Der neue Volkswagen-Produktplan 2016-2019,

 

Volkswagen hat seinen neuen Produktplan 2016-2019 vorgestellt.

Nach der Einführung 2016 des neuen Tiguan (Kompakt-SUV) werden für 2017 mehrere Neuheiten erwartet:
° den Nachfolger des CC, der in der oberen Mittelklasse angesiedelt sein dürfte, zwischen dem Passat (Mittelklasse) und dem zukünftigen 100 % Elektrofahrzeug Phaeton (Oberklasse).
°
den Nachfolger des Polo (Kleinwagensegment) sowie einen Ersatz für den Touareg (SUV der oberen Mittelklasse).
° Zwei neue Modelle, die in dem Jahr erwartet werden: der Crossblue (vorläufiger Name), ein großes SUV der oberen Mittelklasse, das Platz für sieben Personen bietet und hauptsächlich für den US-Markt konzipiert wurde, sowie der Tiguan XL (vorläufiger Name) in der Mittelklasse, eine verlängerte Version des Tiguan (Kompaktsegment) mit sieben Sitzen.

2018 erwartet werden:
° Canyon (vorläufiger Name), ein Klein-SUV basierend auf dem Polo, das mit dem Renault Captur, Peugeot 2008, Opel Mokka, Nissan Juke und Ford Ecosport konkurrieren wird.
° Zum Ende des Jahres
der neue Golf (Kompaktsegment), die 8. Generation, sowie einen Ersatz für den Phaeton (Oberklasse), der wie das Tesla Model S 100% Elektrofahrzeug wird.

Für 2019 schließlich wird der Nachfolger des Bulli erwartet, der von 1950 bis 1980 verkauft wurde. Dieses Modell dürfte ebenfalls 100% Elektroantrieb haben. Die neuste Generation des Passat, die 2014 eingeführt wurde, wird nicht vor 2020 ersetzt.


16-17-4   

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Der Brexit könnte zu einem deutlichen Rückgang des UK-Marktes führen,

 

Der Ausgang des Brexit-Referendums führt zu einer Reihe unbekannter Auswirkungen, deren Folgen noch definiert werden müssen.
Diese werden von Verhandlungen abhängen, die zur Bestimmung der neuen Regeln bezüglich der Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU stattfinden werden. Vereinbarungen einer solchen Dimension werden dauern.
Somit führt der Brexit zu einer Phase der Instabilität und der Unsicherheit.

Die stark exportorientierte UK-Automobilindustrie (acht von zehn Autos werden exportiert) hatte den Verbleib in der EU befürwortet, mit Hinweis auf die Gefahr, dass Zollgebühren wieder eingeführt werden könnten. Dies würde dazu führen, dass sowohl im UK gefertigte als auch ins Land importierte Fahrzeuge teurer werden würden.

Kurzfristig könnte der Brexit die Wirtschaftsaktivität im Vereinigten Königreich bremsen und somit zu einer Abnahme des Automobilmarktes sowie der heimischen Produktion (Exportrückgang)führen. Der UK-Markt fiel bereits im Juni 2016 (-0,8%), nachdem er in den ersten fünf Monaten des Jahres um 4,1% gestiegen war.

Als mittleres Szenario erwartet Inovev nun für 2016 einen stabilen UK-Markt (+ 0,5% für das Gesamtjahr gegenüber 2015), gefolgt von Rückgängen um 5,5% bzw. 6,0% in 2017/2018. Diese Abnahme resultiert aus der Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums, der Abwertung des Pfundes sowie aus geringerem Vertrauen seitens der Verbraucher. Allerdings war der Markt in den letzten vier Jahren gestiegen (+ 35% zwischen 2011 und 2015), so dass das nun für 2017-18 von Inovev prognostizierte Niveau noch sehr nah bei dem Vorkrisenniveau liegt (2005 -2007).

Man muss jedoch bedenken, dass alle zur Zeit aufgestellten Szenarien von Unsicherheit geprägt sind, da es nicht möglich ist, vorherzusehen, was zwischen der EU und dem UK passieren wird, so dass der Rückgang eventuell noch stärker ausfallen könnte.


16-17-1   

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Der neue Audi-Produktplan 2016-2019,

 

Audi hat seinen neuen Produktplan 2016-2019 vorgestellt. Ziel des Plans ist es, bei den Absatzzahlen an BMW und Mercedes vorbeizuziehen. 2020 werden 20 unterschiedliche Karosserieformen im Angebot sein.

Im zweiten Halbjahr 2016geht das SUV Q2 (Kleinwagensegment) an den Start und die neue Generation des Q5 (Mittelklasse) dürfte  vorgestellt werden. Die Produktion des neuen Q5 wird im mexikanischen Werk des Herstellers stattfinden und nicht mehr in Deutschland. Der neue A5-Coupe (Mittelklasse) wird ebenfalls ab der zweiten Jahreshälfte 2016 verkauft, die Cabriolet- bzw. Coupe-Versionen des A5 Sportback kommen allerdings erst in 2017.

Außerdem wird erwartet:

§ In 2017: die neue Generation des A6 (obere Mittelklasse) als Limousine und Kombi, den neuen Coupe A7 Sportback (obere Mittelklasse) sowie die neue A8 Limousine (Oberklasse).

§In 2018: die nächste Generation des A1 (Kleinwagensegment) und des Q3 SUV (Kompaktsegment), das jetzt nicht mehr in Spanien sondern in Ungarn gefertigt wird; das Elektro-Q6 SUV (obere Mittelklasse) sowie ein Kompaktcabriolet R6 als Konkurrent für den Mercedes SLC.

§In 2019: die neue Generation des A3 (Kompaktklasse). Der 2015 erneuerte A4 wird nicht vor 2022 ersetzt. Von den Modellen Q4 und Coupe A9 ist keine Rede mehr, diese scheinen keine Priorität mehr zu sein.

16-16-10   

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Kia wird seine Produktionskapazität in China erhöhen,

 

Die koreanische Marke Kia (die zu 34,6% Hyundai gehört) hat momentan drei Werke in China.

Diese liegen alle in Yancheng (Provinz Jiangsu an der Ostküste).
Seit Beginn des ersten 2003 werden alle im Rahmen eines 50%-50% Joint Venture mit dem chinesischen Autohersteller
Dongfeng betrieben.
Jedes dieser drei Werke begann mit einer Produktionskapazität von 150.000 Fahrzeugen im Jahr, die anschließend auf 300.000 Einheiten pro Jahr erhöht wurde. Das erste Werk ging 2003 in Betrieb und verdoppelte 2008 seine Kapazität. Das zweite ging 2010 an den Start und verdoppelte 2012 die Kapazität. Das dritte Werk nahm 2014 den Betrieb auf und wird 2017 seine Kapazität verdoppeln, wie der Hersteller jüngst angekündigt hat.

Somit wird Kia im nächsten Jahr eine verfügbare Produktionskapazität in China von rund 900.000 Fahrzeugen im Jahr haben.

Diese Kapazitätserhöhungen entsprechen dem stetigen Anstieg des Kia-Absatzes in China. So ist der Absatz von 50.000 Einheiten 2005 auf 600.000 2016 (Inovev-Prognose für 2016) geklettert.

Mit der Einführung neuer Modelle erwartet Kia ein Absatzvolumen von 800.000 Einheiten in China 2017.

16-17-2   

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Subaru ist der 18. Automobilhersteller der Welt 2015,

 

Als Automobiltochter des japanischen Fuji Heavy Industries (ehemals Nakajima) ist die Marke Subaru 2015 weltweit 18. unter den Autoherstellern, hinter dem indischen Tata Motors aber vor der chinesischen Marke Great Wall. Die japanische Marke verkaufte im letzten Jahr 0,94 Mio. Fahrzeuge (gegenüber 0,89 Mio. 2014 und 0,78 Mio. 2013) und hofft, 2016 erstmalig die Schwelle von 1 Mio. Einheiten zu erreichen.

Die Marke Subaru weist eine Besonderheit auf: der Großteil ihre Produktion wird in die USA verkauft (2015 59%). Japan macht nur 17% des globalen Absatzes aus, gefolgt von China (6%), Kanada (5%), Australien (4%) und Europa (4%).

Auf dem europäischen Markt hat es die Marke sehr schwer. Der Absatz ging 2015 um 22% zurück, wobei ihr Einfluss da bereits sehr niedrig war. Scheinbar entspricht das Angebot der Marke nicht der Nachfrage am Markt (Impreza und Legacy werden nicht mehr angeboten). Insbesondere bietet Subaru kein echtes SUV wie es die meisten anderen tun.

Das Subaru-Angebot beinhaltet aktuell:

1. Kleinstwagen (K vans): Pleo, Stella, Dias wagon (umbenannte Daihatsu-Modelle)

2. Limousinen: Impreza / WRX und Legacy / Levorg eigenes Design

3. Crossovers: Outback, XV und Forester aus eigener Entwicklung

4. BRZ Sport Coupe in Zusammenarbeit mit Toyota entwickelt.

Dieses etwas diversifizierte Angebot findet nur in den USA Erfolg, wo Subaru ein Werk (Lafayette LO) mit einer Kapazität von 300.000 Fahrzeugen im Jahr betreibt.

16-16-8   

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