Daimler erhöht Produktionskapazität in den USA,

Die Daimler AG wird im US Werk Tuscaloosa (Alabama) bis Mitte 2014 – spätestens im der ersten Hälfte 2015 die Produktions-kapazität signifikant erhöhen. Die jährliche Produktionskapazität im einzigen US-Werk (excl. Heavy Duty Fahrzeuge) erreicht 200.000 Einheiten. 2013 produzierte Daimler fast 190.000 Fahrzeuge in Tuscaloosa, überwiegend Spaß-/Freizeitfahrzeuge wie die M-Klasse SUV (122.000), den GL (42.000) und die R-Klasse (9.000). Dazu produziert der Hersteller in seinem Werk 16.000 Sprinter (LUV) für den amerikanischen Markt.


2014 wird vor Ort die C-Klasse für den US-Markt gefertigt und braucht somit nicht mehr aus Deutschland importiert zu werden. Das Prognoseziel liegt bei 90.000 Autos p.a. welches dem durchschnittlichen Absatz der C-Klasse in den USA entspricht. Der deutsche Hersteller hat jüngt mit der Produktion der C-Klasse im Werk Tuscaloosa begonnen.


Dazu kommt ab 2015 die Coupe Version der M-Klasse, ein Derivat von dem Konzept Coupe SUV, welches auf der diesjährigen Auto Show in Peking präsentiert wurde und evtl. den Namen MLC tragen wird.


Mit der Erweiterung dieser zwei Modelle steigt die Kapazität im Werk Tuscaloosa auf 300.000 Fahrzeuge p.a. Die zusätzlichen Stückzahlen der C-Klasse werden dem Werk Bremen in Zukunft fehlen.

 

14-20-6  


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Produktionskapazität in China liegt 2014 bei 37 Mio. Fahrzeugen,

Während Europa (inkl. Russland, Türkei, Ukraine) derzeit eine Produktionskapazität von 27,4 Mio. Fahrzeugen (Pkw und LUV) hat erreicht China aktuell eine Produktionskapazität von 37,4 Mio., d.h. 10 Mio. mehr.


2014 wird die Kapazitätsauslastung in Europa bei ca. 70% liegen, die durchschnittliche Rate sollte aber zumindest die 80% Marke überschreiten um effizient zu sein.


China hat eine noch geringere Auslastung die 2013 bei etwas 60% lag und 2014 nicht über 65% steigen wird bei einem Produktionsvolumen, welches in diesem Jahr um ca. 2 Mio. Einheiten steigen wird.


Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Regionen ist das erwartete Wachstum der jährlichen Fahrzeugproduktion. Während das durchschnittliches Wachstum in Europa bis 2018 bei 3% liegen sollte (+500.000 p.a.) wird  das Wachstum in China hingegen +9% betragen, d.h. ein Plus von 2 Millionen Autos p.a.


Mit dieser Entwicklung und stagnierender Produktionskapazität würde die Auslastung der Werk in China 2015 bei 70% liegen, 75% in 2016, 80% in 2017 and 85% in 2018. Dieses Szenario ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich, da China weiterhin neue Produktionskapazitäten aufbaut (+ 2 Millionen noch vor dem Jahr 2017).

 

 

14-20-4  


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Neues PSA Projekt Produktionsverlagerungen,

Die Ankündigung von Premiummodellen im PSA Werk Mulhouse (wahrscheinlich DS Fahrzeuge aus der Kompakt-/Mittelklasse)
  resultiert in einigen Produktionsverlagerungen innerhalb der französischen Gruppe.

Transfer des 508 von Rennes nach Mulhouse (der Transfer des C5 wurde bereits bestätigt, eine Umbenennung erfolgt in den
  Namen DS6)

Transfer des 2008 von Mulhouse nach Poissy

Das nächste Werk für den C4 muss noch genau definiert werden. Derzeit noch in Mulhouse gefertigt wird der C4 möglicherweise
  neben dem 308 in Sochaux produziert, wenn das der Fall sein sollte könnten die Modelle 3008, 5008 und Zafira nach Rennes
  ausgelagert werden, dieses Werk würde dann vollständig den Crossover Fahrzeugen gewidmet sein.

Nachstehend finden Sie eine Zusammenfassung der Modellverschiebungen zwischen den PSA Werken sowie die dazugehörige
  Prognose von Inovev.

 

 

14-20-3  


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Neuzulassungen LUV 2013 in Europa nach Ländern,

Marktführer 2013 bei den Neuzulassungen LUV ist Frankreich mit 365.000 Einheiten vor Großbrittanien (271.000), Deutschland (213.000) und Italien (101.000). Zusammen stellen diese Länder zwei Drittel aller LCV Neuzulassungen innerhalb der EU.


Frankreich profitiert vom Erfolg dieser in “light utility vehicles” konvertierten Pkw´s (wie Renault Clio, Peugeot 208 and Citroën C3). Dieses “Segment N” findet sich nicht in anderen Ländern oder ist zumindest vor Ort sehr wenig verbreitet wie in Spanien und Italien. “Segment N” stammt von Pkw Fahrzeugen mit einem vergrößertem Kofferraum zu Lasten der Rücksitze.


2013 registrierte Frankreich aus dem N-Segment 72.000 Autos, davon 34.000 Renault, 22.000 Peugeot und 16.000 Citroën. Renault und PSA sind somit die Marktführer bei den LUV´s in Europa mit einem heimischen Markt der gegenüber Modellen wie Kangoo, Berlingo sehr aufgeschlossen ist. Somit eines der wesentlichen Kennzeichen des französischen LUV Marktes.


Der LUV Markt in Europa fiel 2009 um 28%, erholte sich wieder 2010 (+8,9%) und 2011 (+6,7%). Er fiel wieder in 2012 (-12,9%). 2013 blieb der Markt stabil (-0,4%) mit einem Niveau vergleichbar aus dem Jahr 2009. Seit Anfang 2014 hat sich der Markt substanziell erholt, Prognosen sagen ein Wachstum von fast 10% voraus (+9,3% in den ersten vier Monaten 2014). 

 

14-20-2  


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Der Koreanische Markt ist mehr und mehr offen für Importe,

In den ersten 4 Moaten 2014 verkauften die Koreanischen Hersteller Hyundai, Kia, GM Korea, Renault Samsung und SsangYong 382.000 Fahrzeuge auf dem heimischen Markt (+6,1% im Vergleich zur Vorperiode 2013).


Das Wachstum der Segmente E und F beträgt +64% (20.000 Fzg.), SUV Segement +27% (106.000 Fzg.) und Kleinwagen-/Minisegment +6% (63.000 Fzg.). Die Neuzulassungen in der Kompakt- (C-Segment) und Mittelklasse sind in den ersten vier Monaten auf 193.000 gesunken, stehen aber nach wie vor bei Koreanischen Kunden in der Beliebtheit an erster Stelle.


Interessant ist, dass die Verkäufe bei den importierten Autos in Südkorea Martkanteile bei den Koreanischen Herstellern gewinnen. Ein Absatz von 17.000 im April (+25%) treibt das Verkaufsvolumen in den ersten vier Monaten des Jahres auf 61.000 Fahrzeuge, eine Steigerung von fast 27% und somit viermal höher als der Koreanische Gesamtmarkt.


Top Seller der ersten vier Monate bei den Herstellern ist BMW mit 13.698 Fahrzeugen, gefolgt von Mercedes (11.256), VW (9.668) und Audi (8.761). 80% der importierten Fahrzeuge sind Modelle aus Europa, davon die meisten von Deutschen OEMs. 13% der Importe entfallen auf Japanische und 7% auf Amerikanische Automobilmarken.

 

14-19-10  


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