Vergleich der Produktion bei Jeep und Land Rover,

 

Zwei Automobilmarken haben sich seit ihrer Gründung auf die Entwicklung und Herstellung von Allradfahrzeugen spezialisiert:
Jeep und Land Rover,
die beide in den 40er Jahren gegründet wurden. Anfangs waren ihre Fahrzeuge sehr einfach und vorwiegend von Bauern bzw. dem Militär verwendet. Nach und nach aber boten Jeep und Land Rover anspruchsvollere Fahrzeuge für die allgemeine Bevölkerung an.

1962 brachte Jeep den Wagoneer auf den Markt, 1973 kam der Cherokee hinzu und 1992 der Grand Cherokee.

Land Rover führte 1970 den Range Rover ein, gefolgt von dem Discovery 1989 und dem Freelander 1997.

Jeep verzeichnete 2007 einen Spitzenabsatz von 665.000 Einheiten, während Land Rover im gleichen Jahr einen Rekordwert von 245.000 Einheiten verbuchte.
Beide Hersteller wurden von der Finanzkrise 2008-2009 stark getroffen, ab 2010 aber erholten sich die Verkaufszahlen bei beiden dermaßen stark, dass
die zwei Konkurrenten 2015 neue Spitzenwerte beim Absatz verzeichneten mit 1,325 Mio. Einheiten für Jeep und 400.000 für Land Rover.

Mittlerweile ist die Nachfrage nach SUV global rasant gestiegen, und Jeep und Land Rover konnten trotz verstärkter Konkurrenz seitens anderer Hersteller einen Teil dieser Nachfrage bedienen.
Zusammen machten die beiden Marken 2015 fast 10% des globalen SUV-Marktes aus.


16-14-2   

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Der Abstand zwischen dem PKW- und dem LUV-Absatz in den USA wächst,

 

Eine Besonderheit der US-Marktsegmentierung ist, dass MPV und SUV als LUV definiert werden, im Gegensatz zu der europäischen bzw. asiatischen Segmentierung, wo sie als PKW betrachtet werden. Verwendet man die Klassifizierung der jeweiligen Ländern, zeigt sich eine Verzerrung des Absatzes bzw. der Produktion zwischen PKW und LUV in Nordamerika (NAFTA) und anderen Regionen der Welt. Es ergibt sich eine Überschätzung der Anzahl der LUV in Nordamerika und eine Unterschätzung bei den PKW. Solange es noch keine globale Harmonisierung der Kategorien gibt, wird sich an dieser Sachlage nichts ändern.

Bei dieser Analyse verwenden wir die nordamerikanische Klassifizierung, d.h. LUV = MPV + SUV + Pickups + Minivans. Dementsprechend hat sich seit 2014 der US-Absatz von LUV die Führung gegenüber dem PKW-Absatz ausgeweitet. Ende des 1. Halbjahres 2016 stellten LUV 60% der Verkäufe in den USA dar, die PKW nur 40%, während dieses Verhältnis 2013 50-50 und 2015 55-45 war. Ferner kann man für die USA feststellen, dass je niedriger der Ölpreis ist, desto höher der Absatz an LUV (verbrauchsstark).


16-14-3   

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3-türiger Ford Ka wird durch 5-türigen Ka + ersetzt,

 

Seit 1996 bietet Ford den Kleinstwagen Ka in Europa an.
Der Ka, der kleiner ist als der Fiesta (Kleinwagen), unterscheidet sich von anderen Ford-PKW in zweierlei Hinsicht: erstens der Preis, zweitens er wurde ausschließlich mit drei Türen angeboten.

Zwanzig Jahre nach der Einführung des ersten Modells wird die neue Generation des Ford Ka (Ka +) nur mit fünf Türen angeboten, wie es bei den neuesten Konkurrenten auch der Fall ist: Renault Twingo, Smart Forfour, Fiat Panda, Karl Opel, Peugeot 108 Citroen C1, Toyota Aygo, VW Up, Skoda Citigo, Seat Mii, Suzuki Celerio, usw...

Während die vorherige Generation des 2008er Ford Ka die Plattform des Fiat 500 verwendete, benutzt die neue Generation eine 100% Ford-Plattform, die vom Ford Fiesta abgeleitet ist. Der 4-Zylinder-Benzinmotor mit 1200 cc bietet 70 PS bzw. 85 PS. Eine Dieselversion dieses Modells wird nicht erwartet.

Die vorherige Generation des Ford Ka wurde bei Fiat in Tichy, Polen produziert, wo ebenfalls der Fiat 500 und Lancia Ypsilon herstammen. Im Gegensatz dazu wird die neue Generation aus Indien kommen, mit Produktion bei Ford in Chennai, zusammen mit dem Ford Figo und Ecosport (das Ecosport-Modell wird, wie der Ka +, nach Europa exportiert).

Inovev erwartet für die neue Generation des Ford Ka ein Absatzvolumen von 75.000 Einheiten pro Jahr in Europa, nachdem die alte Generation in den letzten Jahren auf 50.000 Einheiten pro Jahr gesunken war.


16-14-1   

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Suzuki baut ein drittes Werk in Indien,

 

Die Suzuki-Gruppe war 2015 der zehnte Autohersteller weltweit mit einem Volumen von 2,8 Mio. Fahrzeugen (ohne Zweiradfahrzeuge), und somit knapp hinter der PSA-Gruppe (2,97 Mio. Einheiten) und vor der BMW-Gruppe (2,25 Mio. Einheiten) und Daimler-Gruppe (1,99 Mio. Einheiten).

Seit 2009 ist Indien – und nicht Japan – der größte Hersteller von Suzuki-Modellen.
Gleichfalls ist der Hauptmarkt für Suzuki nicht Japan sondern Indien, wo Suzuki India sowohl bei der Produktion als auch beim Absatz führend ist. Der Hersteller profitiert dementsprechend in vollem Umfang vom Wachstum des indischen Marktes (er expandierte zwischen 2005 und 2015 um 95%, während der japanische Markt im gleichen Zeitraum um 15% zurückging).

Aktuell besitzt Suzuki zwei sehr große Werke in Indien, eins in Gurgaon, das andere in Manesar. Jedes der beiden Werke hat eine Produktionskapazität von 750.000 Fahrzeugen pro Jahr, d.h. 1,5 Mio. insgesamt, während die Produktion des Herstellers an beiden Standorten 2015 erstmalig 1,4 Mio. Einheiten erreichte. Um das Absatzziel von 2 Mio. Fahrzeugen in Indien 2022 zu erreichen, hat Suzuki den Bau eines drittes Werkes in Indien beschlossen, das 2017 in Betrieb gehen wird. Dieses Werk in Gujarat (Nordwest-Indien) wird anfangs eine jährliche Produktionskapazität von 250.000 Fahrzeugen haben. Die Kapazität wird sich mittelfristig verdoppeln.


16-13-10   

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Cadillac bringt den neuen CT6 auf den Markt,

 

Mit dem Ziel, den Absatzrückgang beim XTS – die aktuelle Premiumlimousine der Marke Cadillac basierend auf dem Chevrolet Malibu (obere Mittelklasse) – auszugleichen und auf dem Spitzenmarkt der Oberklasse wieder Fuß zu fassen, hat Cadillac soeben den neuen CT6 auf den Markt gebracht, der im Januar 2016 in Detroit vorgestellt wurde.

Dieses Modell, dessen Produktion im Februar 2016 angelaufen ist, weiht das neue Benennungssystem für Cadillac-PKW ein (CT für Limousinen und XT für SUV, wobei die Zahlen das Niveau in der Palette angeben). Das frühere Benennungssystem wurde für zu kompliziert befunden.

Der CT6 weiht ebenfalls eine neue Omega-Plattform ein.

Das neue Modell, das mit zwei V6 Benzinmotoren (3,6l  335 PS und 3,0 l Twinturbo 400 PS) angeboten wird,  hat das Ziel, mit dem neuen Lincoln Continental zu konkurrieren, vor allem aber mit der Mercedes S-Klasse, der BMW 7er Reihe, dem Audi A8 und dem Lexus LS, die den Großteil der Oberklasse in den USA ausmachen (100.000 Einheiten im Jahr), ganz zu schweigen von Europa und China.

Cadillac ist jetzt so gut wie nicht vertreten auf dem europäischen Markt und nur gering in China.
Mit dem neuen CT6 will die GM-Luxustochter auf dem chinesischen Markt,
der kurz davor steht, der weltgrößte Markt für Premiumfahrzeuge zu werden, expandieren. 2015 verkaufte Cadillac 247.150 Fahrzeuge weltweit, darunter 175.265 Fahrzeuge in den USA, 53.086 in China, 12.249 in Canada, 1.905 in Saudi Arabien, 1.806 in Mexiko, 1.697 in den Vereinigten Arabischen Emiraten und 1.142 in Russland.


16-13-8   

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