Geely beendet seine Mehrmarken-Strategie,

Die Mehrmarkenstrategie der Chinesischen Gruppe wird heute von vielen unabhängigen Herstellern in Frage gestellt. Die Bedeutung dieser Strategie wurde von Inovev im März 2013 analyisert als Chery sich entschieden hatte die Marken Rely, Riich und Cowin nicht mehr zu führen (siehe Analyse “Mehrmarkenstrategie der Chinesischen Hersteller in Frage gestellt”)

Mit dem Start des Chinesichen Automobilmarktes hatten unabhängige lokale Hersteller die Idee Submarken einzuführen, um den Absatz in dem boomenden Markt zu steigern und verschiedene Zielgruppen anzusprechen.

Tatsächlich aber vermarkteten die Chinesischen Hersteller sehr ähnliche Modelle zu fast denselben Preisen. Der Absatz dieser Marken hat dadurch keinen Boom erfahren und zusätzlich wurde die “Muttermarke” kannibalisiert.

Die Geely Gruppe, Wettbewerber von Chery zeigt dieselbe Analyse, da Chery sich entschieden hatte sogleich zu handeln. Die Marken Emgrand , Gleagle und Englon entstanden im Jahr 2009 und werden bis Ende 2014 nicht mehr auf dem Markt sein. Geely wird sich nur noch auf die Marke Geely fokussieren.

Durch diese Politik kann die Geely Gruppe eine vereinfachte und konsistentere Modellpalette anbieten. Die schwedische Marke Volvo (gehört zu Geely) ist durch diese Änderungen nicht betroffen. 

14-08-9  

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BMW stellt neuen Kompakt-MPV vor,

Obwohl die Produktion von MPV´s  in Europa  seit Jahren rückläufig ist (-35 % in Jahren 2005 bis 2013) zugunsten der SUV´s, hat BMW nun seinen ersten MPV  vorgestellt.

Der  “2er Active Tourer” ist ein Premium  Fahrzeug in der Kompaktklasse. Aus diesem Grund konkurriert er direkt mit der Mercedes B-Klasse, deren 1. Generation 2005 und deren 2. Generation 2011 auf den Markt eingeführt wurden.

Innerhalb der BMW Modellreihen basiert der 2er Active Tourer auf der Plattform der 1er Serie (Kompaktklasse). Als erster Front-antriebler  von BMW ist das Modell mit einem 3-Zylinder Benzinmotor (gab es schon im Mini) und einem 4-Zylinder  Motor erhältlich, während als Dieselversion bisher nur ein 4-Zylinder Motor angekündigt wurde.

Der 2er Active Tourer ist in der Basisversion ein 5-Sitzer, wird aber in der längeren Karosserieversion als 7-Sitzer zu kaufen sein, ähnlich wie der Renault Scenic.

Produziert wird der Kompakt-MPV in Leipzig, neben dem 2er Coupé und Cabrio, nächstes Jahr  möglicherweise zusammen mit einer zukünftigen 2er Stufenheck Version (Gran Coupé).

Inovev prognostiziert für das Jahr 2018 ein Produktionsvolumen von 80.000 Einheiten für das Fahrzeug, welches vornehmlich für den europäischen Markt konzipiert wurde.  Asien inkl. China als auch Nordamerika sind keine Wachstumsmärkte für Kompakt-MPV´s.

14-08-7  

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Fiat-Chrysler Gruppe verkauft 2013 4.35 Mio. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge,

Die Fiat-Chrysler Gruppe verkaufte 2013 weltweit 4.35 Mio. Fahrzeuge (Wachtum im Vergleich zu 2012: +3.5%). Im letzten Jahr verkauften Fiat (Fiat-Alfa-Lancia) und Chrysler (Chrysler-Dodge-Jeep) den Großteil der Produktion in Nord-Amerika (2,36 Mio. Einheiten).


Dazu verkaufte die Gruppe 980.000 Fzg. in Europa (-3.3%), 950.000 in Südamerika (-2.9%) und nur 60.000 in Asien (+60% aufgrund des Starts der Fiat Produktion in China).


Der überwiegende Anteil der verkauften Fahrzeuge in Nord-Amerika entfiel auf die Marken Chrysler, Dodge und Jeep. Der überwiegende Anteil der verkauften Fahrzeuge in Europa, Südamerika und China entfiel auf die Marke Fiat.


Schätzungen zufolge wurden 2,60 Mio. Fahrzeuge von Chrysler und 1,75 Mio. von Fiat verkauft (gegenüber 2,20 Mio. und 2,0 Mio. in 2012). Der Renner unter den Modellen ist der Chrysler Dodge Ram Pick-up mit 480.000 Neuzulassungen.


Der Fiat Teil der Gruppe schwächelt seit mehreren Jahren, nicht nur weil der europäische Markt seit 2007 nachgelassen hat, sondern auch weil die Erneuerung der Modellpalette  kontinuierlich aufgeschoben wurde. Die Marke Fiat fokussiert aktuell auf die Segmente der Kleinst-/Kleinwagen. Die Marken Alfa und Lancia sind positioniert im "Premium” Segment, zeigten aber schwache Verkaufszahlen. Top-Selling Modell ist der Fiat Palio/Siena (420.000), überwiegend verkauft in Südamerika.


14-08-4  

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Peugeot enthüllt das neue CityCar 108,

Peugeot hat die zweite Generation des CityCar (Mini-Segment) vorgestellt, dessen Produktion im Sommer 2014 im Toyota -PSA Werk Kolin (Tschechische Republik) startet, zusammen mit dem neuen Citroën C1 und dem Toyota Aygo .


Das neue Peugeot Modell heisst 108 und ersetzt den Vorgänger 107, von dem bis zu 120.000 Einheiten pro Jahr produziert wurden (2009).


Das CityCar ist mit Frontmotor und einer Länge von 3,50 Meter (10cm länger als der 107) als Dreitürer und Fünftürer Version erhältlich, im Gegensatz zum direkten Konkurrenten Renault Twingo (nur als Fünftürer erhältlich).


Der 108 ist im Mini-Segment positioniert um den Wettbewerb dort weiter zu verschärfen. In den letzten drei Jahren ist die Anzahl der Verkäufe bereits gestiegen.


Inovev prognostiziert für den Peugeot 108 ein Produktionsvolumen von ca. 100.000 Einheiten/Jahr (für die 3-Türer und 5-Türer Versionen). Sehr ähnlich werden in den nächsten Wochen Citroën und Toyota ihre Modelle präsentieren. Inovev veranschlagt ein Produktionsvolumen von ca. 100.000 Einheiten für jede Marke. Das Werk Kolin hat aktuell eine Kapazität von 340.000 Fahrzeugen pro Jahr.


14-08-6  

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Renault enthüllt die die dritte Generation des Twingo,

Renault hat die dritte Generation des Kleinwagens Twingo enthüllt. Sie folgt der letzten Generation aus dem Jahr 2007 sowie der ersten Generation aus dem Jahr 1993.

Von der ersten Generation des Twingo wurden 2,4 Mio. Fzg. über einen Zeitraum von 14 Jahren (1993-2007) produziert, von der zweiten Generation wurden 900.000 Fzg. innerhalb von 7 Jahren verkauft (2007-2014).

Der Motor wandert ins Heck, weil der Twingo sich die Renault-Daimler Plattform mit dem neuen Fünf-Türer des Smart teilt, der dieses Jahr neu auf den Markt kommt. Beide Modelle werden gemeinsam im Renault Werk Novo Mesto in Slowenien produziert in dem der Twingo bereits seit 2007 vom Band rollt.

Den neuen Twingo gibt es ausschliesslich nur noch als Fünf-Türer und nicht mehr als Drei-Türer. Diese Entscheidung wurde möglicherweise vor dem Hintergrund getroffen, dass der Twingo nicht mit dem Smart Fortwo konkurrieren soll.

Nach Aussagen von Renault soll der Twingo in das Premium Segment der Kleinstwagen einsteigen, ähnlich wie der Fiat 500 oder Opel Adam. Inovev erwartet vom neuen Twingo Stückzahlen in Höhe von etwas 150.000 Einheiten pro Jahr in Novo Mesto, mit einer Produktionskapazität von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr.

14-08-5  

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