Produktionsprognosen für China 2016 (PKW + LCV),

 

Seit 2005 wächst die Automobilproduktion Chinas rapide. Sie stieg von damals 5 Mio. Einheiten auf 13 Mio. 2009 und 22 Mio. 2013und wurde damit weltgrößter Produzent. 2014 wurde die Schwelle von 23 Mio. Einheiten erreicht (23,4 Mio.). 2015 dann verlangsamte sich die Produktion in China erstmalig seit zehn Jahren, womit das Wachstum schwächer ausfiel (23,7 Mio. Einheiten).

Die Monate April, Mai, Juni und Juli 2015 verzeichneten sogar einen Rückgang im Vorjahresvergleich.

Allerdings scheint die vor kurzem eingeführte Steuerreduzierung um 50% (von 10% auf 5%) beim Kauf eines Kleinwagens den chinesischen Automobilmarkt positiv zu beeinflussen und damit auch die chinesische Automobilproduktion.97% der chinesischen Produktion wird aktuell auf dem heimischen Markt abgesetzt (lediglich 3% wird exportiert), ein Volumen, das in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist.

Für China wird es zunehmend schwierig, seine Autos im Ausland zu verkaufen, während viele Märkte weltweit rasant wachsen. Dies bedeutet, dass chinesische Produkte der globalen Nachfrage nicht ganz entsprechen, nur der chinesischen. Für 2016 erwartet Inovev stärkeres Wachstum als 2015, nämlich um ca. 4,5%. Dies entspricht der Entwicklung der letzten Monate 2015 (nach Beginn der Steuerreduzierung).


16-07-8   

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Produktionsprognosen für Japan 2016 (PKW + LCV),

 

Seit 2009 ist die japanische Automobilproduktion in eine sehr stabile Phase eingetreten(2011 außen vor gelassen, mit den Folgen des Tsunamis). Sie bleibt seit 2012 nahe der Schwelle von 10 Mio. Einheiten (PKW + LCV) und es werden für 2016 keine wesentliche Veränderungen erwartet.

2015 führte der 10%ige Rückgang des japanischen Marktes zu einer Reduzierung der Automobilproduktion um 7%, da die steigenden japanischen Exporte nach schnell wachsenden Märkten die Verluste zum Teil ausgeglichen haben.

2016 wird es keine richtige Erholung des japanischen Marktes geben. Daher dürfte die Automobilproduktion innerhalb Japans stabil bleiben bzw. etwas zurückgehen (-0,5%).

Zu beachten ist, dass in Japan hergestellte japanische Modelle 2016 weiterhin für ausländische Gruppen umbenannt werden, wie z.B. der Citroën C-Zero und der Peugeot Ion (Mitsubishi I-Miev-Basis), Citroën C4 Aircross und Peugeot 4008 (Mitsubishi ASX- Basis), Fiat 124 spider ( Mazda MX-5-Basis).

2016 wird Japan seine Position als größter Produzent von Wasserstofffahrzeugen ausbauen,mit dem Beginn des Toyota Mirai (2000 Einheiten für 2016 geplant gegenüber 700 2015) sowie des neuen Honda Clarity (zwischen 500 und 1000 erwartet für 2016 gegenüber 0 2015).Allerdings wird die Anzahl solcher Fahrzeuge äußerst gering bleiben.


16-07-9   

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Produktionsprognosen für Italien 2016 (PKW + LCV),

 

Nach 2007 ging die italienische Automobilproduktion vor allem aufgrund mehrerer Modellverlagerungen stark zurück: nach Polen (Fiat Panda, Fiat 500, Lancia Ypsilon), nach Serbien (Fiat 500L) und in die Türkei (Fiat Fiorino, Doblo, Tipo). Verstärkt wurde der Rückgang durch die Abnahme des Fiat-Absatzes in der Kompaktklasse (Stilo, Bravo) und von Lancia in der Kompakt-, Mittel- und oberen Mittelklasse (Delta, Lybra, Thesis), und sogar von Alfa Romeo insgesamt.

Der starke Rückgang des italienischen Marktes nach der Finanzkrise begünstigte nicht eine Erholung der italienischen Automobilindustrie, die dessen größten Lieferant bleibt. Die italienische Automobilproduktion erreichte also 2013 ihren Tiefststand (639.000 Einheiten), 50% unter dem Niveau von 2007. 2014 und 2015 kehrte der Trend um, weil der heimische Markt sich nun erholt, wie auch der europäische Markt (nach fünf Jahren des Rückgangs).

Seit der Akquisition von Chrysler verfügt die Fiat Group über eine globale Produktionspolitikund kann jetzt in Italien globale Fahrzeuge produzieren wie der Jeep Renegade und Fiat 500X (Produktion in Melfi), die zukünftigen Alfa Romeos, die für 2016-2017 geplant sind and Maserati, wo der Absatz in fünf Jahren um das sechsfache gestiegen ist. Die italienische Produktion dürfte sich also 2016 der Marke von 900.000 Einheiten annähern.Inovev erwartet eine Expansion der italienischen Produktion um 10% zwischen 2015 und 2016.


16-07-6   

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Produktionsprognosen für Spanien 2016 (PKW + LCV),

 

2012 und 2013 erreichte die spanische Automobilproduktion den tiefsten Stand des letzten Jahrzehnts. Spanien litt unter dem Rückgang des heimischen Marktes sowie auch anderer europäischen Märkte, von denen das Land stark abhängig ist. Die Exporte sind stark zurückgegangen und die spanische Produktion ist auf sehr niedrigem Niveau geblieben, noch unter dem von Frankreich 2012.

Wie von Inovev vorhergesehen, gaben die Jahre 2014 und 2015 Impulse, einerseits wegen der Wiederbelebung des heimischen Marktes (mit der Einführung neuer Verschrottungsmaßnahmen – der PIVE Plan), andererseits haben sich auch die Exporte verbessert (dank der Ankurbelung der europäischen Märkte). Schließlich konnten die spanischen Werke von dem Beitrag der neu dazugekommenen Modelle profitieren, wie z.B. der Opel Mokka (von Korea), Ford Mondeo (von Belgien), Ford Galaxy / S-Max (von Belgien) und der Ford Transit Connect (von der Türkei).

Der Renault Captur (Ankunft in Valladolid 2013) genießt großen Erfolg, wovon die spanische Produktion profitiert. Eine gute Entwicklung zeigt auch der Renault Kadjar (Einführung in Palencia 2015) und auch der Citroën C4 Cactus verbucht einen anständigen Erfolg. Ende 2016 kommt der Citroen C3 Picasso in Spanien an (von der Slowakei). Inovev erwartet einen 5%igen Anstieg der Produktion in Spanien zwischen 2015 und 2016,womit der Höchststand von 2007 beinah wieder erreicht wird.


16-07-5   

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Produktionsprognosen für Frankreich 2016 (PKW + LCV),

 

Seit Anfang des Jahrtausends geht die Automobilproduktion Frankreichs zurück, vorwiegend aufgrund mehrerer Modellverlagerungen in Richtung Osteuropa, in die Türkei und nach Spanien. Die Modelle Renault Clio, Renault Twingo, Peugeot 207, Peugeot 208, Citroen C3 Picasso sind alle Volumenmodelle, deren Produktion aus Frankreich ausgelagert worden ist.

 Ankunft von Dacia-Modellen 2005 hat den Rückgang des Renault-Absatzes in Frankreich und in Europa etwas ausgeglichen, allerdings wurden diese Fahrzeuge alle im Ausland hergestellt: Rumänien, Marokko, Russland, Indien, Brasilien usw. Der Beginn kleiner Modelle von PSA, die in Kooperation mit Toyota gebaut werden, begünstigt die tschechische Automobilindustrie. Diese Bewegung setzt sich fort, mit der planmäßigen Verlagerung aller Citroën C3 und Peugeot 208 nach Osteuropa Ende 2016 bzw. Anfang 2017.

Die Vermarktung der von französischen Herstellern produzierten SUV war spät im Vergleich zur wachsenden Nachfrage, während die MPV-Kategorie (z.B. der in Frankreich hergestellte Renault Scénic) stark fiel.

Angesichts der Verlagerung des Renault Trafic und des Nissan NV300, der vor kurzem erneuerten Modelle (Renault Espace und Talisman, Peugeot 2008 und 308 sowie der Smart Fortwo), der Wiederbelebung des europäischen Marktes, der Ankunft des neuen Renault Scénic Ende 2016 sowie der Zusage Renaults, mehr PSA in Frankreich herzustellen, dürfte die französische Produktion 2016 allerdings weiterhin moderat steigen. Inovev prognostiziert für 2016  5% Wachstum gegenüber dem Vorjahr.


16-07-3   

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