Fiat bringt die neue Generation des 124 Spider auf Basis des Mazda MX5,
 
Fiat wird im Mai 2016 eine neue Generation des 124 Spider in Europa und den USA auf den Markt schicken. Dieses Modell auf Basis des Mazda MX5 wird durch Mazda im Werk Hiroshima hergestellt werden und kommt zum 50. Jahrestag des im Mai 1966 durch Fiat eingeführten Modells.

Diese erste Generation war bis zu ihrem Auslaufen 1985 relativ erfolgreich, mit der Produktion von insgesamt 200.000 Einheiten (durchschnittlich 10.000 Fahrzeuge im Jahr über einen Zeitraum von 20 Jahren), wovon 170.000 in Nordamerika und 30.000 in Europa verkauft wurden. Fiat hofft, 2016 mit einer neuen Generation diesen Erfolg wiederholen zu können und rechnet mit einem starken Absatz in Nordamerika, wie es mit der ersten Generation auch der Fall war.

Der Kauf der Chrysler-Gruppe während der Finanzkrise 2009-2010 hat Fiat erneut zu einem wichtigen Akteur in dieser Region gemacht, ebenso der Einstand am amerikanischen Markt verschiedener Versionen des Fiat 500, der in den USA einen bedeutenden Erfolg verbuchen konnte (200.000 Einheiten in fünf Jahren).

Die Tatsache, dass die neue Generation des 124 Spider auf den Mazda MX5 basiert, ist nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht positiv, sondern auch was den Absatz angeht, da der MX5 seit 1989 meistverkauftes Cabriolet weltweit ist (mehr als 1 Mio. Fahrzeuge sind insgesamt verkauft worden), und ebenso das meistverkaufte in Nordamerika (800.000 Einheiten sind seit 1989 verkauft worden, durchschnittlich 30.000 pro Jahr seit 26 Jahren).

16-09-9
   

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China hat sich zum größten Markt für Elektro- und aufladbare Hybridfahrzeuge entwickelt,

 

Die Gesamtverkäufe von Elektro- und aufladbaren Hybridfahrzeugen seit 2010 betragen 400.000 Fahrzeuge in den USA, 400.000 Fahrzeuge in Europa, 300.000 in China und 100.000 in Japan.

2015 wurde China allerdings der größte Markt weltweit für Elektro- und aufladbare Hybridfahrzeuge (207.382 Einheiten), vor Europa (189.230 Einheiten) und den USA (115.262 Einheiten). Im Vorjahr war die USA der größte Markt weltweit und China der drittgrößte. Von 2014 auf 2015 vervierfachte sich der Absatz in China.

Zu dem Wachstum der Elektro- und aufladbaren Hybridfahrzeuge in Chinahaben mehrere Faktoren beigetragen. Erstens fordert die Regierung seit vielen Jahren die Hersteller dazu auf, solche Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, vor allem um dem Problem der Umweltverschmutzung in Chinas Großstädten entgegenzuwirken, aber auch um chinesische Hersteller dazu zu ermutigen, Vorreiter sowie Spezialisten im Bereich Elektrofahrzeuge zu werden.

Gruppen wie BYD, Zotye, Chery oder Kandi besitzen bereits in diesem Zusammenhang umfassende Expertise, z.B. BYD (mit fünf verschiedenen Elektromodellen) stellt Elektrobusse in den USA her. Zur Zeit ist dieser Hersteller der einzige mit einer Produktionsstätte in den USA, wo aktuell jährlich 300 Elektrobusse hergestellt werden und die Kapazität auf 1.000 Busse im Jahr ausgeweitet werden soll. 

16-09-6
   

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Changan wurde 2015 den 15. größte Autohersteller weltweit,

 

2015 wurde der chinesische Hersteller Changan der 15. größte Hersteller weltweit, hinter Mazda und Mitsubishi. Diese Rangfolge berücksichtigt weder die JV von Changan mit ausländischen Herstellern (wie Ford, Mazda oder PSA) noch die JV mit anderen chinesischen Herstellern (wie SAIC, FAW, Dongfeng oder BAIC), die ihrerseits auch Partnerschaften mit ausländischen Herstellern eingegangen sind.

Changan produzierte 2015 1,11 Mio. PKW unter der eigenen Marke, hinzu kamen dank JV 1,09 Mio. PKW unter den Marken Ford (0,66 Mio.), Mazda (0,23 Mio.), Suzuki (0,18 Mio.) und DS (0,02 Mio.).

Changan hat aktuell 16 Eigenmarke-PKW, darunter fünf Limousinen, fünf Minivan (Mini-MPV), 3 MPV sowie drei SUV. Changan stellte 2015 auch 0,14 Mio. UV her.

Der Großteil der Produktion findet in China statt. Exporte ins Ausland gibt es praktisch gar nicht, weil die Modelle zwar der Nachfrage in China gut entsprechen, nicht aber der in anderen Märkten. Bemühungen, mit der Produktion im Iran, in Russland und in Afrika zu beginnen, blieben ohne Erfolg. Südostasiatische Länder (Vietnam, Malaysia, Indonesien) scheinen die besten Möglichkeiten für diesen Hersteller zu bieten, wenn es darum geht, Produktionsstätten im Ausland zu etablieren.

Changan hat 9 industriellen Zentren in China, nämlich in Chongqing, Heilongjiang, Jiangxi, Jiangsu, Hebei, Anhui, Shanxi, Guangdong und Shandong, mit insgesamt 21 Werken und einer Gesamtkapazität von 2.200.000 Fahrzeugen (JV und nicht-JV). Aktuell beträgt die Kapazitätsauslastung der Werke nahezu 100%.

16-09-3
   

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2016 befindet sich der US-Dieselmarkt im freien Fall,

 

Der US-Markt für Dieselfahrzeuge ging 2015 um 6,3% auf 154.776 Fahrzeuge zurück (verglichen mit 165.236 2014), brach aber in den ersten drei Monaten 2016 um 50% auf nur 19.071 Fahrzeuge ein (gegenüber 38.694 im Vorjahreszeitraum).

Grund für diesen dramatischen Einbruch war die Aussetzung des Dieselfahrzeugverkaufs seitens der Volkswagen-Gruppe (Volkswagen, Audi und Porsche) in Folge des Manipulationsskandals beim deutschen Hersteller.

2015 konnte die Volkswagen-Gruppe noch 42% des Dieselmarktes in den USA für sich behaupten (2014 sogar noch 56%). Anfang 2016 lag der Anteil bei 0%. BMW und Mercedes verkaufen weiterhin Dieselfahrzeuge in den USA, allerdings mit einem geringeren Volumen.

Die meistverkauften Dieselmodelle in den USA im ersten Quartal 2016 kamen daher von anderen Herstellern als VW: Dodge Ram (11.999 Fahrzeuge), Chevrolet Colorado (1.089 Fahrzeuge), Range Rover Sport (988 Fahrzeuge), Jeep Grand Cherokee (941 Fahrzeuge), Range Rover (906 Fahrzeuge) und GMC Canyon (519 Fahrzeuge). Diese waren zumeist SUV und Pickup.

Der in den letzten Jahren zu beobachtende Anstieg an Dieselfahrzeugen am US-Markt ist durch die VW-Affäre stark beeinträchtigt worden; der gesamte Dieselmarkt wurde in Mitleidenschaft gezogen. Dieser Anteil, der 2014 über 1% hinausging, fiel 2015 auf 0,89% und weiter auf 0,47% im ersten Quartal 2016.

16-09-7
   

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Was ändert sich mit dem neuen PSA-Plan?,

 

Die PSA Peugeot-Citroën Gruppe, offiziell PSA-Gruppe, hat den Rahmen ihres neuen Strategieplans für die nächsten fünf Jahre vorgestellt. Die Gruppe wird bis 2021 34 neue Modelle auf den Weltmarkt bringen (26 PKW und 8 UV), wobei es sich hierbei sowohl um Nachfolger- als auch um zusätzliche Modelle handeln kann. Die PSA-Palette besteht bereits heute aus 34 Modellen (s. Tabelle).

Laut Aussage von PSA sind unter den 34 neuen Modelle vier Elektroautos und sieben aufladbare Hybridfahrzeuge mit Benzinmotor. Auch neu: ein mittlerer Pickup, wie bei Renault. PSA will sich auch im rapide wachsenden SUV-Segment verstärken.

Was die Märkte angeht, hat PSA die Projekte im Iran (Tehran) und Marokko (Kenitra) bestätigt und erwägt die Errichtung von Werken in Algerien und Indien. Eine Studie zur Gründung eines Werkes in den USA ist verschoben worden.

Zukünftige PSA-Modelle werden zwei spezifische Plattformen verwenden: CMP1 für Kleinst- und Kleinwagen und EMP2 für Kompakt-, Mittelklasse- und obere Mittelklassewagen. Die Vereinbarung mit Fiat bezüglich kleiner UV (Bipper, Nemo) wird 2016 auslaufen. PSA rechnet mit 15% Wachstum des Absatzes bis 2021. 2015 verkaufte der Hersteller 2,97 Mio. Fahrzeuge, müsste also ein Absatzvolumen von 3,5 Mio. 2021erreichen.

16-09-4
   

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