Indien Automobilexport (PKW+UV) 2015: +2,7 Prozent auf 730.000 Einheiten (1/2),

 

2015 stieg der Automobilexport Indiens (PKW+UV) um 2,7 % im Vorjahresvergleich auf 729.000 Einheiten. Während zwei wichtige Exporteure Hyundai Motor und Nissan Motor Verluste hinnehmen mussten, stiegen die kommerziellen Exporte von Tata Motors und Mahindra & Mahindra. EU- und US-Hersteller erhöhten ihre Exporte nach Mittel- und Südamerika und das Gesamtvolumen erreichte einen historischen Höchststand. Während die kombinierten Exporte von Ford Motor, VW und GM 2010 noch nicht mal 10.000 Einheiten erreichten, betrugen die Gesamtexporte der drei Hersteller 2015 ca. 190.000 Einheiten. Die Exporte nach Mexiko, ein Hauptexportland der drei Unternehmen, dürften lebhaft bleiben. 2016 wird mit einem Gesamtexportvolumen Indiens von mehr als 800.000 Einheiten gerechnet.

Der größte Exporteur Indiens - Hyundai Motor – ging 17,2 % auf 167.000 Einheiten zurück. Ein Teil der Produktionskapazität, die vorher dem Export gewidmet war, dient jetzt der starken heimischen Nachfrage. Folglich wurde das Exportvolumen Anfang 2015 wie geplant reduziert. Obwohl die Auslastungsrate 2015 95 % erreichte, muss ein Plan zur Ausweitung der Kapazität noch mitgeteilt werden. Geplant ist, 2016 das Exportvolumen auf 150.000-160.000 Einheiten zu reduzieren und auch mittelfristig wird mit einem Rückgang der Exporte gerechnet.

Maruti Suzuki nahm um 6,7 % auf 126.000 Einheiten zu, obwohl die Exporte durch die Einführung strengerer Sicherheitsstandards in Algerien, einem Hauptexportland des Unternehmens, negativ beeinflusst wurden. In Sri Lanka galt zwischen Oktober 2014 und November 2015 eine Steuervergünstigung für Fahrzeuge bis einschließlich 1000cc, was dazu führte, dass das Exportvolumen des Alto, des Celerio und anderer Maruti- Suzuki-Modelle 2015 um das zehnfache auf etwa 40.000 Einheiten expandierte.


16-18-10   

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SAIC MG-Roewe verkauft weniger als 200.000 Autos pro Jahr,

 

SAIC MG-Roewe (ohne seine JV mit General Motors und Volkswagen) verkaufte 2015 172.000 Fahrzeuge (gegenüber 186.000 2014). Mit der Insolvenz des ehemals britischen Herstellers MG Rover 2005 hat SAIC die Marke und die Modellen übernommen.
Das Unternehmen SAIC MG-
Roewe wurde gegründet, die Modelle in einer ersten Phase angepasst und anschließend komplett neu gestaltet.

Das aktuelle Angebot besteht aus einem Dutzend Modelle, darunter sechs der Marke Roewe (350, 360, 550, 750, 950 und E50) und sechs der Marke MG (MG GS, MG 3, MG 5, MG 6 MG 7, MG GT). Die meisten Modelle sind Limousinen, was das niedrige Produktionsniveau von SAIC im Vergleich zu seinen Konkurrenten am chinesischen Markt erklärt (immer steigende SUV-Nachfrage).

Allerdings wird der Hersteller wahrscheinlich den Fokus zunehmend auf SUV richten, da das erste SUV der Marke MG (GS), das 2015 eingeführt wurde, Erfolg genießt. Es stellte 2015 26% des MG-Roewe-Absatzes dar und 2016 über 50%. Somit half es, den 2014 begonnenen Rückgang der Marke aufzuhalten (MG Roewe verkaufte im ersten Halbjahr 2016 123.000 Fahrzeuge).

2015 machten drei Modelle 72% des Gesamtabsatzes des Herstellers aus (Roewe 350, MG GS, Roewe 360). Die meisten MG-Roewe-Modelle werden in China verkauft, einige aber auch in Großbritannien (jährlich 3.000) als Folge des Ursprungs der Gruppe. MG-Roewe benutzt auch einen Teil des alten Longbridge-Werks für die Montage dieser Modelle.
In China hat MG-
Roewe zwei Werke: Shanghai und Nanjing (Gesamtkapazität: 400.000 Einheiten pro Jahr).

16-18-8   

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Mercedes könnte 2017 in China an BMW vorbeiziehen,

 

-Die drei deutschen Premiumhersteller haben zu unterschiedlichen Zeiten mit ihrer Produktion in China begonnen. Audi war zuerst da 1992, danach kam BMW 2003 und schließlich Mercedes 2005.
 
-Audi war somit 10 Jahre lang der einzige Vertreter der europäischen Premiumanbieter. Es wurde eine Allianz mit der chinesischen Automobilgruppe FAWgegründet. Zu dieser Zeit kämpfte die FAW-Gruppe mit dem Verkauf ihrer Luxusfahrzeuge und erkannte die Chance, Audi-Fahrzeuge unter Lizenz herzustellen.  Nach und nach haben die chinesischen Regierungsvertreter dem Audi 100 den Vorzug vor dem FAW Hongqi gegeben. Dann fingen die wohlhabenden chinesischen Kunden (darunter Unternehmer) an, Audi-Fahrzeuge zu kaufen.
 
-Der Audi-Absatz stieg von jährlich 5.000 Einheiten in den 90ern auf 100.000 2008, 200.000 2010, 400.000 2012 und ca. 600.000 2014.
 
-Seit 2011 jedoch sieht sich Audi der zunehmenden Konkurrenz durch BMW und Mercedes ausgesetzt.
2016 wird Audi 570.000 Fahrzeuge verkaufen, während BMW und Mercedes 450.000 bzw. 440.000 Einheiten verkaufen werden. Im Vergleich zu 2014 bedeutet dies einen Absatzrückgang um 1,5% sowohl für Audi als auch BMW. Im Gegensatz dazu kletterte der Absatz von Mercedes (der als letzter am Markt angekommen war) um 56% (dank einem jüngerem Angebot).
 
-Bei diesem Tempo und mit den geplanten Neuerscheinungen könnte Mercedes 2017 BMW und 2019 Audi einholen, um dann bezogen auf den Absatz der erste Premiumhersteller in China zu werden.

16-18-4   

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Volkswagen führt die 2. Generation des Crafter ein,

 

Oberhalb des LUV Caddy (Segment N1-1) und des Transporter (N1-2 Segment), neulich überarbeitet, hatte Volkswagen traditionell ein größeres Modell (Segment N1-3), um mit den Modellen Ford Transit, Mercedes Sprinter, Fiat Ducato, Renault Master und Iveco Daily zu konkurrieren, nämlich der Crafter (ehemals LT).

Die erste Generation des Crafter, Einführung 2006 (Nachfolger des 1996 eingeführten LT), basierte auf dem Mercedes Sprinter (umbenannte Version des Sprinter). Folglich wurde der Crafter bislang bei Mercedes in Düsseldorf neben dem Sprinter hergestellt.

Die neue 2016er Generation des Crafterteilt keine Komponenten mehr mit dem Mercedes Sprinter und wurde in Zusammenarbeit mit MAN entwickelt, einem Tochterunternehmen der Volkswagen Gruppe (die ihre eigene Version an den Start schicken konnte). Dementsprechend wird der neue Crafter in einem neuen Werk in Wrzesnia, Polen, hergestellt, ca. 50km von dem Volkswagen-Werk in Poznan entfernt, wo die Produktion des Caddy stattfindet.

Wie seine Konkurrenten wird auch der neue Crafter in drei verschiedenen Längen und Höhen angeboten werden. Ebenso wird er mit Vorderrad-, Hinterrad- und  Allradantrieb zu haben sein. Als Motor hat das Modell einen 2,0 TDI Diesel mit vier Stärken (102 PS, 122 PS, 140 PS und 177 PS). Inovev erwartet zwischen 2016 und 2026 den jährlichen Absatz von 40.000 Einheiten für den neuen Crafter.


16-18-6   

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Honda baut ein drittes Montagewerk in China mit DFM,

 

Honda wird sein Projekt bezüglich des Baus eines dritten chinesischen Montagewerks mit Dongfeng (DFM) wieder aufleben lassen.
Das Projekt wurde im Juli 2013 angekündigt, im Dezember 2014 aber aufgrund der reduzierten Absatzprognosen für den chinesischen Markt auf Eis gelegt. Seitdem hat jedoch das Joint Venture Dongfeng-Honda neue Modelle eingeführt, so dass der Absatz erheblich zugenommen hat (+ 24% 2015 und +25% 1. HJ 2016).

Das neue Werk wird 2017 neben den ersten beiden in Wuhan (Provinz Hebei) gebaut und geht 2018 an den Start.

Die Produktionskapazität wird 240.000 Fahrzeuge im Jahr betragen, zusätzlich zu den 480.000 Einheiten, die 2015 in den anderen beiden Werken in Wuhan hergestellt wurden. Diese beiden Werke fertigen momentan die Modelle CRV, Civic, Stream, Spirior, Elysion, Jade.

Zu beachten ist, dass Honda eine weitere Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller GAC betreibt. Betroffen sind drei Werke mit einer Kapazität von je 240.000 Fahrzeugen. Diese drei Werke in Guangzhou stellen aktuell die Modelle Accord, Odyssey, City, Jazz und CrosstourCrider her (560.000 Einheiten 2015).

Insgesamt also beträgt die Kapazität von Honda in China 2016 1,2 Mio. Einheiten und wird 2018 1,44 Mio. Einheiten erreichen. Honda verkaufte 2016 erstmalig mehr als 1 Mio. Fahrzeuge in China.

16-18-5   

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