano (Süditalien) ist der einzige Standort für die Produktion dieses Modells in der EU. 200.000 Fiat Panda wurden 2016 in Europa hergestellt, davon wurden 192.000 in der EU verkauft, wo er das 16. Modell des Absatzrankings hinter dem Audi A3 ist. Nichtsdestotrotz ist es das meist verkaufte Kleinstwagenmodell Europas.

Der Fiat Panda befindet sich nun in der 3. Generation seit seiner Geburt 1980. 2019 kommt die 4. Generation mit einem Lebenszyklus von sechs bzw. sieben Jahren. Es ist nicht sicher, dass das zukünftige Modell in Italien gebaut wird, weil das Management der FCA-Gruppe untersucht, ob es sich lohnen würde, die Produktion des Panda nach Polen zurückzuverlegen, wo sie bereits zwischen 2003 und 2012 stattgefunden hat. 2019 endet im polnischen Tichy die Produktion des Lancia Ypsilon (Auslaufmodell) und des Ford Ka (Produktion jetzt in Indien). Die Produktion des Fiat Punto-Nachfolgers (für Ende 2017 erwartet) wird auch überlegt, da dieses Modell, das momentan in Italien hergestellt wird, ebenfalls nach Polen verlegt werden könnte.

 
17-7-5
   

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