Inovev erwartet die Produktion von 50.000 7er BMW pro Jahr,

 

Der globale Absatz von Oberklassenfahrzeugen betrug 2014 600.000 Einheiten, davon 300.000 Limousinen und fast genauso viele SUV. Die restlichen Fahrzeuge waren Coupes und Cabriolets. Die wichtigsten Limousinen in diesem Segment sind die Mercedes S-Klasse (2014 Produktion von 80.000 Einheiten), der 7er BMW (2014: 42.000 Einheiten), der Audi A8 (2014: 30.000 Einheiten), der Jaguar XJ (2014: 20.000 Einheiten) und der Lexus LS (2014: 17.000 Einheiten). In Europa verkaufen sich die ersten vier der genannten Modelle am besten, während in den USA und China der Lexus LS zu den Topmodellen gehört. In den USA sind die entsprechenden Modelle von Cadillac und Lincoln nach und nach verschwunden, Cadillac wird aber mit der bevorstehenden Einführung des CT6, der die Rangfolge sowohl in seiner Heimat als auch in China aufmischen soll, in dieses Segment zurückkehren.

In diesem Umfeld hat BMW jetzt die 6. Generation der 7er Reihe auf den Markt gebracht. Gebaut wird das Modell, wie auch die vorherigen 7er Reihen, in Dingolfing. Die neue Reihe soll mit der Mercedes S-Klasse konkurrieren, die knapp 80.000 Einheiten pro Jahr verkauft. Im Schnitt betrugen die jährlichen Verkaufzahlen bisheriger 7er Reihen lediglich 50.000 Einheiten und Inovev erwartet für die neue Generation ein ähnliches Absatzergebnis, d.h. 50.000 Einheiten pro Jahr.

Der neue 7er zeichnet sich im Vergleich zum Vorgänger durch ein um knapp 130kg verringertes Gewicht aus. Dies entsteht durch die Verwendung einer Mischung aus kohlenfaserverstärktem Kunststoff, Aluminium und hochfestem Stahl. Wieder werden zwei Längenvarianten angeboten: 5,10 m sowie 5,24 m, d.h. 2,5 cm länger als die vorherige Generation).

Anfängliche Motorenversionen sind ein 6-Zylinder Benziner mit 3,0l Turbo und 320 PS (740i), ein 8-Zylinder Benziner 4,4l bi turbo 445 PS (750i) und ein 4-Zylinder 2,0l Turbo gekoppelt mit einem Elektromotor, der 326 PS entwickelt (740i); letzterer ist eine aufladbare Plug-in-Hybrid-Version, die im ersten Halbjahr 2016 an den Start gehen soll.

 

15-16-7  

 

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Inovev prognostiziert die jährliche Produktion von 60.000 Hyundai Creta in Europa,

 

Der globale Markt für Kleinwagen wächst und könnte 2015 2 Millionen Einheiten erreichen, im Vergleich zu 1,7 Millionen 2014, 1,2 Mio. 2013 und 0,7 Mio. 2012. In Europa (inkl. Russland und der Türkei) wird die SUV-Produktion 2015 im Vorjahresvergleich um 37% auf knapp 1 Mio. Einheiten zunehmen. Marktführer sind der Renault Captur (200.000 Einheiten 2015), der Peugeot 2008 (170.000 Einheiten 2015), der Opel Mokka (140.000 Einheiten 2015) und der Nissan Juke (125.000 Einheiten 2015).

Der koreanische Hersteller Hyundai hat das neue Klein-SUV Creta vorgestellt. Das Fahrzeug ist praktisch identisch mit dem seit dem letzten Jahr in China vorgestellten und vermarkteten Modell iX25.

Der Creta (nach der Mittelmeerinsel benannt) wird ab 2016 in Europa und Russland verkauft. Inovev prognostiziert ein Produktionsvolumen von ca. 60.000 Einheiten pro Jahr in Europa. Die in Europa und Russland verkauften Modelle werden anfangs aus Südkorea kommen, bei entsprechendem Erfolg ist es allerdings möglich, dass eine Produktion in der tschechischen Republik (Nosovice) oder in der Türkei (Izmit) stattfinden könnte. In Tschechien steht eine Kapazität von 300.000 Einheiten im Jahr zur Verfügung (Produktion 2014: 250.000 Einheiten) und in der Türkei von 200.000 Einheiten pro Jahr (2014 Produktion: 200.000 Einheiten), die jedoch auf jährlich 300.000 Einheiten ausgeweitet werden könnte.

Der 4,27 m lange, 1,78m breite und 1,63 m hohe Creta wird es in Europa mit 1600cc Benzin- und Dieselmotoren geben, die bereits bei Hyundai eingesetzt werden. Angesichts der kürzlich neu eingeführten Modelle der Hyundai-Kia-Gruppe würde es kaum überraschen, wenn in den nächsten Jahren ein vergleichbares Modell in der Kia-Palette vorgestellt wird; aktuell versucht der Soul (4,14 m) diese Marktlücke zu füllen, allerdings mit mäßigem Erfolg.

 

15-16-5  

 

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Indien: Renault-Nissan peilt einen Pkw-Marktanteil von 15 Prozent an,

 

Die Renault-Nissan-Allianz will durch die Einführung Niedrigpreisfahrzeuge ihren Marktanteil in Indien ausweiten. Im Finanzjahr 2016 (endet März 2017) peilen die beiden Hersteller einen Marktanteil von über 15 Prozent des indischen Pkw-Marktes an (inkl. Utilities und Vans). Nissan hat 2014 die Budgetmarke Datsun eingeführt und Renault Mitte 2015 den Kwid, ein Niedrigpreismodell, das auf der neuen Designmethode CMF (Common Module Family) basiert. Nichtdestotrotz betrug der kombinierte Marktanteil der Allianz 2014 3,7 Prozent und es dürfte schwierig werden, das Ziel zu erreichen.

Nach der Einführung des Kwidplant Nissan ferner bis 2017 ein Datsun-Modell auf CMF-Basis. Das neue Datsun-Modell soll billiger sein als der Go-Fließheck (324,000 INR) und der Go+ MPV (379,000 INR) und hauptsächlich auf regionale Städte abzielen.

Dank der Einführung der Datsun-Marke konnte Nissan sein Verkaufsvolumen in Indien im Jahresvergleich um 53,7 Prozent auf  49.313 Einheiten und das Produktionsvolumen um 15,6 Prozent auf 166.698 Einheiten erhöhen. Obwohl die Exportquote um 5,4 Prozentpunkte auf 71,5 Prozent zurückging, überstieg das Exportvolumen zum vierten Mal in Folge die Schwelle von 100.000 Einheiten.

Nissan scheint Indien als Exportdrehscheibe für afrikanische und europäische Märkte in Position zu bringen. Der japanische Hersteller hat neulich mit dem Export der Niedrigpreismarke Datsun begonnen, indem der Datsun Go im Juni 2014 in Südafrika an den Start ging. 

 

15-16-4  

 

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Inovev prognostiziert eine jährliche Produktion von 15.000 Einheiten des zukünftigen Fiat Pickup,

 

Während Renault und Mercedes kürzlich mitgeteilt haben, beide einen mittleren Pickup auf Basis der nächsten Generation des Nissan Navara vermarkten zu wollen, hat jetzt Fiat seinerseits einen Pickup (in der gleichen Größenklasse) auf Basis des Mitsubishi L200 Pickup angekündigt.

Diese Ankündigungen zeigen das Interesse wichtiger Hersteller an das Segment der mittleren Pickups, für das eine bedeutende Expansion der Absatzzahlen in Schwellenmärkten, u.a. Südamerika, Südost-Asien, Afrika und im Nahen Osten erwartet wird. 2014 wurden fast 2 Millionen Pickup dieser Klasse weltweit verkauft, die Hauptakteure dabei waren der Toyota Hilux (450.000 Einheiten 2014), der Isuzu D-Max, der Mitsubishi L200, der Ford Ranger und der Nissan Navara.

Das als Fiat verkaufte Modell wird von Mitsubishi in Thailand hergestellt werden (ein Land, das sich auf die Produktion mittlerer Pickups spezialisiert hat) und wird die Montagelinie mit dem kürzlich überarbeiteten L200 teilen. Für Fiat stellt das Segment Neuland dar, während für Mitsubishi diese Partnerschaft das Produktionsvolumen in Thailand und weltweit erhöhen und somit das Auslaufen der SUV-Lieferungen für die PSA-Gruppe (Peugeot 4008 / Citroën C4 Aircross) kompensieren wird.

Der neue Fiat Pickup wird ab 2016 in Europa und Südamerika vermarktet werden. Eine Absatzprognose ist noch nicht mitgeteilt worden. Inovev erwartet, dass das jährliche Produktionsvolumen 15.000 Einheiten betragen wird, d.h. 1/10 des Volumens des Mitsubishi L200.

 

15-16-3  

 

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Inovev prognostiziert eine jährliche Produktion von 250.000 Opel Astra in Europa,

 

Opel hat die neue Generation des Kompaktklassenfahrzeugs Astra vorgestellt. Das neue Modell wird für den europäischen Markt in Gliwice (Polen) und in Ellesmere Port (UK) hergestellt werden – nicht mehr in Rüsselsheim – und wird ab September 2015 vermarktet. Inovev erwartet ein Absatzvolumen von 250.000 bis 260.000 Einheiten pro Jahr in Europa (gegenüber 234.000 Einheiten 2014).

Die Kompaktklasse bleibt eine der lukrativsten in Europa mit einem Marktanteil von 37% im ersten Halbjahr 2015 (2014: 38%), im Vergleich zu 34% für das Kleinwagensegment (2014: 33%). Hauptrivalen des neuen Opel Astra sind die Modelle VW Golf, Peugeot 308, Renault Megane, Ford Focus, Hyundai i30 und Kia Cee'd. Seit 2005 führt der VW Golf den Markt an, mit einem Jahresabsatz von durchschnittlich knapp 500.000 Einheiten. Fiat, mit dem Modell Aegea, muss im Kompaktsegment erstmal wieder Fuß fassen, was nach dem Scheitern sowohl des Stilo als auch des Bravo nicht einfach sein wird.

Das neue Modell (4,37 m Länge) ist 5 cm kürzer als die Vorgängergeneration und laut Herstellerangaben durchschnittlich  125kg leichter. Der neue Astra kommt mit komplett neuen Motoren, nämlich als Benziner mit einem 3-Zylinder 1,0l Turbo (105 PS), einem 4-Zylinder 1,4l Turbo (145 PS) und einem 4-Zylinder 1,6l Turbo (200 PS). Als Dieselmotoren bietet der neue Astra den neuen 1,6 CDTI mit 95, 110 bzw. 136 PS.

 

15-16-1  

 

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