Lancia verschwindet nach und nach vom europäischen Markt,

 

Nach dem Verschwinden der Marken Saab, Daihatsu und Chevrolet vom europäischen Markt ist nun laut Mitteilung des FCA-Gruppenmanagements auch Lancia auf dem Rückzug in Europa.

In den letzten 15 Jahren ist der Absatz von Lancia kontinuierlich zurückgegangen: im Vergleich zum Jahr 2000 ist nur noch ein Drittel übrig geblieben, die Hälfte im Vergleich zu 2009, um 2015 ein Volumen von 60.000 Einheiten zu erreichen (davon 56.000 in Italien).

Ferner besteht das Lancia-Angebot nur noch aus dem Ypsilon (Kleinst- bzw. Kleinlimousine).
Der Delta (Kompakt-/Mittelklasselimousine), Thema (obere Mittelklasselimousine) und Voyager (MPV der oberen Mittelklasse) liefen 2015 aus.
Der Ypsilon (Einführung 2011) erhielt gleichzeitig ein Facelift, was auf ein voraussichtliches Auslaufen 2019 hindeutet.

Ab Januar 2017 wird der Ypsilon nur noch in Italien verkauft, wo ein gewisser Erfolg noch zu verzeichnen ist.
2019 wird die Marke Lancia komplett verschwunden sein.
Als Ersatz für den Ypsilon plant die FCA-Gruppe einen Chrysler 100, der in Europa oder Mexiko produziert werden könnte.

Wie der aktuelle Ypsilon würde der zukünftige Chrysler 100 auf der Plattform des Fiat 500 und Panda basieren. Dieser zukünftige Chrysler-Kleinwagen wird in Europa und Nordamerika vermarktet werden. Die FCA-Gruppe hofft, die Erfolge des Jeep Renegade wiederholen zu können; dieses Modell auf Fiat-Basis verkauft sich gut in Europa und Nordamerika.


16-14-7   

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GMC beginnt mit der Vermarktung der neuen Generation des Acadia,

 

Das Modellangebot vo GMC (Tochter der GM-Gruppe, die luxuriösere LUV als die von Chevrolet anbietet) besteht aus den Pickups Canyon (vom Chevrolet Colorado abgeleitet) und Sierra (vom Chevrolet Silverado abgeleitet), Crossovers Terrain (vom Chevrolet Equinox abgeleitet), Acadia (vom Chevrolet Traverse abgeleitet), Yukon (vom Chevrolet Tahoe abgeleitet) und Yukon XL (vom Chevrolet Suburban abgeleietet) sowie einem Van namens Savana (vom Chevrolet Express abgeleitet).

Die erste Generation des GMC Acadia datiert aus dem Jahr 2006. Es handelte sich damals um das erste GMC-Crossoverfahrzeug, d.h. ein Fahrzeug, das die Eigenschaften eines MPV mit denen eines SUV kombiniert. Es teilte die Plattform mit dem Saturn Outlook, dem Buick Enclaveund dem Chevrolet Traverse, die die echten GM MPV ersetzt hatten. Innerhalb der GM-Palette befindet sich der Acadia preislich zwischen dem Chevrolet Traverse und dem Buick Enclave (der Outlook ist ausgelaufen). Innerhalb der GMC-Palette liegt er preislich zwischen dem Terrain und dem Yukon.

Die neue Generation des GMC Acadia, die Anfang 2016 auf den Markt kam, weihte die neue Plattform ein, die im zukünftigen Chevrolet Traverse (2017) Verwendung finden wird. Angeboten werden ein 4-Zylinder 2,5L Benzinmotor mit Direkteinspritzung und 194 PS sowie ein 3,6L V6 Motor mit 310 PS. Inovev erwartet ein jährliches Produktionsvolumen von 110.000 Acadiaim US-Werk in Lansing.
Dieser wird 15% der jährlichen Produktion von GMC ausmachen.


16-14-8   

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Renault-Nissan bringt den Datsun Redi-Go auf den indischen Markt,

 

Innerhalb der Renault-Nissan-Gruppe erfüllen Dacia (Renault-Tochter) und Datsun (Nissan-Tochter) die Rolle der Niedrigpreismarken. Allerdings ist das Modell Kwid (das billigste Auto der europäisch-japanischen Gruppe) unter der Marke Renault in Indien eingeführt worden.

Die Marke Dacia existiert nämlich in diesem Land nicht.
Die Marke Datsun dafür ist in Indien vertreten.
Die Produktion dieser Marke begann im März 2014 mit dem GO, gefolgt im März 2015 von dem GO +. Zu der Zeit waren diese Modelle unter den billigsten am indischen Markt.
Seit September 2015 bietet Renault den Kwid noch günstiger an als der Datsun GO bzw. GO +. Dementsprechend sind seit der Einführung 58.000 Einheiten des Kwid in Indien verkauft worden, während im gleichen Zeitraum lediglich 15.000 Einheiten des GO und GO + verkauft wurden.

Datsun hat sich deshalb für die Einführung im Juni 2016 des Redi-Go auf Basis der CMF-A-Plattform und mit den Dimensionen des Renault Kwid entschieden. Ausgestattet ist das Modell mit einem 799cc Benzinmotor, der 53 PS entwickelt, wie im Kwid.
Die Preispositionierung ist auch wie beim Kwid (238.000-334.000 rupees, d.h. 3150-4400 Euro je nach Version).
Produziert wird der Redi-GO im
Renault-Nissan-Werk in Chennai zusammen mit dem Datsun GO und GO +, dem Renault Kwid, Pulse, Scala, Duster, Lodgy, sowie dem Nissan Micra, Sunny, Terrano. Inovev prognostiziert ein jährliches Produktionsvolumen von 100.000 Redi-GO in Chennai, weil dieses Modell die Nachfrage am indischen Markt trifft.


16-14-4   

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Opel führt die neue Generation des Zafira ein,

 

Bei der Ablösung seines Kompakt-MPV Zafira (Einführung 2011), ist Opel wie bei der Ablösung des Corsa 2014 vorgegangen: die Plattform ist die vom alten Modell, es hat aber genügend kosmetische Veränderungen gegeben, um das neue Modell klar vom alten zu unterscheiden.

Die neue Generation des Kompakt-MPV Zafira (der nicht mehr Zafira Tourer heißt), Einführung 2016, dürfte eine Laufbahn von vier bis fünf Jahren haben, wobei man anhand der Produktionszahlen von 2015 hätte davon ausgehen können, dass dieses Modell ohne Nachfolger aufgegeben werden würde.

Wie auch Renault hat sich Opel entschieden, eine möglichst breite Fahrzeugpalette innerhalb des Kompaktssegments anzubieten, um den größtmöglichen Teil des Segments abzudecken: ein Kompakt-MPV (Zafira), ein Kompakt -SUV (Name bis jetzt unbekannt), eine Kompaktlimousine (Astra) und einen Kompaktkombi (Astra Tourer).

Der neue Zafira wird wie gehabt in Rüsselsheim gefertigt werden mit einem durchschnittlichen Volumen von 60.000 Einheiten pro Jahr, während das zukünftige Kompakt-SUV bei Peugeot in Sochaux (Frankreich) hergestellt wird. Der Astra wird in zwei Werken produziert: Gliwice (Polen) und Ellesmere Port (England).


16-14-6   

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Die Ergebnisse der ersten acht Monate des Renault Kwid,

 

Seit der Einführung im September 2015 hat Renault 58.000 Einheiten des Kwid verkauft, d.h. 7.500 Einheiten pro Monat.

Die Bestellungen allerdings betrugen mehr als 145.000 Einheiten.
Auf Basis der regelmäßigen Bestellungen plant
Renault die Produktion von zwischen 100.000 und 150.000 Kwid pro Jahr im indischen Werk in Chennai, das von Renault, Datsun und Nissan geteilt wird.

Der Kwid ist momentan das preiswerteste Renault-Modell weltweit und der Hersteller hat angedeutet, dass dies insbesondere deswegen möglich war, weil der Stundenlohn in Indien weniger als 10% dessen in Frankreich beträgt. Hinzu kommt, dass 98% der Lieferanten für dieses Modell indisch sind und deren Preise im Verhältnis zu denen der Belegschaft in Chennai stehen.

Für Renault stellt Indien nur der erste Schritt in der kommerziellen Entwicklung des Kwid dar. Ende 2016 beginnt die Montage des Modells im Werk der Gruppe in Brasilien für den dortigen Markt. 2017 folgt die Montage in Iranebenfalls für den heimischen Markt.

Schließlich kommt das Modell 2018 nach Europa als Einstiegsmodell der Marke Dacia. Dieses wird im Gruppenwerk in Marokko (Tangier) hergestellt werden. Geplant ist auch die Montage in Russland (Moskau) für den heimischen Bedarf (unter der Marke Renault). Insgesamt könnten ab 2020 jährlich 300.000 Kwid weltweit montiert werden.


16-14-5   

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