Elektrofahrzeuge: Absatz in Europa Q1 2015,

 

Unter den drei größten europäischen Märkten (Deutschland, Großbritannien, Frankreich) verzeichnet der Absatz der 100% Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge in Europa im ersten Halbjahr 2015 eine Vorherrschaft des UK-Marktes für diese Fahrzeugart:
UK: 14.838 Elektrofahrzeuge verkauft.
Frankreich: 10.427 Elektrofahrzeuge verkauft.
Deutschland: 9.653 Elektrofahrzeuge verkauft.

Bei den Verkäufen von Hybridfahrzeugen in Europa im ersten Halbjahr 2015 lässt sich eine deutliche Dominanz des französischen Marktes für diese Fahrzeugart erkennen:
Frankreich: 27.402 Hybridfahrzeuge verkauft. 
UK: 23.065 Hybridfahrzeuge verkauft.
Deutschland : 11.023 Hybridfahrzeuge verkauft.

Bei den Gesamtsummen PHEV + BEV liegen der französische und der britische Markt sehr nah bei einander (37.829 Einheiten bzw. 37.903 Einheiten), während der deutsche Markt weit zurück liegt (20.676 Einheiten). Diese drei Länder stellen auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge her: Renault Zoe und Toyota Yaris Hybrid in Frankreich, Nissan Leaf und Toyota Auris Hybrid in UK, e-VW Golf, BMW i3 und Premiumhybridfahrzeuge in Deutschland.
 

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Globaler Absatz der Premiumhersteller,

 

Eine Analyse der Absatzzahlen der drei deutschen Premiummarken, weltweit führend auf ihrem Markt, zeigt, dass Audi seit einigen Jahren die weltweit meist produzierte und verkaufte Premiummarke ist, vor BMW und Mercedes, während die Marke vor 2009 noch an dritter Stelle war.

Die Entwicklung der Premiummarke der VW-Gruppe basiert auf zwei Hauptfaktoren: erstens eine starke Präsenz in China, die es der Marke ermöglichte, während der Krise 2008-2009 das globale Absatzniveau stabil zu halten, während andere Märkte unter der Krise litten. BMW und Mercedes, in China nicht so stark vertreten, konnten von dieser Dynamik nicht profitieren. Zweitens die Expansion der Audi-Palette (Segmente und Aufbauarten), die ausgeprägter war als bei anderen Premiumherstellern, u.a. die Einführung der Modelle Q5, A5, A1, Q3.

Seit 2014 verzeichnet Mercedes allerdings ein Comeback und für 2015 bleibt das Ergebnis noch aus. Momentan überragt keine der drei Marken, da die Verkaufszahlen alle nah bei einander liegen.

Die 4 wichtigsten Märkte für Audi 2014 sind: China (31% der Verkäufe), Deutschland (16%), die USA (11%) und Großbritannien (10%).
Für BMW sind die 4 wichtigsten Märkte: die USA (21%), China (17%), Deutschland (15%) und Großbritannien (9%).
Für Mercedes die 4 wichtigsten Märkte: die USA (20%), Deutschland (16%), Großbritannien (9%) und China (9%).

Die 4 wichtigsten Märkte machen für Audi 67% des gesamten globalen Absatzes aus, für BMW 63% und für Mercedes, dessen Verkäufe global besser verteilt sind, 54%.
 

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Renault beginnt die Produktion des Pickups auf Duster-Basis,

 

Renault hat mit der Produktion des Oroch Duster-Pickups, basierend auf dem Dacia Duster, begonnen. Die Produktion des für den südamerikanischen Markt bestimmten Fahrzeugs, lief im September 2015 im brasilianischen Curitiba an.

Der Pickup ist eine beliebte Aufbauart in Südamerika und Mexiko und dürfte 2015 fast 650.000 Einheiten verkaufen.
Das Pickup-Segment macht 2015 fast 15% der Verkäufe in Argentinien und knapp 180.000 Einheiten in Brasilien aus (erster Markt in Südamerika bzgl Pickup-Volumen).

2014 war die FCA-Gruppe der führende Pickup-Hersteller in Südamerika und Mexiko, mit fast 175.000 Einheiten, vor VW (134.000 Einheiten), GM (114.000 Einheiten) und Toyota (106.000 Einheiten ). Die Renault-Nissan-Gruppe verkaufte 2014 etwas unter 30.000 Pickup.

Der Oroch Duster Pickup liegt zwischen zwei Segmenten: das der Halbtonner (Fiat Strada, VW Saveiro) und das der 1-Tonner (Nissan Navara, Ford Ranger, VW Amarok). Das Renault-Modell (bis heute nicht am Pickup-Markt vertreten) ist ein Kompakt-Pickup auf Basis des lokal bekannten Duster SUV (im letzten Jahr wurden 80.000 Einheiten verkauft). Das Fahrzeug mit vier Türen und fünf Sitzen besitzt hinten einen Container mit einer Höchstladkapazität0 von 650 Kilo. Der Oroch ist 40cm länger als der Duster-Pickup.

Ausgestattet ist der Oroch Duster mit einem Vierzylinder-Benzinmotor mit 1,6 Liter bzw. 2,0 Liter. Der Hersteller erwägt noch keine zukünftige Einführung in Europa. Auf diesem Kontinent ist der Pickup-Markt noch sehr begrenzt, obwohl Renault für Ende 2016 die Produktion des 1t-Modells Alaskan (auf Basis des Nissan Navara) plant.
 

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FCA stellt den Produktplan 2016-2018 vor,

 

In den letzten Wochen wurde der FCA-Produktplan für 2016-2018 kommuniziert. Diese neuen Modelle werden sowohl in Nordamerika als auch in Europa vermarktet werden. Diese zwei Regionen stellen die größten Märkte für die FCA-Gruppe dar (1,7 Mio. bzw. 700.000 Fahrzeuge in den ersten neun Monaten 2015), vor Südamerika und Asien.
     - 2016:
Für Europa und Nordamerika, Fiat 124 Spider (basierend auf dem Mazda MX5), der neue Jeep Compass, der neue Dodge Journey (Fiat Freemont in Europa), der Alfa Giulia (Mittelklasselimousine).
Nur für Europa, der Fiat Tipo (Kompaktlimousine – europäische Version des 2015 vorgestellten Aegea).
Nur für Nordamerika, der Chrysler Town & Country sowie Dodge Caravan, ein Chrysler 100 (basierend auf Fiat 500X / Jeep Renegade).
     - 2017:
Für Europa und Nordamerika der neue Jeep Wrangler Pickup, Alfa SUV (Mittelklasse).
Nur für Europa, der Fiat Punto (Kleinwagensegment).
Nur für Nordamerika, der neue Dodge Ram-Pickup. 
     - 2018:
Für Europa und Nordamerika, der neue Alfa Alfetta (Limousine der oberen Mittelklasse).
Nur in Nordamerika, der Dodge Subcompact (basierend auf dem Chrysler 100), neuer Dodge Charger und Dodge Challenger. Ein 2-türiges Cabriolet auf Challenger-Basis dürfte im gleichen Jahr eingeführt werden und würde den alten Namen Barracuda bekommen (ehemals Plymouth-Modell). Im CV-Segment wird FCA die Promaster- (Ducato) und Promaster City (Doblo)-Palette mit einem umbenannten Iveco Daily abrunden.

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Chinesische Marken glänzen in Zentral-West-China; Japaner verbessern ihren Anteil im Nordosten,

 

Wenn man China nach Markenursprung betrachtet, gingen die Europäer landesweit zurück, während die Japaner und Chinesen expandierten. Die VW-Verkäufe fielen um 10,4 Prozent in den ersten sieben Monaten 2015, was zu einem Rückgang der europäischen Verkäufe insgesamt führte. Das positive Wachstum der japanischen Marken wurde durch eine gute Entwicklung der meisten Automobilhersteller gefördert. Honda nahm hauptsächlich im SUV-Segment zu, Toyota in der Kompaktklasse. Die Japaner erhöhten ihren Anteil im ganzen Land, insbesondere aber im Nordosten Chinas.


Alle neu eingeführte chinesische SUV-Marken verzeichneten höhere Absatzzahlen, was auf besonders starke Nachfrage nach SUV in China hindeutet. Die Haval-Marke von Great Wall Motor verzeichnete eine herausragende Expansion um 86,6 Prozent. Das H6-Modell der Marke mit einem Einstiegspreis von 99.800 CNY, ist ein Verkaufsschlager geworden.


Chinesische Modelle weiteten ihren Anteil landesweit aus,  insbesondere aber im Westen und in Zentralchina. Die koreanischen Marken gingen überall außer im Nordosten zurück.


Nach Segmenten betrachtet für die ersten sieben Monate verzeichneten die SUV in allen Regionen positives Wachstum, insbesondere aber im Westen des Lands,  wo sie um 31,7 Prozent zunahmen und den größten Anteil des PKW-Marktes in der Region für sich behaupten konnten. Das Kompaktvan-Segment wuchs ebenfalls. Im Gegensatz dazu gingen die Mittel-, Kompakt-, Kleinwagen- und Kleinstwagenklassen zurück, ebenso das Minivan-Segment mit den kleinen UV. Das Verkaufsvolumen des oberen Mittelklasse-Segments sowie anderer High-End-Segmente blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

 

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