Inovev prognostiziert ein Produktionsvolumen von 45.000 Einheiten für die Alfa Romeo Giulia,

 

Der Markt für Premium-Mittelklasse-Limousinen stieg zwischen 2009 und 2014 um 33% und erreichte wieder das Niveau von 2008 (1,6 Mio. Einheiten), während der globale Markt im gleichen Zeitraum um 28% zunahm. Parallel dazu hat sich der SUV-Markt in der Mittelklasse von 2 Mio. Einheiten 2008 auf 3 Mio. 2014 (+ 50%) stark expandiert. Europa bleibt der wichtigste Markt für Premium-Mittelklasse-Limousinen mit 560.000 Verkäufe 2014 (+ 5% im Vergleich zu 2013), gegenüber 360.000 in den USA (unverändert gegenüber 2013) und 330.000 für China (+ 10% verglichen mit 2013).


In dieses Segment bringt nun Alfa Romeo die Giulia (Code 952) als Ersatz für den 159 (2005-2012). Innerhalb der Alfa-Palette ist die Guilia oberhalb des Mito (Kleinwagensegment) und der Giulietta (Kompaktklasse) positioniert. Sie soll hauptsächlich mit dem 3er BMW konkurrieren.


Vermarktet wird das Modell voraussichtlich ab Anfang 2016. Die Produktion wird sich hauptsächlich im Werk in Cassino konzentrieren, wo auch die Giulietta hergestellt wird. Diese Produktionsstätte bekommt auch bald die Alfa-Limousine der oberen Mittelklasse (Code 961) sowie das SUV (Code 949). Das Werk in Cassino widmet sich zunehmend der Alfa Romeo-Produktion .


Inovev erwartet, dass die auf der C-EVO / CUSW-Plattform mit Hinterradantrieb (wie der Maserati Ghibli) basierende Giulia ab 2016 ein Produktionsvolumen von 40.000 bis 45.000 Einheiten pro Jahr erreichen wird. Die Ziele der Gruppe sind viel ehrgeiziger als die von FCA, weil sie einen internationalen Erfolg anstrebt (Europa, USA, China), der aber nur schwer zu erreichen sein wird.

 

15-17-5  

 

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In welchen Ländern stieg die Produktion im ersten Halbjahr 2015 signifikant an?,

 

Im ersten Halbjahr 2015 blieb die globale Produktion im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend unverändert (+ 0,5%).

In einigen Ländern nahm das Produktionsvolumen in den ersten sechs Monaten 2015 bedeutend zu:
Niederlande (+ 139,5%) Erhöhung der Produktionsraten des Mini, der seit Sommer 2014 in Born hergestellt wird.
Slowenien (+ 125,2%) Erhöhung der Produktionsraten des neuen Renault Twingo sowie Smart Forfour, die im Werk Novo Mesto produziert werden.
Italien (+ 30,8%) Anstieg der Produktionsraten des Jeep Renegade und des Fiat 500X in Melfi.
Ungarn (+ 28,8%) Anstieg der Produktionsraten des Suzuki Vitara in Esztergom.
Indien (+ 26,8%) Erholung der Produktion dank der Ankurbelung des lokalen Marktes sowie erhöhten Exporten.
Spanien (+ 23,8%) Anstieg der Produktionsraten des Opel Mokka Corsa in Zaragoza, Ford Mondeo und Galaxy / S-Max in Valencia, Citroën C4 Cactus in Villaverde, Nissan Pulsar in Barcelona, Renault Kadjar in Palencia.
Türkei (+ 16,8%) Anstieg der Produktionsraten des Hyundai i10 sowie i20, Ford Transit Custom und Courier, Toyota Corolla. Der türkische Markt wird 2015 wieder anlaufen.
Schweden (+ 16,0%) Anstieg der Produktionsraten des neuen XC90 SUV.
Tschechische Republik (15,5%) Anstieg der Produktionsraten von Stadtfahrzeugen: Toyota Aygo, Peugeot 108 und Citroen C1.
Mexiko (+ 9,6%) Anstieg der Produktionsraten im Mazda-Werk (100.000 Einheiten gegenüber 0 im Vorjahreszeitraum).
 

15-17-3  

 

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Der VW Golf ist seit 2005 das Topmodell in Europa,

 

Trotz der Erscheinung neuer Modelle bzw. Aufbauarten (MPV / SUV) führt der Volkswagen Golf seit 2005 den europäischen Markt an. Das jährliche Verkaufsvolumen beträgt durchschnittlich zwischen 450.000 und 500.000 Einheiten, mit Ausnahme des Jahres 2000, als die Verkaufszahlen des Golfs bei fast 600.000 Einheiten lagen sowie 2009 als der europäische Markt insgesamt einen Höchststand erreichte und der Golf dank der Verschrottungsprämie in Deutschland mehr als 600.000 Mal verkauft wurde.

Vergleicht man die Verkaufskurve des Golfs mit denen seiner direkten Rivalen wie der Ford Focus, Opel Astra sowie Renault Megane kann man feststellen, dass der Einbruch um mehr als 20% am gesamteuropäischen Markt zwischen 2007 und 2013 in diesem Zeitraum keinerlei Auswirkungen auf den Volkswagen Golf hatte, dessen Ergebnisse positiv blieben, während der Focus, der Astra und der Megane um 50%, 57% bzw. 49% abstürzten.

Der Golf wird hauptsächlich in Deutschland verkauft und erreicht hier durchschnittlich 50% seiner europäischen Verkäufe (2009 bis zu 60%). Seit Jahrzehnten führt das Modell die Rangliste des Landes an. Als zweites Land wo der Golf unter den Top 5 rangiert, gilt Großbritannien.

Für die aktuellen Position des Golfs gibt es viele Gründe, u.a. eine starke und kontinuierliche Tradition seit der ersten Generation und der damit verbundene Bekanntheitsgrad des Namen "Golf". Außerdem vorteilhaft ist die Positionierung zwischen den Generalisten- und den Premiummodellen (Konkurrenten Audi A3 - BMW 1er Reihe sowie Mercedes A-Klasse), wie auch der Passat in der Mittelklasse. Schließlich ist die Rolle als Firmenfahrzeug ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Modells in Europa.

Für die Zukunft wird hinsichtlich der Position des Golfs keine Änderung erwartet. Während er in Europa eine sichere Sache ist, stößt der Golf allerdings in asiatischen bzw. amerikanischen Märkten, wo sich die Aufbauart Fließheck nicht so großer Beliebtheit erfreut, auf weniger 
 

 

15-17-9  

 

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Stärkerer Anstieg der Produktion in Frankreich als in der UK im 1. HJ 2015,

 

Die Automobilproduktion (PKW + LUV) in Frankreich expandierte im ersten Halbjahr 2015 stärker als die in der UK. Frankreich produzierte in den ersten sechs Monaten des Jahres 1,035 Mio. Automobile gegenüber 1,0 Mio. im Vorjahreszeitraum, was einen Anstieg um 3,5% bedeutet. Im Vereinigten Königreich wurden 0,834 Mio. Automobile hergestellt, ein Plus von nur 1% im Vorjahresvergleich (0,826 Mio.).

Seit anderthalb Jahren vergrößert Frankreich den Abstand zu der UK; betrug der Unterschied zwischen der französischen und der britischen Produktion 2013 nur 10%, weitete sich dieser 2014 auf 17% aus und wird bis Ende 2015 annähernd 20% betragen.

Obwohl beide Länder von der Erholung des europäischen Marktes (+ 8,2% im ersten Halbjahr) profitierten, gab es spezifische Faktoren, die zur höheren Anstieg der französischen Produktion führten. In Frankreich konnten die Ankunft des Renault Trafic in Sandouville und der Anstieg der Produktionsraten des Peugeot 308 den Rückgang anderer älterer Modelle ausgleichen. In der UK wurde die lokale Produktion durch die Verlagerung des Renault Trafic von Luton nach Sandouville sowie eines Teils der Mini-Produktion von Cowley nach Born (Niederlande) beeinträchtigt. Ferner hat die Abnahme der Exporte nach Russland die britische Produktion wesentlich negativer beeinflusst, da Großbritannien bis zu zehnmal so viele Fahrzeuge nach Russland exportierte wie Frankreich.

Wenn auch erwartet wird, dass sich die russische Wirtschaft 2016-2017 erholt und somit ein Wachstum der britischen Produktion ermöglichen könnte, könnten die sich im Gespräch befindenden Projekte bezüglich Produktionsstätten in der Slowakei (für die Produktion des zukünftigen Land Rover Defender) sowie in den USA (Jaguar und Land Rover) ein solches Wachstum behindern. In Frankreich werden die zusätzlichen Kapazitäten sowie der Start neuer Modelle (Renault Talisman 2015, Nissan Micra 2016) die lokale Produktion stärker ankurbeln.

 

15-17-6  

 

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2014 wurde Indonesien der führende Markt der ASEAN-Region,

 

Die ASEAN-Region (Association of Southeast Asian Nations) besteht in Bezug auf den Markt und die Automobilproduktion aus drei Hauptländern: Indonesien, Thailand und Malaysia. Indonesien ist in letzter Zeit an Thailand vorbeigezogen und führt den Markt in ASEAN nun an.

Thailand ging 2014 von 1.330.000 Fahrzeugen, die 2013 verkauft wurden, auf 882.000 zurück (2012: 1.425.000). Das Land litt unter einer instabilen politischen und wirtschaftlichen Lage, die zu einem Rückgang des Marktes sowie der Automobilproduktion führte. Als wichtiges globales Zentrum für die Herstellung von Pickups war die Produktion hier am höchsten in der ASEAN-Region, mit 1.878.000 produzierten Fahrzeugen 2014, gegenüber 2.460.000 2013 und 2.450.000 2012, allerdings hat sich der Abstand zu Indonesien sehr verringert.

Trotz einer moderaten Abnahme des Marktes 2014 aufgrund Währungsschwankungen sowie steigender Kraftstoffpreise (1.208.000 Fahrzeuge wurden 2014 verkauft, im Vergleich zu 1.230.000 2013), blieb das Wachstum in Indonesien hoch (+ 150% zwischen 2010 und 2014), im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums des Landes sowie des Erfolgs der "LCGC - Low Cost Green Cars". 2014 erreichte die Produktion 1.289.000 Fahrzeuge im Vergleich zu 1.117.000 2013 dank der Herstellung von Modellen, die den "LCGC”-Regionalstandards entsprechen sowie der Funktion des Landes als Exportbasis.

Malaysia, markt- und produktionsbezogen das dritte ASEAN-Land, ist seit 2005 langsam gewachsen. 2014 wurden 600.000 Fahrzeuge produziert und etwas mehr als 600.000 verkauft, nahezu unverändert im Vergleich zu 2005. Allerdings liegt Malaysia vor den Philippinen und Vietnam, wo das Volumen viel niedriger ist (Philippinen: 270.000 Verkäufe 2014; Vietnam: 135.000).

 

15-17-1  

 

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