PSA wird die Produktionskapazität in Trnava erhöhen,
Angesichts des Erfolgs der neuen Generation des Citroën C3 (Absatz 54.000 Einheiten im ersten Quartal 2017 verglichen mit 37.000 im ersten Quartal 2016 für die alte Generation) hat sich die PSA-Gruppe entschieden, die Kapazität ihres slowakischen Werkes in Trnava, wo die Produktion dieses Modells (neben dem Peugeot 208) stattfindet, auszuweiten. In diesem Tempo werden mehr als 200.000 Citroën C3 im Gesamtjahr 2017 verkauft werden, hinzu kommen 150.000 Peugeot 208, die für dieses Jahr in diesem Werk vorgesehen sind, d.h. insgesamt mehr als 350.000 Fahrzeuge).  Allerdings hat das Werk in Trnava momentan lediglich eine Jahreskapazität von 300.000 Fahrzeugen.

Die geplante Verlagerung 2017 und 2018 von 70.000 Peugeot 208 von Trnava nach Poissy wird nicht ausreichen, um die zusätzlichen Volumen für den Citroën C3 auszugleichen. PSA wird 2017 daher diese Kapazitäten von 300.000 auf 350.000 Fahrzeuge im Jahr ausweiten müssen, dann 2019 auf 400.000 Fahrzeuge im Jahr mit der Ankunft der neuen Generation des Peugeot 208. Die zusätzlichen Kapazitäten werden die Nachfrage nach dem Citroën C3 und dem Peugeot 208 decken, idealerweise je 200.000 Einheiten im Jahr, wobei eine Anpassung möglich ist, sollte das eine Modell weniger erfolgreich sein als das andere.

Das Werk in Trnava wird also 2020 das größte Werk in der Slowakei sein, zusammen mit Bratislava (VW Gruppe).


17-13-8   

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US HEV-Markt 2016,
Während der US-Markt für BEV und PHEV  seit 2012 bedeutend zugenommen hat, hat sich der Markt für nicht aufladbare Hybridfahrzeuge (HEV) in die entgegengesetzte Richtung entwickelt, von 500.000 Einheiten 2013 auf unter 350.000 Einheiten 2016.

Hierfür gibt es zwei Gründe:

1. Ein Teil der Kundschaft wandert von HEV zu PHEV bzw. BEV ab, da dieses Angebot schneller wächst als bei den HEV.
2. Andere ehemals HEV-Kunden kehren zu Verbrennungsmotoren (Benzin) zurück, da der fallende Ölpreis den Kauf solcher Fahrzeuge begünstigt, vor allem SUV und Pickups.

Allerdings dürfte sich dieser dreijährige Rückgang des US HEV-Marktes dank der Ankunft neuer Produkte (insb. neuer Toyota Prius, Hyundai Ioniq und Kia Niro) umkehren.

Der US-HEV-Markt wird von Toyota dominiert mit einem Absatz 2016 von 243.940 Einheiten (215.879 Toyota und 28.061 Lexus) bei insgesamt 347.029 Einheiten (70% Marktanteil).

Toyota zählt damit fünf Modelle unter den Top 10: allein der Prius (Marktführer) stellt 134.000 Einheiten bzw. 39% des gesamten HEV-Marktes in den USA dar.


17-13-9   

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Der US Markt für BEV und PHEV 2016,
2016 betrug der BEV- und PHEV-Markt in den USA 159.000 Einheiten (verglichen mit 115.000 Einheiten 2015 und 105.000 2014). Damit ist die USA der drittgrößte Markt für BEV und PHEV, hinter China (507.000) und Europa (223,000).

Der BEV- und PHEV-Markt in den USA nahm im Vergleich zu 2015 um 38% zu, vor allem dank Tesla, wo die Vermarktung des zweiten Modells (Model X) Anfang 2016 begonnen hat. Von diesen 159.000 Einheiten entfallen 87.000 Einheiten auf BEV, während der Markt für PHEV 72.000 Einheiten beträgt.

Die Marke Tesla dominiert diesen Markt, mit einem Absatz von 46.750 Einheiten, vor Chevrolet (28.353), Ford (24.796), BMW (16.107), Nissan (14.006), Fiat (5.330) und Audi (4.280). Diese sieben Marken allein machen fast 90% des BEV- und PHEV-Absatzes in den USA aus. Nach Gruppen betrachtet, führt weiterhin Tesla, vor GM (28.887) und Ford (24.796).

Top 10 der Absatzstatistik sind: Tesla Model S (29.121), Chevrolet Volt (24.739), Tesla Model X (17.629), Ford Fusion PHEV (15.938), Nissan Leaf Max PHEV (7.957), BMW i3 (7.625), BMW X5 PHEV (5.995), Fiat 500e (5.330) und Audi A3 PHEV (4.280). Diese zehn Modelle machen fast 83% des BEV- und PHEV-Absatzes in den USA aus.


17-13-5   

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Der japanische Markt für BEV und PHEV 2016,
2016 betrug der BEV- und PHEV-Markt in Japan 22.500 Einheiten (verglichen mit 23.000 Einheiten 2015 und 20.000 2014). Damit ist Japan der viert größte Markt für BEV und PHEV, hinter China (507.000), Europa (223.000) und den USA (159,000).

Der japanische Markt für BEV und PHEV blieb 2016 stabil, während der japanische Markt insgesamt (alle Motorenarten) im letzten Jahr um 1,5% zurückging.

Von diesen 22.500 Einheiten entfallen 16.500 Einheiten auf BEV, während der Markt für PHEV 6.000 Einheiten beträgt (vor allem Mitsubishi Outlander).

2016 wurde dieser Markt von Nissan dominiert mit einem Absatz von 15.750 Einheiten, vor Mitsubishi (5.883). Andere Marken kamen insgesamt nicht über 500 Einheiten hinaus. Nissan vertreibt ausschließlich BEV (Leaf, NV200e), während Mitsubishi sowohl PHEV- (Outlander) als auch BEV-Modelle anbietet (i-Mievs, Mincab und Minitruck).

Der Markt ist äußert konzentriert: lediglich zwei Modelle erzielten 2016 einen Absatz von mehr als 1.000 Einheiten: Nissan Leaf (14.793) und Mitsubishi Outlander (5.459). Diese beiden Modelle machen 90% des Absatzes von BEV und PHEV in Japan aus. Allerdings kommt bald der PHEV Toyota Prius.


17-13-7   

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Die Produktion der zukünftigen Citroën C4-Limousine wird in Villaverde stattfinden,
Die aktuelle Citroën C4-Limousine stammt aus dem Jahr 2010 und soll erst 2021 ersetzt werden, eine extrem lange Zeit für ein Auto. Der durchschnittliche Zyklus eines europäischen Autos beträgt heutzutage sechs bzw. sieben Jahre. Der Grund für den sehr langen Lebenszyklus des C4 liegt darin, dass in den vergangenen beiden Jahren die Produktentwicklung von PSA sich darauf fokussiert hat:

1. die SUV-Palette der Gruppe zu erweitern (Peugeot 3008, Peugeot 5008, Citroën C3 Aircross, Citroën C5 Aircross, DS 7 Crossback), eine wachsende Kategorie am Weltmarkt, insbesondere in Europa und China.
2. die Marke DS wieder auf- und auszubauen (DS Crossback, der neue DS 3 und DS 3 Crossback, DS 4 und DS 4 Crossback, neuer DS 6).
3. den Citroën C3, entscheidend bei PSA für das Volumen (150.000 - 200.000 Einheiten im Jahr), zu ersetzen.

Die Ablösung der Citroën C4-Limousine musste mehrmals verschoben werden, insbesondere weil die PSA-Gruppe auch die Positionierung der Marke Citroën innerhalb der Gruppe neu definiert.  Der zukünftige C4 wird sowohl den aktuellen C4 als auch den C4 Cactus ersetzen und wird von 2021 bis 2029 im spanischen Villaverde gefertigt werden, wo der aktuelle C4 Cactus gebaut wird. Das Werk in Mulhouse, wo momentan der C4 produziert wird, dürfte nach und nach der Fertigung von Limousinen der Mittel- bzw. oberen Mittelklasse gewidmet werden (508, C5, DS).


17-13-6   

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