GM plant die Schließung seiner beiden britischen Werke bis 2020,

 

Die GM-Gruppe besitzt aktuell zwei Automobilwerke in Großbritannien: Ellesmere Port (Produktion des Astra) und Luton (Vivaro Utility).

Die Produktion in Ellesmere Port (-51% zwischen 2005 und 2015) und Luton (33% zwischen 2005 und 2015) ist im Laufe des letzten Jahrzehnts stark gefallen.

2015 betrug die Auslastung der beiden Werke 50-60% der Kapazität:

Ellesmere Port 46% der Kapazität von 200.000 Einheiten pro Jahr.

Luton 61% der Kapazität von 100.000 Einheiten pro Jahr.

GM betriebt auch andere Werke in Europa: Eisenach (Deutschland), wo die Auslastung 83% der Kapazität von 200.000 Einheiten beträgt, Gliwice (Polen), 85% Auslastung der Kapazität von 200.000 Einheiten, Rüsselsheim, 65% Auslastung der Kapazität von 200.000 Einheiten und Zaragoza (Spanien) mit 76% Auslastung der Kapazität von 470.000 Einheiten.

Zusammengefasst: außer Zaragoza hat GM kleine Produktionseinheiten, die optimiert werden könnten, um Werke mit einer größeren Kapazität zu generieren (zwischen 300.000 und 400.000 Einheiten), nach dem Vorbild des spanischen Werkes.

Der Brexit könnte für den Hersteller die Gelegenheit bieten, seine europäische Produktion zu straffen.
GM erwägt die Schließung der Werke Luton und Ellesmere Port bis 2020, mit einer Verlagerung der Astra-Produktion nach Polen (Gliwice) und die des Vivaro zum Renault-Werk in Sandouville.

16-18-3   

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Opel ist einer der Autohersteller geworden, der am meisten außerhalb seines Ursprungslands produziert,

 

Die europäische Produktion von Opel ist seit dem Jahr 2000 erheblich zurückgegangen: von 1,8 Mio. Fahrzeuge 2000 auf 1,2 Mio. 2016 (-33%).  Ferner hat sich der Hersteller zu einem derjenigen in Europa entwickelt, der am meisten außerhalb des Ursprungslands produziert.
2016 werden 75% der in Europa verkauften Opel-Fahrzeuge außerhalb Deutschlands gefertigt worden sein, das Ursprungsland der 1929 von GM gekaufte Marke, im Vergleich zu 65% 2010 und 60% 2001. Die Renault-Gruppe (Renault-Dacia-Samsung) fertigt 2016 68% ihrer europäischen Produktion außerhalb Frankreichs (Renault-Nissan-Gruppe 76%, ähnlich wie Opel) und PSA 53% . Bei der Volkswagen-Gruppe beträgt die europäische Produktion außerhalb Deutschlands 32%, bei der Daimler-Gruppe 30%  und bei der BMW-Gruppe 22%.

Aktuell produziert Opel vor allem in Spanien (31% der Produktion), der Hersteller ist aber auch in Polen (15% der Produktion), Großbritannien (15% der Produktion) und sogar in Korea (10% der Produktion) aktiv. Alle Opel Karl und ein wesentlicher Anteil des Opel Mokka werden in Korea hergestellt (87.000 Einheiten 2015 gegenüber 84.000 Einheiten in Spanien). Entgegen den Ankündigungen werden nicht alle in Europa verkauften Opel Mokka in Spanien produziert, da die Hälfte noch immer aus Korea kommt.

Ferner ist die Produktionsrate außerhalb Deutschlands trotz Schließung der Opel-Werke in Belgien, Portugal und Russland in den letzten Jahren nicht zurückgegangen. Das Aus für das Werk in Bochum führte zu einer Ausweitung der Produktion außerhalb Deutschlands.
Der zukünftige Opel-Produktplan sieht keine Belebung der Produktion in Deutschland vor (das bevorstehende Kompakt-SUV wird in Frankreich bei PSA in Sochaux hergestellt werden).

16-18-1   

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BYD war 2015 der 22. Autohersteller weltweit,

 

Der chinesische Autohersteller BYD ( "BuildYour Dreams") ist historisch gesehen ein chinesischer Batteriehersteller mit Sitz in Shenzhen, Guangdong. Das Unternehmen trat 2003 mit dem Kauf vom beinah insolventen TsinchuanAutomobile Company in Xian in die Automobilindustrie ein.

BYD war 2015 der 22. Hersteller weltweit, mit einem Absatzvolumen von 442.000 Einheiten (+ 1,8% im Vergleich zu 2014), darunter 62.000 BEV (BatteryElectricVehicles) und PHEV (Plug-in Hybrid ElectricVehicles).
BYD hat 2015 von allen Marken die meisten BEV- und PHEV-Fahrzeuge verkauft (der PHEV Qin war das meistverkaufte PHEV-Modell Chinas 2015).

BYD fertigt keine Fahrzeuge in JV mit ausländischen Herstellern, wie z.B. SAIC, FAW, DFM oder BAIC. Die Produktion konzentriert sich auf die eigene Marke, die überwiegend in China verkauft wird (99% des Absatzes).

Die aktuelle Palette besteht aus 15 Modellen, wovon drei 70% des Absatzvolumens ausmachen:
 1 / F3 Limousine (Kompaktklasse), 2 / S7 SUV (obere Mittelklasse) sehr nah am ehemaligen Toyota RX, 3 / F5 Limousine (Kompaktklasse).


16-17-8   

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Im ersten Halbjahr 2016 lag der Absatz der Renault-Gruppe über dem der PSA-Gruppe,

 

Während der ersten Hälfte 2016 verkaufte die Renault-Gruppe (Renault, Dacia, Samsung) mehr Fahrzeuge weltweit als PSA (Peugeot-Citroen-DS) mit 1.567.000 Einheiten im Vergleich zu 1.540.000.

Die Differenz zwischen den beiden Herstellern hatte sich bereits von 700.000 Einheiten 2005 auf 170.000 2015 verkleinert, teilweise weil sich PSA aus dem Iran zurückziehen musste. PSA konnte allerdings 2014-2015 dank dem Erfolg des neuen Peugeot 308 die Führung behaupten.

2016 führte die gleichzeitige Einführung und der Erfolg der neuen Modelle Kadjar, Mégane, Talisman, Renault Espace im ersten Halbjahr zu einem Wachstum von 13,4% im Vorjahresvergleich für die Renault-Gruppe.

Gleichzeitig stagnierte der Absatz bei PSA (0,3% im ersten Halbjahr 2016), vor allem aufgrund eines plötzlichen.

Absatzeinbruchs in China.
PSA verlor 19,5% in China in der ersten Hälfte 2016, während der chinesische Markt insgesamt einen Anstieg um 9% in diesem Zeitraum verzeichnete. Scheinbar entspricht das aktuelle PSA-Angebot in China nicht so genau der dortigen Nachfrage.

Als Folge dieser beiden Faktoren konnte die Renault-Gruppe an die PSA-Gruppe vorbeiziehen.

16-18-2   

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Der globale Markt - 2015,

 

16-17-9   

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