Wachsende Trägheit von Hybrid-Verkäufen in Japan,

Mit 15% im PKW Markt hat Japan den höchsten Anteil an Hybridfahrzeugen weltweit (plug-in und non plug-in), und das seit 2012. Diese starke Präsenz ist dem Kompromiss zuzurechnen, den japanische Hersteller zwischen Benzinverbrauch und Umweltschutz gefunden haben. Der Anteil der USA an diesem Markt beträgt 3%, der Europas 2%.

Der Start für diesen Markt geht auf Toyota mit dem Prius Modell ab dem Jahr 2000 zurück (dem ersten Hybridauto der Welt). 100 000 Jährliche Verkäufe konnten im Jahr erreicht werden. Je mehr Modelle auf den Markt gebracht wurden (vor allem  Toyota Modelle), desto mehr entwickelten sich die Verkaufszahlen auf dem Japanischen Markt (von 400 000 Fahrzeugen 2010 zu 700 000 in 2012).

Seit 2012 stagniert der Markt. Dies kann durch zwei Faktoren erklärt werden: Zum einen ist der gesamte japanische Markt seit einigen Jahren sehr träge, zum anderen erreichte der Verkauf von Hybrid-Modellen eine  kritische Grenze. Mit einer fast vollständigen Bandbreite  von 17 Modellen vermarktet Toyota nahezu alle verfügbaren Modelle des  Marktes. Honda hat das Angebot wissentlich reduziert während auf die Etablierung neuer Technologien gewartet wurde (48 Volt?). Andere Hersteller (inclusive  Nissan) haben eine geringe Präsenz auf dem Hybrid-Markt.

Trotz der offensichtlichen Stagnation auf dem Hybrid-Markt bleibt Japan im Hinblick auf die Entwicklung dieser Antriebsformen optimistisch . Die optimistischsten Ziele des METI (Ministry of Economy, Trade and Industry) verkündeten einen Marktanteil von 20-30% in 2020 für Hybridfahrzeuge und 30-40% im Jahr 2030.

 

14-21-5  


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Suzuki plant Verdoppelung der Verkäufe in Europa,

2013 produzierte Suzuki 2.85 Millionen Fahrzeuge weltweit (von denen 2.66 Millionen verkauft wurden) in 29 Produktions-stätten verteilt auf zwanzig Länder. Dennoch besteht eine Abhängigkeit von zwei Märkten: Japan (700 000 Verkäufe) und Indien (1 065 000 Verkäufe), was zusammen zwei Drittel der Gesamtverkäufe ausmacht. Suzuki ist der Auffassung, dass ein Rückgang des japanischen und indischen Marktes riskant für jegliche Aktivitäten sein könnte.

Andererseits zog sich Suzuki 2012 vom U.S. und kanadischen Markt zurück, als die Verkaufszahlen der Kleinwagen nicht mit den Produktionszahlen mithalten konnten. Es sollte erwähnt werden, dass japanische Hersteller vor allem in  A-Segment (62% der Produktion) und B-Segment (34% der Produktion) Märkten tätig sind, Segmente, die für amerikanische und chinesische Kunden (bis jetzt) eher uninteressant sind.

Suzuki hat seine Marktposition in Europa gestärkt, wo A- und B-Segment Fahrzeuge über ein Drittel des Marktes ausmachen.
     Der japanische Hersteller visiert 300 000 Verkäufe in 2017 an, im Vergleich zu 150 000 in 2013 und 290 000 in 2007.

Um dieses Ziel zu erreichen plant Suzuki die Bandbreite durch Fokussierung auf wachsende Märkte wie SUVs und Urban Crossover zu erweitern. Die Steigerung der Verkaufszahlen von Suzuki um 18% in Europa in den ersten Monaten von 2014 wird vor allem dem jüngsten Erfolg des SX4 Crossover zugeschrieben.

 

14-21-3  


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Renault hat mit der Produktion des Logan II und des Sandero II in Togliatti begonnen,

Bisher hat Renault die Modelle Logan, Sandero und Duster für den Russischen Markt in der Avtoframos Fabrik in Moscow (ex Moskvitch Fabrik) produziert.


Diese Fabrik hat die Kapazitätsgrenze  2014  erreicht (240 000 Fahrzeuge pro Jahr) und die Fabrik der Renault-Nissan Gruppe AvtoVAZ in Togliatti hatte aufgrund der niedrigen Absatzzahlen des Lada ungenutzte Kapazitäten. Renault war in der Lage, seine Produktionszahlen durch Verlagerung der Produktion des Logan II und des Sandero II nach Togliatti auszuweiten.


Diese beiden Modelle, eingeführt in September 2012 in Europa, werden offiziell auf der Moscow Motor Show im späten August dieses Jahres auf dem Russischen Markt vorgestellt. Der Logan II und der Sandero II, produziert in Togliatti, sind ausschließlich für den lokalen Markt bestimmt.


Beide Modelle dieser Generation sollen eine gewisse Zeit nebeneinander bestehen. Eine Methode, wie sie bereits von einigen Herstellern, wie AvtoVAZ mit dem Lada, betrieben wird.


Der Duster (erste Generation) wird weiterhin in Moscow produziert, die zweite Generation (Duster II, Vorstellung 2017) wird jedoch unzweifelhaft auch in Togliatti produziert werden.


Momentan liegt die Auslastung der Togliatti Fabrik bei  58% der Kapazität (im Vergleich zu  66% in 2013 und  77% in 2012), abgesehen von der Herstellung der Nissan Modelle auf dessen Fertigungsstraßen.

 

14-21-2  


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Diesel Verkäufe in den USA 2014,

Der Anteil an Dieselfahrzeugen in den USA war immer recht niedrig. Im ersten Quartal  2014 machte er nicht einmal  1% des Marktes aus (im Vergleich: 0.76% in 2013). Von allen Fahrzeugtypen (PC + LCV) überstieg der Anteil nicht einmal  3% in 2013. Der PKW Markt wird von Benzinmotoren dominiert (95% des Marktes), während Hybrid- und Elektrofahrzeuge 3, 5% des Marktes ausmachten.


Trotzdem wuchs der Anteil der Dieselmotoren im ersten Quartal in 2014. Im Vergleich mit dem ersten Quartal 2013, in dem 48 783 Fahrzeuge verkauft wurden (verglichen mit 2013: 37 683). In 2014 konnten 150 000 Dieselfahrzeuge verkauft werden gegenüber  137000 in 2013.


Über  95% der Diesel-Verkäufe werden von deutschen Herstellern erzielt: Volkswagen, BMW und Mercedes. Volkswagen alleine erreicht fast 75% im  U.S. Diesel PKW Markt .


GM (über Chevrolet) und Chrysler (über Jeep) vermarkten nur ein Dieselfahrzeug, während Ford sich von diesem Markt komplett zurückgezogen hat, jedoch auf dem LKW Markt gut etabliert ist (Pick-up F250/350/450 und Transit).


Japanische und Koreanische Hersteller bieten keine Dieselfahrzeuge auf dem U.S. Markt an, sind aber auf dem Hybrid- und Elektromarkt präsent, die deutsche Hersteller bisher unberührt ließen.


Auch wenn die Hersteller ihr Angebot erweitern, scheint die Vorhersage einiger Zulieferer (10% des Fahrzeugmarktes 2018) etwas optimistisch zu sein.

 

14-21-4  


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Toyota wird den Avensis in Europa möglicherweise nicht erneuern,

Während man dachte, dass Toyota auf der nächsten Paris Motor Show eine neue Generation des Avensis vorstellt, sieht es so aus, als dass dieses Mittelklasse Fahrzeug überhaupt nicht mehr auf einer Messen präsentiert wird.


Die Neuzulassungen des in UK produzierten Modells für den Europäischen Markt sinken seit 2004 (130.000) und auch der Nachfolger konnte ab 2008 diesen Negativtrend nicht stoppen: 80.000 in 2009, 50 000 in 2012 und nur 30.000 Fahrzeuge in 2013. Diese Modell leidet auch allgemein unter dem nachlassenden Interesse an Mittelklasse Stufenheckmodellen in Europa. Die Marktanteile verschieben sich zugunsten anderer Hersteller (Honda, Nissan und Mitsubishi bieten keine Stufenheckmodelle im Segment D mehr an).


Zudem hat Toyota in seiner Modellpalette der Mittelklasse den Prius (24.000 Neuzulassungen in 2013), der sich durch die breitere Marktpenetration besser verkauft.


Toyota's Strategie, Hybrid Versionen für jedes Modell anzubieten, gilt nicht mehr für den Avensis, der wohl nicht mehr ersetzt wird. Die Hybrid Version des Auris (Kompaktklasse) mehr als 50% der 105.000 verkauften Fahrzeuge in Europa.


Für den Rückzug gibt es noch kein offizielles Statement aber die o.g. Faktoren sprechen sehr dafür. Das Modell könnte vom letzten Recycling profitieren, um so den Lebenszyklus sanft ausklingen zu lassen.

 

14-20-10  


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