Globaler Absatz von Elektro- und aufladbaren Hybridfahrzeugen 2015,

 

Der chinesische Hersteller BYD entwickelt sich nach und nach zur weltgrößten Marke für elektrische und aufladbare Hybridfahrzeuge. 2015 verkaufte die Marke mehr als 60.000 Fahrzeuge, eine Zahl, die keine andere Marke erreichen konnte. Tesla verkaufte 51.598 Fahrzeuge, Mitsubishi 48.203 Fahrzeuge, Volkswagen 46.845 Fahrzeuge, Nissan 43.114 Fahrzeuge, BMW 33.415 Fahrzeuge und Renault 31.620 Fahrzeuge.

Nach Gruppen allerdings führte Renault-Nissan beim Absatz von Elektro- und aufladbare Hybridfahrzeugen (74.734 Einheiten), vor BYD (61.726 Einheiten), Volkswagen (58.807 Einheiten), Tesla (51.598 Einheiten), Mitsubishi (48.203 Einheiten) und BMW (33.415 Einheiten). Renault-Nissan profitiert davon, Elektrofahrzeuge unter zwei unterschiedlichen Markennamen anzubieten und einen größeren geografischen Bereich abzudecken, mit dem Verkauf der Fahrzeuge in Nordamerika, Europa, China und Japan, während BYD seine Fahrzeuge fast ausschließlich in China absetzt.

Nach Modellen betrachtet, war der Tesla Model S das meistverkaufte Elektrofahrzeug 2015 (50.366 Einheiten), vor dem Nissan Leaf (43.870 Einheiten), dem Mitsubishi Outlander (43.259 Einheiten), dem BYD Qin (31.898 Einheiten), dem BMW i3 (24.083 Einheiten), dem Kandi K11 (20.390 Einheiten), dem Renault Zoe (18.846 Einheiten), dem BYD Tang (18.375 Einheiten), dem Chevrolet Volt (17.508 Einheiten) und dem VW Golf GTE (17.282 Einheiten).

Insgesamt wurden 2015 548.210 Elektro- und aufladbare Hybridfahrzeuge weltweit verkauft, darunter 207.382 in China, 189.230 in Europa, 115.262 in den USA und 22.563 in Japan. 13.773 weitere wurden in anderen Regionen der Welt verkauft.

16-09-5
   

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Ford plant ein neues Montagewerk in Mexiko,

 

Die Ford-Gruppe ist aktuell nach Toyota, Volkswagen, General Motors, Renault-Nissan und Hyundai-Kia die sechstgrößte der Welt. Sie produzierte 2015 6,2 Mio. Fahrzeuge (2014: 6,0 Mio.), was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% entspricht.

Die Ford-Gruppe hat vor allem von der Expansion des amerikanischen Marktes (Anstieg der US-Produktion um 8%), des europäischen Marktes (Anstieg der Produktion in Deutschland um 9%, in Spanien um 13,5%, in der Türkei um 22,5%) und des chinesischen Marktes (Anstieg der Produktion in China um 8%) profitiert. Auch die Produktion in Indien ist dank dem Ecosport angestiegen (+13,7%).

Mexiko ist für Ford das viertgrößte Produktionsland, nach den USA, China und Deutschland. Aktuell betreibt der amerikanische Hersteller dort zwei Werke : Cuantitlan, wo die Produktion des Fiesta stattfindet (105.000 Einheiten 2015) und Hermosillo mit Produktion des Fusion (328.000 Einheiten 2015). Ford hat sich für den Bau eines dritten Werkes entschieden (in der Region San Luis Potosi). Dieses soll 2018 in Betrieb gehen und die Kapazität von jährlich 150.000 Einheiten könnte sich letzten Endes verdoppeln.

Dieses Werk wird Kompaktmodelle vorwiegend für den nordamerikanischen Markt produzieren. Laut Inovev könnte es sich hierbei um die zukünftige Generation des Focus, den aktuell in China vertriebenen Escort oder die zukünftige Generation des Ecosport handeln.

Im letzten Jahr stellte Ford 814.000 Focus (238.000 in den USA, 252.000 in China und 272.000 in Deutschland), 214.000 Escort (ausschließlich in China) und 230.000 Ecosport (120.000 in Indien und 60.000 in China) her.

16-09-2
   

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Renault will mit dem neuen Scenic den Kompakt-MPV-Markt in Gang bringen,

 

Seit dem Höchststand 2005 ist der Marktanteil der Kompakt-MPV in Europa bedeutend zurückgegangen. Er fiel zwischen 2005 und 2015 von 10% auf 5%. Im gleichen Zeitraum wuchs der Marktanteil der Kompakt-SUV von 4% auf 20%. Ohne Zweifel haben die SUV nicht nur einen Teil der Limousinen-Kunden für sich gewinnen können, sondern auch einen wesentlichen Teil  der Kompakt-MPV-Kunden (mit Sicherheit nicht weniger als die Hälfte).

Mit Ausnahme des BMW ActiveTourer/Gran Tourer, der 2014 auf den Markt kam, ist der MPV-Absatz im Laufe der Jahre gefallen. Dieses Modell nahm 2015 den vierten Platz am Markt ein und zog damit am Renault Scenic vorbei.

Der Renault Scenic war lange Zeit Marktführer bei den Kompakt-MPV, seine Dominanz wird allerdings seit Jahren durch fünf Konkurrenten in Frage gestellt. Um die Spitzenposition wieder für sich zu behaupten und auch, um den Kompakt-MPV-Markt insgesamt anzukurbeln, hat sich Renault entschieden, die gleiche Methode anzuwenden, wie neulich beim Espace, und sich vom Design und von der Philosophie der SUV inspirieren zu lassen.

Der neue Scenic (zu dem sich im Herbst 2016 ein Grand Scenic hinzugesellen wird) wird daher ganz anders aussehen. Die Produktion wird in Douai stattfinden, zusammen mit dem Espace und dem Talisman, die die gleiche CMF-Plattform teilen. Inovev erwartet ein Produktionsniveau von 130.000 bis 150.000 Einheiten im Jahr (Scenic und Grand Scenic), womit die Führerschaft in dieser Kategorie zurückgewonnen werden würde.

16-09-1
   

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Die chinesischen PKW-Importe 2015,

 

Angesichts des stetigen Wachstums des chinesischen Automobilmarktes in den letzten Jahren, sind auch die Importvolumen weiterhin gewachsen. Von 400.000 Fahrzeugen 2009 stiegen diese auf 1.100.000 2012 und 1.300.000 2015. Deren Marktanteil ist von 3% 2009 auf 4% 2012 und 5% 2015 gestiegen. Trotz des starken Wachstums der chinesischen Produktion hat die Nachfrage nach im Ausland produzierten Fahrzeugen nicht nachgelassen, auch wenn die Importe nach China noch niedrig sind im Vergleich zu den USA oder Europa.

Die höchsten Importvolumen verzeichnet Europa (600.000 Fahrzeuge 2015), weit vor der Nafta-Region (300.000), Japan (285.000) und Korea (100.000).

Nach Marken betrachtet war BMW 2015 der größte Fahrzeugimporteur in China (180.000 Fahrzeuge), vor Mercedes (134.000), Lexus (88.000), Volkswagen (87.000), Audi (82.000), Subaru (62.000), Toyota (60.000), Porsche (54.000) und Land Rover (53.000).

Welche Fahrzeuge wurden 2015 am meisten in China importiert?

67% der Importfahrzeuge gehörten den Premiummarken und 56% der Importfahrzeuge waren SUV. Die Top 20 Importfahrzeuge machen ca. die Hälfte der Gesamtimporte aus. Von diesen 20 Modellen sind 15 SUV und 14 von den Premiummarken, was bedeutet, dass die chinesische Autoproduktion nicht alle Modelle der Premiummarken abdeckt, vor allem SUV (BMW X3, BMW X5, Mercedes M-Klasse, Audi Q7, Porsche Cayenne, Porsche Macan, Lexus RX) und Spitzenlimousinen (BMW 7er, Mercedes S-Klasse, Audi A8), die daher importiert werden müssen. 

16-08-10
   

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Tesla stellt das neue Mittelklassemodell vor,

 

Der kalifornische Hersteller Tesla hat sein neues Mittelklassemodell namens Model 3 vorgestellt. Mit einem Herstellerpreis von 35.000 Dollar (ohne Umweltprämie) kostet das Modell weniger als das Oberklassenfahrzeug Model S. Die Reichweite beträgt ca. 350 km, 150 km weniger als beim Model S.

Das Model 3 geht ab Ende 2017 an den Verkaufsstart, zuerst in den USA, danach in den wichtigsten ausländischen Märkten. Laut Tesla wird es das Model 3 der Marke ermöglichen, näher an das globale Verkaufsziel von 500.000 Fahrzeugen im Jahr 2020 heranzukommen, ein Niveau, das der Höchstkapazität des Fremont-Werkes in Kalifornien entspricht.

2015 produzierte Tesla 50.000 Model S dort sowie einige Model X zum Ende des Jahres hin. 2016 dürfte sich laut Inovev-Prognose das Niveau um 50% (auf 75.000 Fahrzeuge) aufgrund einer Ausweitung der Model X-Produktion sowie der Konsolidierung des Model S, der in neuen Märkten verkauft werden soll, steigern .

Das Model 3 ist als Konkurrent zu europäischen Premiummodellen positioniert, z.B. Audi A4, BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Jaguar XE und Volvo S60. Diese fünf Modelle vereinten 2015 in den USA 250.000 Fahrzeugverkäufe auf sich. Laut Inovevkönnte das Tesla Model 3 2020 30% des Marktes ausmachen (80.000 Fahrzeuge pro Jahr) und von jedem dritten Kunden in den USA gekauft werden (40.000 Fahrzeuge pro Jahr), bei einem jährlichen Absatzvolumen von 120.000.

16-08-8
   

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