Globaler Vergleich der Premiummarken,

 

Der Markt für Premiumfahrzeuge stieg um 10% im ersten Halbjahr 2015 (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und erreichte 4,3 Mio. Einheiten gegenüber 3,9 Mio. Einheiten im Vorjahr. Drei Marken teilen sich zwei Drittel der Premiumfahrzeugmarkt: BMW, Audi und Mercedes. Das letzte Drittel beherbergt zahlreiche kleinere Volumenmarken wie z.B. Volvo, Land Rover, Lexus, Infinity, Acura, Jaguar, Porsche, Alfa, Lancia, DS…

Wie ist die Rangfolge unter den ersten 3? Im ersten Halbjahr 2015 ist BMW die weltweit führende Premiummarke mit 954.000 Einheiten (+8,3% im Vorjahresvergleich), vor Mercedes (899.000 Einheiten, +22,6%) und Audi (893.000 Einheiten, -1,6%). Mercedes, der jahrelang an dritter Stelle war, ist somit in den letzten Monaten an Audi vorbeigezogen. Der Erfolg des Active und des Grand Tourer ermöglichten es BMW, weiterhin in diesem Segment die Nr. 1 zu bleiben.

Mercedes ist der einzige unter den drei Premiumherstellern, der seine Produktion in China ausgeweitet hat (+68% im 1. HJ 2015), während BMW und Audi stabil blieben (-0,5% bzw. -2%). Mit anderen Worten hat sich die Mercedes-Produktion in den USA im Vorjahresvergleich dank dem Beginn der C-Klasse in Tuscaloosa, der keinen Rückgang der Produktion in Bremen zur Folge hatte, verdoppelt. Audi verzeichnete Verluste, weil der A4 das Ende seines Lebenszyklus erreichte (110.000 Einheiten wurden im 1. HJ 2015 in Europa produziert, im Vorjahr waren es 120.000). Der im Herbst kommende Nachfolger könnte dazu führen, dass sich die Rangfolge der ersten drei Premiumhersteller zum Ende des Jahres ändert.

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Verkaufsentwicklung in den USA (PKW+UV) in den ersten sechs Monaten 2015,

 

Im ersten Halbjahr 2015 stieg der US-Markt (PKW + UV) um 2,8% auf fast 8,6 Mio. Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Anders als bei der Produktion des Landes nahm der UV-Absatz zu (+ 8% auf 4,7 Mio. Einheiten), während der PKW-Absatz bei knapp 3,9 Mio. Einheiten stagnierte.


Wie in Europa expandierten die SUV-Verkäufe (+ 12,7% auf 3 Mio. Einheiten), wohingegen die MPV um 15,2% auf 275.000 Einheiten zurückgingen. Pick-ups setzten ihr Wachstum fort (+ 11% auf 982.000 Einheiten). Die Mittelklasse (EU-Definition) bildet das größte Segment am US-Markt und stieg um 5,7% (auf 3,3 Mio. Einheiten), vorangetrieben durch die Erneuerung von SUV. Interessant festzustellen ist die Expansion des „Stadtsegments“ (Kleinwagen), das um 12,5% auf 380.000 Einheiten zunahm und hauptsächlich den japanischen Marken zugute kam.


Die meisten Mainstream-Marken dieses Marktes profitierten vom Wachstum des amerikanischen Marktes, dessen Marktführer wie folgt sind: Ford (+ 1,5% auf 1,3 Mio. Einheiten), Chevrolet (+ 2,5% auf 1,05 Mio. Einheiten) und Toyota (5,2% auf 1,04 Mio. Einheiten). Bei FCA verzeichnete Chrysler starkes Wachstum (+ 21% auf 177.000 Einheiten), während Dodge fiel (-16,2% auf 257.000 Einheiten). Die erste Premiummarke des Landes – Lexus – nahm um 14,5% zu (159.000 Einheiten) und überholte damit BMW (-1,4% auf 155.000 Einheiten).


Bei den Modellen blieb die F-Reihe trotz eines moderaten Absatzrückganges (-2,4% auf 357.000 Einheiten) Marktführer. Der Konkurrent Chevrolet Silverado stieg um 14,6% (276.000 Einheiten). Der kürzlich erneuerte Chrysler 200 schließlich verzeichnete eine enorme Expansion um 136% auf 106.500 Einheiten.

 

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Verkaufsentwicklung in UK (PKW+UV) in den ersten sechs Monaten 2015,

 

Der UK-Markt (PKW+UV) wuchs im ersten Halbjahr um 8,1% auf 1,55 Mio. Einheiten. Wie in Deutschland, Frankreich und generell in Europa entwickelten sich die UV-Verkäufe positiv (+ 20% auf 182.400 Einheiten), während die PKW ein Plus von 6,7% verbuchten (1,38 Mio. Einheiten).


Nach Segmenten betrachtet zeigt sich in der Mittelklasse solides Wachstum (+ 24,5% auf 205.000 Einheiten). Rückgänge sind lediglich bei den Kleinstwagen (-3,3% auf 125.700 Einheiten) und in der oberen Mittelklasse (-1,8% auf 78.800 Einheiten) zu verzeichnen. Bei den Aufbauarten entwickelt sich der SUV-Absatz weiterhin positiv (+ 24,9% auf 325.300 Einheiten), eine Entwicklung die zu Lasten der MPV geht (-25,8% auf 80.500 Einheiten).


Bei den Marken führt Ford, der um 6,2% auf fast 224.000 Einheiten expandierte. Der Hersteller profitierte von dem Wachstum des Kuga SUV (+44,8% auf 16.600 Einheiten) sowie der Einführung des Ecosport (4.100 Einheiten). Ferner nahm der Transit Custom stark zu (+25,2% auf 36.000 Einheiten) und wurde das fünft meistverkaufte Modell des Landes (PKW und UV), was in einem reifen Markt eher unüblich ist. Insgesamt wuchsen alle Marken bis auf Honda (-7,6% auf 27.600 Einheiten), Suzuki (-10,3% auf 17.700 Einheiten) und DS (-26,3% auf unter 10.000 Einheiten). Von diesen drei Marken werden im zweiten Halbjahr bzw. Anfang 2016 neue Entwicklungen erwartet.


Nach Modellen betrachtet verlief der Absatz des Ford Fiesta fast stabil (-1% auf 71.200 Einheiten), während die neue Version des Opel / Vauxhall Corsa um 19% auf fast 52.000 Einheiten anstieg.

 

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Der US-Elektrofahrzeugmarkt (100% Elektro+Hybrid) im 1. Halbjahr 2015,

 

Im ersten Halbjahr 2015 betrug der Anteil von Elektrofahrzeugen (EV) am US-Markt 2,8% im Vergleich zu 3,6% im Vorjahr. Der EV-Absatz ging aufgrund der fallenden Benzinpreise (Benzin ist bei weitem die häufigste Antriebsart), weniger Subventionen sowie des steigenden Anteils an SUV, eine Kategorie in der sehr wenige EV angeboten werden, um 15,5% zurück. Der Anteil des Chevrolet Volt ging um 35% zurück, der Nissan Leaf um 23% und der Toyota Prius Plug-in sogar um 70%! Hybridfahrzeuge litten weniger: Honda verlor 21%, der Toyota Prius 16%.

Der Anteil der Standardhybridfahrzeuge erreichte im ersten Halbjahr 2015 2,3%, während der Anteil der 100% EV und Plug-in-Hybrid-EV lediglich 0,5% betrug. Im gleichen Zeitraum büßten Dieselfahrzeuge (eine Randerscheinung am US-Markt) keinen Marktanteil ein und blieben mit 1% des Marktes dank dem Rückgang der Kraftstoffpreise stabil.

Nach Modellen betrachtet, stellt Toyota die ersten vier Produkte in der Kategorie der Standardhybridfahrzeuge (Prius, Prius C, Camry, Prius+), während Nissan den zweiten Rang bei den EV erreicht hat (hinter dem Tesla Model S aber vor dem Chevrolet Volt). Genauso wie im Vorjahreszeitraum gehört dem japanischen Hersteller 2/3 des Hybrid-/EV-Marktes in den USA.
 

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Produktion in den USA (PKW+UV) in den ersten sechs Monaten 2015,

 

Im ersten Halbjahr 2015 nahm die Automobilproduktion (PKW + UV) in den USA um 1,2% auf 6,1 Mio. Einheiten leicht zu. Es zeigt sich eine Verlangsamung der Produktion nach mehreren Jahren des Booms im Anschluss an der Krise in der Branche. Die PKW-Produktion stieg um 3,5% (4,7 Mio. Einheiten), während die der UV um 5,7% zurückging (auf 1,4 Mio. Einheiten).


Die Ford-Gruppe, führend in den USA, fiel um 2% auf 1,2 Mio. Einheiten, vor GM, wo ebenfalls ein Rückgang um 2,7% zu verzeichnen war (1 Mio. Einheiten). FCA blieb quasi unverändert bei 917.000 Einheiten (+ 0,9%). Ausländische Gruppen verbuchten ein starkes Wachstum: BMW (+11,8% auf 197.000 Einheiten) dank dem Hochfahren des X4 sowie der Entwicklung des X6; Daimler (+ 97,4% auf 174 600 Einheiten) mit Verlagerung der Mercedes C-Klasse (55.000 Einheiten wurden produziert); Subaru (+ 35% auf 115.200 Einheiten) dank dem Absatz des Legacy / Outback.


Bei den Modellen blieb die F-Reihe an der Produktionsspitze, trotz eines Rückgangs um 15,6% (auf 432.000 Einheiten). In den nächsten Monaten dürfte sich allerdings eine Erhöhung zeigen, wenn die Produktion des neuen F-150 hochgefahren wird. Die Produktion der japanischen Toyota Camry-Limousine stagnierte (+ 0,8% auf 233.690 Einheiten), während der Konkurrent Honda Accord um 19,4% zurückfiel (auf 195.000 Einheiten). Interessant ist die Zunahme des kürzlich erneuerten Chrysler 200 (+ 108% auf 98.800 Einheiten).

 

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