Renault bringt ein neues SUV für den russischen Markt,

 

Renault hat ein neues Kompakt-SUV namens Kaptur vorgestellt. Das Modell ist Bestandteil der Captur-Reihe, allerdings mit anderen Maßen. Während der Captur 4,12 m lang, 1,78 m breit und 1,56 m hoch ist, ist der Kaptur 21 cm länger, 3 cm breiter und 5 cm höher. Von den Dimensionen her ähnelt er also dem Renault Kadjar, der 4,45 m lang, 1,84 m breit und 1,60 m hoch ist. Tatsächlich gleichen die Dimensionen denen des Dacia Duster, mit dem es die Plattform teilt.

Obwohl er die Rolle des Grand Captur in Europa hätte übernehmen können (den Scenic gibt es in dieser Region als der 20 cm längere Grand Scenic), wird der Kaptur nur in Russland und den Nachbarländern Eurasiens zu kaufen sein. Aus diesem Grund wird der Kaptur in Russland hergestellt werden (ab Sommer 2016), im Renault-Werk in Moskau (Avtoframos), das momentan weit unter seiner Kapazität produziert, teilweise wegen des Schrumpfens des russischen Marktes sowie der Verlagerung der Modelle Logan und Sandero nach Tolyatti (Avtovaz).

Der Kaptur, anders als der Captur, ist ein 4WD-Fahrzeug, weil er die gleiche Plattform wie der Dacia Duster verwendet (im gleichen Werk in Moskau unter der Marke Renault hergestellt). Es ist schwierig, die Produktionsprognosen für den Kaptur zu analysieren, seine Ankunft wird aber im Werk Moskau willkommen sein, da die momentane Kapazitätsauslastung hier lediglich 32% beträgt. Außerdem passt er gut zur Strategie der russischen Regierung, die Automobilhersteller dazu animieren will, neue Modelle im Land zu produzieren.

16-08-9
   

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Der kolumbianische Markt im Überblick 2015,

 

Der kolumbianische Automobilmarkt ging 2015 um 13,2% auf 0,28 Mio. Fahrzeuge (PKW+LUV) zurück. Die Krise in Brasilien zog den gesamten südamerikanischen Kontinent mit sich und die meisten Märkte schrumpften, insbesondere in  Brasilien, Argentinien, Chile, Peru, Ecuador, Bolivien, Uruguay, Paraguay, Venezuela und Kolumbien.

2015 setzte sich der kolumbianische Markt zu 57% aus Limousinen, 27% SUV, 10% Pickup und 6% MPV.

Nach Herstellern betrachtet, führt weiterhin die Renault-Nissan-Gruppe (23,1% Marktanteil, -9,8%) am kolumbianischen Markt, vor der GM-Gruppe (22,0% Marktanteil, -19,2%). Danach folgen Hyundai-Kia (16,8% Marktanteil, -13,2%), Toyota (4,8% Marktanteil, -18,2%), Suzuki (4,3% Marktanteil, +21,2%), Ford (4,2% Marktanteil, -4,6%), Volkswagen (3,8% Marktanteil, +9,6%), FCA (1,9% Marktanteil, -13,7%), BMW (0,9% Marktanteil, +6,6%) und Honda (0,6% Marktanteil, -9,0%). Lediglich die Gruppen Suzuki, Volkswagen und BMW haben es geschafft, in einem insgesamt schrumpfenden Markt zu wachsen.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 in Kolumbien sind: Chevrolet Sail (19.799 Fahrzeuge), Chevrolet Spark (16.220), Renault Logan (14.040), Renault Sandero (13.689), Renault Duster (10.563), Honda City (8.776), Kia Sportage (8.413), Nissan Navara (7.781), Chevrolet Tracker (6.668) und Kia Picanto (5.857). Marktführer Renault-Nissan hat vier Modelle unter den Top 10 (davon drei Dacia). Drei der Top 10-Modelle gehören der GM-Gruppe an.

16-08-6
   

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2017 läuft die gesamte Produktion in Australien aus,

 

In den letzten 10 Jahren ist die Produktion in Australien kontinuierlich zurückgegangen, sodass heute nur noch drei große Autohersteller dort Produktion betreiben: Toyota, General-Motors (Holden) und Ford. Mitsubishi beendete seine Aktivitäten 2008. Ford wird sich 2016 zurückziehen, die anderen beiden 2017.

Diese Hersteller verlassen Australien, weil das Land keine wettbewerbsfähige Grundlage mehr bietet. Die Löhne in der australischen Automobilindustrie sind mit die höchsten der entwickelten Welt und können mit denen der südost-asiatischen Nachbarn nicht konkurrieren. Holden, der weniger als 80.000 Autos jährlich in Adelaide herstellt, schätzt die Differenz zwischen der Produktion in seinem australischen Werk und dem Durchschnitt in den anderen Werken auf 3750 Dollar pro Fahrzeug. Australien ist das zweitteuerste Land für die Produktion von Autoteilen, vor allem aufgrund seiner geographischen Lage.

Außerdem ist der Kostenvorteil der heimischen Produktion aufgrund der niedrigen Zolltarife für Importe gering. Ferner steht den Herstellern ein relativ geringer heimischer Markt gegenüber (knapp über eine Million neue PKW, die jedes Jahr gekauft werden), auf dem große Konkurrenz herrscht, der wenig exportiert und der kein attraktiver Standort für ein Werk darstellt.

Deswegen sind die Importe in den vergangenen 10 Jahren sukzessiv gestiegen, von 600.000 Einheiten 2005 auf 900.000 2015. Mit der Schließung der australischen Werke 2016 und 2017 werden die lokalen Zulassungen ausschließlich aus Importfahrzeugne bestehen, hauptsächlich aus Südost-Asien, Korea und Japan.

16-08-4
   

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Der polnische Markt im Überblick 2015,

 

Der polnische Automobilmarkt expandierte 2015 um 9,7% auf 0,4 Mio. Fahrzeuge (PKW+LUV). Dies ist der größte Markt Osteuropas, vor der Tschechischen Republik, der Slowakei, Rumänien und Ungarn.

2014 kehrte der polnische Markt auf Vorkrisenniveau zurück, 2015 wurde dieses Ergebnis noch übertroffen. Das Marktvolumen bleibt allerdings unter dem Niveau der frühen 2000er Jahre mit dem beispiellosen Aufschwung auf 0,5 Mio. Fahrzeuge pro Jahr. 95% der in Polen verkauften Fahrzeuge werden importiert.

Nach Herstellern betrachtet führt weiterhin die Volkswagen-Gruppe (25,6% Marktanteil, +10,6%) in Polen, weit vor der Renault-Nissan-Gruppe (12,9% Marktanteil, +8,8%). Danach folgen Toyota (9,5% Marktanteil, +17,6%), Hyundai-Kia (8,2% Marktanteil, +5,2%), PSA (7,7% Marktanteil, -7,1%), GM (7,3% Marktanteil, +2,2%), Ford (7,0% Marktanteil, +9,5%), FCA (5,2% Marktanteil, +5,0%), Daimler (3,1% Marktanteil, +22,3%) und BMW (2,6% Marktanteil, +23,9%). Die Premiumhersteller Daimler und BMW, sowie Volkswagen und Toyota verzeichneten das stärkste Wachstum.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 in Polen sind: VW Golf (13.869 Fahrzeuge), Skoda Fabia (12.073), Opel Astra (10.640), Toyota Auris (9.710), Toyota Yaris (9.634), Ford Focus (9.186), Skoda Rapid (8.994), VW Passat (8.312), Renault Clio (7.467) und Opel Corsa (6.890). Vier der Top 10-Modelle gehören zur Volkswagen-Gruppe.

16-08-7
   

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Der südafrikanische Markt im Überblick 2015,

 

Der südafrikanische Automobilmarkt ging 2015 um 4,2% auf 0,59 Mio. Fahrzeuge (PKW+LUV) zurück. Allerdings steht der Markt im Vergleich zu den letzten 10 Jahren gut da, weil es schwierig gewesen ist, die Schwelle von 600.000 Fahrzeugen zu erreichen.

Einen Großteil des südafrikanischen Marktes machen Pickups aus. Diese behaupten jährlich 25% des Absatzes in Südafrika, mehr als die SUV (17%). Limousinen stellen knapp über 50% des Marktes dar.

Nach Herstellern betrachtet führt weiterhin die Toyota-Gruppe (20,3% Marktanteil, -5,0%)  in Südafrika, vor der Volkswagen-Gruppe (16,8% Marktanteil, -8,5%), Ford (13,3% Marktanteil, +10,4%), Renault-Nissan (11,6% Marktanteil, +4,5%), Hyundai-Kia (9,8% Marktanteil,  -11,4%), GM (6,4% Marktanteil, -10,7%), Daimler (4,3% Marktanteil, -13,1%), BMW (4,0% Marktanteil, -11,2%), Isuzu (2,8% Marktanteil, +5,3%) und Honda (1,9% Marktanteil, +8,8%). Das größte Wachstum am Markt verzeichneten Ford und Honda. Hyundai-Kia, GM, Daimler und BMW verloren am meisten.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 in Südafrika sind: Toyota Hilux (35.684 Fahrzeuge), Ford Ranger (33.916), VW Polo Vivo (31.384), VW Polo (24.573), Toyota Corolla (23.542), Nissan NP200 (18.124), Chevrolet Pickup (16.341), Isuzu D-Max (16.318), Toyota Etios (16.270) und Mercedes C-Klasse (12.562). Unter den Top 10 sind drei Toyota-Modelle, am auffallendsten ist aber die Anwesenheit von fünf Pickups unter den Top 10. Der Nissan NP200 ist ein Kompakt-Pickup auf Dacia Logan-Basis. Der Chevrolet Utility ist ein Kompakt-Pickup der mit dem Nissan NP200 konkurriert und in anderen Regionen unter dem Namen Montana vertrieben wird.

16-08-5
   

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