Kia wird der Forte (Kompaktklasse) im neuen mexikanischen Werk herstellen,

 

Kia hat die Produktionsaufnahme des neuen mexikanischen Werkes in Pesquería angekündigt. Dies ist nicht nur das erste Werk für den Hersteller in Mexiko, sondern auch im gesamten Lateinamerika (Kia hat nun 10 Montageanlagen insgesamt weltweit).

Kia wird mit der Serienfertigung der Kompaktlimousine Forte (in Korea K3 genannt) auf Basis des US-hergestellten Hyundai Elantra beginnen. Das Modell wird mit dem Ford Focus, dem Chevrolet Cruze, dem Toyota Corolla und dem Honda Civic konkurrieren. Diese Kompaktlimousinen machen 30% des US-PKW-Marktes aus, der 2015 ca. 2,5 Mio. PKW zählte. Im letzten Jahr waren die Top 5 der Verkaufsstatistik der Toyota Corolla (339.000 Einheiten), Honda Civic (326.000 Einheiten), Chevrolet Cruze (273.000 Einheiten), Hyundai Elantra (222.000 Einheiten) und Ford Focus (220.000 Einheiten).

Mit einer Produktionskapazität von 300.000 Einheiten pro Jahr wird das Kia-Werk in Pesquería laut Inovev-Schätzung versuchen, jährlich zwischen 150.000 und 180.000 Einheiten des Forte in den USA und Kanada zu verkaufen, sowie zwischen 100.000 und 120.000 Einheiten in Lateinamerika inkl. Mexiko. Der Hersteller hat angedeutet, dass 60% des Volumens nach Kanada und in die USA exportiert werden soll, während jeweils 20% für den mexikanischen bzw. andere lateinamerikanische Märkte bestimmt sind.

16-05-2   

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Renault bringt ab 2018 den Kwid auf den europäischen Markt,

 

Der Renault Kwid (Kleinstwagensegment) genießt laut der aktuellen Auftragslage in Indien Erfolg. Der Hersteller erwartet den Absatz dort von jährlich 100.000 Einheiten, wobei alle vom Renault-Nissan-Werk bei Chennai stammen. Von dem seit September 2015 verfügbaren Modell plant der Hersteller, bis Jahresende 20.000 Einheiten zu verkaufen.

Laut Renault soll der Kwid Ende 2016 auch in Brasilien an den Markt gehen, wo er in der beliebten, steuerbegünstigten Nische "Carro Popular" angesiedelt sein wird. Höchstwahrscheinlich wird er dann auch in Argentinien und im gesamten Südamerika vermarktet werden.

Ab 2017 dürfte er auch in Iran gefertigt werden (wahrscheinlich mit SAIPA, der bereits für Renault Fahrzeugmontage betreibt) und ab 2018 in Europa unter der Marke Dacia an den Markt gehen.

Dieses Einstiegsmodell (3.500 Euro in Indien) wird in Europa zwangsläufig zu einem höheren Preis angeboten werden, weil es mit Airbags, ABS und ESC ausgestattet sein wird, bei gleichzeitiger Einhaltung der europäischen Umweltstandards. Allerdings dürfte der Kwid weniger kosten als der Logan oder Sandero (weniger als 8000 Euro).

Auch in Mittelmeerraum sind Aktivitäten geplant, wobeidas riesige und unterausgelastete Werk in Tangier (Marokko) am geeignetsten wäre. Ferner wird die Produktion in Russland erwogen (in Moskau und in Togliatti). Momentan handelt es sich um ein erhöhtes, 5-türiges Fließheckfahrzeug, das einem kleinen SUV ähnelt, Renault erwägt aber eine Kwid-Familie, die sowohl die aktuelle als auch eine konventionellere 4-türige Limousine mit getrenntem Kofferraum beinhalten würde.


16-04-10   

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Der neue Mercedes GLC wird auch in Finnland hergestellt werden,

 

Mercedes wird ab 2017 einen Teil der Produktion des GLC nach Finnland verlagern. Das Mittelklasse-SUV basierend auf der Mercedes C-Klasse, das (mit mäßigem Erfolg) den GLK ersetzt hat, wird sowohl in Bremen als auch im Valmet Automotive-Werk in Uusikaupunki in Finnland montieret werden.

Mercedes hatte bereits 2013 einen Teil der Produktion der A-Klasse-Limousine nach Valmet verlagert. Der Vertrag sah die Produktion von 100.000 Einheiten über vier Jahre (2013 bis 2017) vor, d.h. 25.000 pro Jahr. Ein ähnlicher Vertrag könnte für den GLC zustande kommen, d.h. Produktion von 100.000 Einheiten über vier Jahre (2017-2021). 2022 dürfte eine neue Generation des Mercedes GLC kommen (das aktuelle Modell wurde 2015 eingeführt).

Diese sukzessive Verträge ermöglichen eine Fortsetzung des Geschäfts bei Valmet, nachdem das finnische Unternehmen 2011 den Verlust des Porsche Boxster und des Cayman sowie 2012 des Fisker Karma hinnehmen musste. Der 2013er Vertrag mit Mercedes für die A-Klasse kam daher genau richtig.

Am besten bekannt ist Valmet für die Montage des Saab-Cabriolets zwischen 1986 und 1996. 1997 entschied sich Porsche für die Produktion seines neuen Boxster-Modells in Valmet und ab 2005 des Cayman. Vor 1986 hatte Valmet den Talbot Horizon 1510 und den Solara für die skandinavischen Märkte montiert.  


16-04-9   

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Inovev rechnet mit der jährlichen Produktion von 300.000 Einheiten der neuen Mercedes E-Klasse,

 

Der deutsche Hersteller Mercedes (Daimler-Gruppe) führt die neue Generation der E-Klasse (obere Mittelklasse) ein, die von der Ästhetik her der C-Klasse und der S-Klasse (beide 2013 eingeführt) ähnelt. Die vorherige E-Klasse war aus dem Jahr 2009 und somit wie die meisten Fahrzeuge der Marke sieben Jahre am Markt.

Das neue Modell konkurriert mit dem Audi A6 und dem 5er BMW, der in einigen Monaten erneuert wird, auch aber mit dem Volvo S90 und dem Jaguar XF sowie in geringerem Maße mit dem Lexus GS und dem Infiniti Q70. Die Hauptmärkte für die E-Klasse sind traditionell Europa (Absatz im letzten Jahr 85.000 Einheiten), die USA (Absatz im letzten Jahr 50.000 Einheiten) und China (Absatz im letzten Jahr 60.000 Einheiten), bei einem Produktionsvolumen von 260.000 Einheiten 2015 (Inovev-Zahlen).

Die neue E-Klasse könnte letztendlich mit einem Volumen von jährlich 300.000 Einheiten gefertigt werden, davon 220.000 in Europa (Sindelfingen) und 80.000 in China (Beijing).

Anfangs wird es für die neue E-Klasse folgende Motoren geben: 2,0 Benziner mit 185hp sowie ein 2,0 Diesel mit 150hp bzw. 195hp, 3,0 Diesel mit 258hp und ein Hybridmotor (2,0 Benziner 205hp + Elektromotor mit 82hp). Weitere stärkere Motoren (darunter AMG-Versionen) kommen später hinzu.

Die Kombi-, Coupe- und Cabriolet-Versionen der E-Klasse werden in den kommenden Monaten vorgestellt.


16-04-8   

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Der türkische Markt im Überblick 2015,

 

Der türkische Automobilmarkt machte 2015 eine Kehrtwende, die zu einem Wachstum von 27,2% im Vorjahresvergleich führte. Somit entstand ein neues Rekordergebnis mit 976.000 Fahrzeugen (gegenüber 767.000 im Vorjahr). Die Krise von 2001-2002-2003, die zu einem Zusammenbruch des türkischen Marktes führte, ist nun komplett vergessen. Die Wirtschaft scheint robust zu sein, insbesondere aufgrund der sehr niedrigen Ölpreise, die den Markt begünstigen. Hier im Lande angesiedelte Hersteller weiten nach wie vor ihre Produktionskapazitäten aus und lediglich sehr starke regionale Spannungen könnten dazu führen, dass sie ihre Strategie überdenken. Seit 2010 allerdings entwickelt sich der Markt sprunghaft, so dass 2016 durchaus einen erneuten Rückgang erleben könnte.

Die Volkswagen-Gruppe (23,1% Marktanteil, + 28,6%) wurde Marktführer in der Türkei, vor der Renault-Nissan-Gruppe (22,8% Marktanteil, +20,5%). Es folgen die Hyundai-Kia-Gruppe (8,8% Marktanteil, +14,4%), FCA (7,1% Marktanteil, + 21,2%), Toyota (6,6% Marktanteil, +39,9 %), Ford (6,5% Marktanteil, + 26,5%), GM (6,5% Marktanteil, +18,0%), PSA (5,4% Marktanteil, + 25,2%) BMW (4,5% Marktanteil, + 21,0%) und Daimler (4,2% Marktanteil, +31,3%). Die größten Anstiege verzeichnen Toyota, Daimler und Volkswagen.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 sind: Toyota Corolla (35.237), Fiat Linea (35.041), Renault Fluence (33.764), Renault Clio (31.077), VW Passat (30.249), Ford Focus (27.442), Opel Astra (24.909), VW Golf (24.400), Renault Symbol (23.922) und Hyundai i20 (21.872). Drei der Top 10-Modelle gehören der Renault-Nissan-Gruppe, zwei der VW-Gruppe. Fiat verliert seit 15 Jahren an Boden in der Türkei und erhofft sich durch den neuen Tipo (Aegea) eine Ankurbelung der Absatzzahlen.


16-04-6   

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