Bau zwei neuer Fabriken in China,

2013 erreichten die Verkaufszahlen von PKW der VW Gruppe die 3.1 Millionen Marke. Die Produktion verteilt sich auf über 2 Fabriken mit einer Gesamtkapazität von 3.65 Millionen Fahrzeuge. Mit einem Anstieg der Verkaufszahlen um rund 300 000 Fahrzeuge pro Jahr (über die letzten drei Jahre) will VW seine Kapazitäten in China ausweiten, um dem Marktwachstum zu folgen.


Die deutsche Gruppe kündigte den Bau von zwei neuen Fabriken in Tianjin und  Qingdao (Shandong Provinz) als JV mit FAW an. Beide Fabriken sollen Ende 2015/Anfang 2016 die Produktion aufnehmen und je eine Kapazität von 300 000 Fahrzeugen haben, was dem Wachstum von VW (und auch den hohen Ansprüchen) sowie der hohen Kapazitäten anderer Fabriken zu schulden ist.


Bis jetzt gibt es noch keine offiziellen Bekanntgaben von möglichen produzierten Modellen, man kann jedoch von neuen Modellen (VW SUVs oder Seat SUVs? Neue Skoda Modelle) und/oder bestehenden Modellen ausgehen, deren derzeitige Fabriken ausgelastet sind. Auch die Produktion von Modellen, die derzeit importiert werden (Audi Modelle - VW Touareg - Seat - Porsche Modelle) ist möglich.


In den ersten sechs Monaten 2014 war VW der größte Produzent/Verkäufer von PKW  in China (1.8 Millionen Fahrzeuge), mit einem Marktanteil von 19%, was VW im Ranking vor die GM Gruppe mit 1.6 Millionen Verkäufen (17% Marktanteil) schiebt. Analysiert man diese Daten, so wird klar, dass die von VW angekündigte Kapazität von 4 Millionen Fahrzeugen 2015 realistisch und nötig ist, während die angekündigte Kapazität von GM von 5 Millionen etwas zu ambitioniert scheint.

 

 

14-22-6  


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Der neue Skoda Produktionsplan (2014-2018),

Die tschechische Marke Skoda (eine Tochter der VW Gruppe) bietet momentan sieben Produktlinien an:  einen Kleinstwagen aus dem A-Segment (Citigo), ein Stadtauto aus dem B-Segment (Fabia), einen Crossover aus dem B-Segment (Roomster), einen SUV aus dem B-Segment (Yeti), einen Sedan aus dem C-Segment(Rapid), einen Sedan aus dem D-Segment (Octavia) und einem Sedan aus dem E-Segment (Superb).


Škoda verkaufte letztes Jahr 920 000 Fahrzeuge und erwartet für 2018 1.5 Millionen. Um dies zu erreichen wird Skoda die Dritte Generation des Fabia auf der Paris Motor Show im September 2014 enthüllen. Eine weitere Variante dieses Modells wird wahrscheinlich 2015 veröffentlicht.


Für 2015 plant Skoda den Start der neuen Generation des Superb in einer Sedan Version (im Märt auf der Geneva Motor Show) und eine weitere Version (im September auf der IAA). Der Superb wird in einer Hybridversion verfügbar sein. Es wird das erste Modell von Skoda mit diesem Motortypus sein.


2016 wird die tschechische Tochter der VW Gruppe ein neues C-Segment einführen, einen SUV (auf Basis des VW Tiguan), gefolgt von dem neuen Roomster und  Yeti 2017. Weiterhin bereitet Skoda einen kleinen A-Segment SUV für 2018 vor(auf Basis des Taigun). Skoda's Produktplan beinhaltet auch eine Überarbeitung bestehender SUV Modelle des A- und C-Segments. Die Skoda Produktpalette umfasst bis 2018 neun Modelle (statt sieben 2014), von denen die Meisten zwischen 2014 und 2018 veröffentlicht werden. In dieser Zeit  werden der Rapid und der Octavia die ältesten Modelle der Palette sein (ab 2012 verkauft) und sollten daher Schätzungen zufolge bis 2019 ersetzt werden.

 

14-22-7  


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Brasilien: PKW und LCV Produktion sinkt stark 2014,

Während der ersten Jahreshälfte 2014, fiel die Produktion (PKW + LCV) in Brasilien um 16,8% im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Die Produktion erreichte  1 566 000 Fahrzeuge, was Brasilien nun im Ranking direkt hinter Mexiko (1 598 000 Fahrzeuge) stellt. Alle Hersteller sind betroffen, bis auf Hyundai (+36%, 86 000 Verkäufe erreicht) und  Renault-Nissan (+15%, 108 000 Verkäufe erreicht), während  Toyota stabil bleibt (58 000 Fahrzeuge).

Während die mexikanische Produktion hauptsächlich von Exporten getrieben wird (83%  der Produktion), ist der Rückgang der brasilianischen Produktion das Ergebnis des schwachen lokalen Marktes und der sinkenden Exporte.

In der ersten Hälfte 2014 sanken die Neuzulassungen um 7.6% auf 1 663 000.  Das schwache Wachstum und die steigende Inflation beeinflussen den Markt. Die Meinung der ANFAVEA (National Brazilian Association of Manufacturers) zum Effekt der Weltmeisterschaft auf die Zahl der Arbeitstage ist eher schwierig zu validieren.

Genau wie für Exporte haben auch der schwache argentinische Markt  (Brasiliens Hauptexportland) sowie instabile Zoll-Verträge zwischen beiden Ländern einen negativen Einfluss. Die Exporte sind auf 35.4% gefallen.

Für die zweite Jahreshälfte sind die vorausgesagten Produktionszahlen vermutlich besser, durch  die Etablierung eines neuen Zollvertrages zwischen Argentinien und Brasilien , der die Exporte sowie dem regierungsgetriebenen Verkaufsanschub  geschuldet ist. Dies unterstützt die Etablierung von Krediten und Anleihen öffentlicher Banken zur Acquirierung neuer, lokal produzierter Fahrzeuge (die bis zu 90% des Preises abdecken).
 

 

14-22-3  


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Renault verkauft 4% mehr in den ersten fünf Monaten,

Renault (Renault, Dacia, Samsung) hat seine weltweiten Verkaufszahlen um 4% verbessern können  (PKW + LCV) in den ersten fünf Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahr. So konnten 1 093 000 Fahrzeuge (1 050 000 in 2013) abgesetzt werden. Der Hersteller konnte während des Jahres 2.6 Millionen Gesamtverkäufe verzeichnen (2.5 Millionen 2013).

Die Marke Renault (851 000 Fahrzeuge) liegt vor Dacia (212 000) und Samsung (30 000), was 78% der Gesamtverkäufe ausmacht. Doch sind viele Fahrzeuge von Renault umgenannte Dacia Modelle (für Märkte auf denen Dacia nicht tätig ist). Diese Modelle machen 30% der Renault Verkäufe (258 000 Fahrzeuge) in den ersten fünf Monaten 2014 aus.

Modelle der Einstiegsklasse  (Dacia + umgenannte Renault Modelle) machen 470 000 Verkäufe in dieser Zeitspanne aus (43% der Verkäufe der Renault Gruppe  (40% im Vorjahr)). Dies bestätigt den Erfolg.

Nach Modellen (Renault und Dacia zusammen) liegt der Clio vor dem Duster, Sandero und Logan. Trotzdem wird die Position von den Einstiegsmodellen geschwächt, auch aber von der Entwicklung des Captur (SUV basierend auf dem  Clio IV).

Die Region, in der Renault in den letzten fünf Monaten am stärksten zulegte, ist Europa (+17%). China und Korea (mit Samsung) machen zwar Fortschritte, doch die Verkaufszahlen bleiben niedrig (7 000 Fahrzeuge in China und 28 000 in Korea). In anderen Regionen leidet Renault unter sinkendem Absatz in Russland, der Ukraine, Indien und Argentinien.
 

 

14-22-5  


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BMW baut eine Fabrik in Mexiko,

2013 erreichte BMW´s globale Produktion 2 Millionen Fahrzeuge (inclusive Mini und Rolls Royce). Diese Produktion verteilt sich auf über 15 Fabriken weltweit, davon vier in Deutschland  (55% der Weltproduktion) und nur eine in den USA.


Während die Top 3 Märkte (nach Volumen) für BMW die USA (425 000 Fahrzeuge), China (362 000) und Deutschland (265 000) sind, kommen die meisten Modelle für diesen Markt aus Deutschland (44% der Produktion für den Export). Um die Produktion besser aufzuteilen und näher an den Kernmarkt heran zu rücken, plant BMW den Neubau einer Fabrik in Mexiko.


Die Fabrik wird im Norden von Meiko City gebaut (Hidalgo), wird Anfang 2017 die Produktion aufnehmen und eine Kapazität von 200 000 Fahrzeugen haben. BMW gab noch nicht bekannt, welche Modelle dort produziert werden sollen, es ist aber davon auszugehen, dass es sich um in den USA sehr populäre Fahrzeugtypen handeln wird (dem Haupt-Exportziel der Fabrik). Diese Modelle werden derzeit in Deutschland gefertigt. Dies wären u.a. die 3er- und 5er-Serie , der Mini oder der X1. Diese Modelle werden 2013 in den USA über 270 000 mal Verkauft. Außerdem werden die in Mexiko gefertigten Modelle nach Südamerika exportiert werden (auch lokal),  während Europa nicht beliefert wird.


BMW folgt strategisch den Premium Herstellern in Deutschland, die auch eine zukünftige Fertigung in Mexiko bekannt gegeben haben (2015 Mercedes (Aguacalientes)  und Audi (San José Chiapa). 2014 wird Mexiko 3.2 Millionen Fahrzeuge verkaufen ,  was das Land einen Platz vor Brasilien einordnet. Bis 2020 wird die Mexikanische Produktion zwischen 3.5 und 4 Millionen Fahrzeuge erreichen.

 

 

14-22-4  


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