Diesel-PKW: aktivster chinesischer Hersteller ist Great Wall,

 

PKW mit Dieselmotor werden in China was die lokale Entwicklung und Benutzung angeht dank ihrer überlegenen Treibstoffeffizienz und niedrigen CO2-Emissionen wichtiger. Im Mai 2015 hat die chinesische Regierung den „Made in China 2025“-Plan verkündet, der in den kommenden 10 Jahren die Fertigungsindustrie fördern soll. Der Plan beinhaltet die Entwicklung und praktische Anwendung der Common-Rail-Technik für PKW-Dieselmotoren. Die Einführung von Dieselmotoren könnte die Treibstoffeffizienz um ca. 20 Prozent verbessern und es damit den Autoherstellern ermöglichen, Chinas 2020 CAFE-(corporateaveragefuelefficiency) Zielsetzung von 5,0L/100km zu erreichen.

Trotz des bedeutenden Vorteils der Erfüllung der strengen Treibstoffeffizienzgrenzwerte machen Diesel-PKW in China weniger als 1 Prozent aller hergestellten PKW aus. Außer Great Wall Motor wird diese Motorisierung von den anderen chinesischen Hersteller nicht aktiv entwickelt. Wichtige Probleme der chinesischen Diesel-PKW sind ein hohes Lärm- und Vibrationsniveau sowie ein bedeutender Preisunterschied im Vergleich zu Benzinfahrzeugen. SUV-Fahrer neigen allerdings dazu, Dieselmotoren mit großem Drehmoment zu bevorzugen und der SUV-Marktanteil wird in den kommenden Jahren in China rasant expandieren.

Aktivster chinesischer Autohersteller im Bereich Dieselmotoren ist Great Wall. Die Entwicklung seines ersten Dieselmotors mit Common-Rail in Kooperation mit Bosch wurde 2008 abgeschlossen. 2010 wurde Great Wall Motors erster eigenentwickelter Dieselmotor, der GW4D20, im Haval H5 eingebaut. Der gleiche Motor treibt das 2014er Modell des Haval H5 bzw. H6 an. Ferner stellte der Hersteller beim Beijing Auto Show im April 2014 Turbodieselmotoren mit 1,5l bzw. 2,0l vor, die voraussichtlich ab 2016 in einem Haval High-End-SUV zum Einsatz kommen werden.

15-22-6   

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Prognose für den russischen Markt 2016 (PKW+LUV),

 

2015 dürfte der russischer Automobilmarkt (PKW + LUV) noch stärker fallen als 2014. Inovev erwartet für dieses Jahr 1,75 Mio. Einheiten, einen Rückgang um knapp 20% im Vorjahresvergleich.

Die Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Fallende Ölpreise, internationale Sanktionen und Kapitalabfluss haben die Investitionen, das Inlandskonsum und die Importe verringert. Die starke Inflation hat die Nettoeinkommen reduziert, insbesondere die der Arbeiterklasse. Laut OECD ist eine Erholung 2016 aufgrund der externen Umgebung und eines Mangels an Strukturreformen unsicher.

Am Automobilmarkt lässt sich allerdings in den letzten Monaten eine Verlangsamung des Rückgangs der Fahrzeugverkäufe beobachten, was darauf hindeutet, dass eine Erholung des Marktes nicht mehr so weit entfernt ist. Diese Erholung könnte zum Ende 2016 eintreten. Ein Zulassungsvolumen von etwas mehr als 2 Mio. Einheiten wird erwartet, was einem Anstieg um 18% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Nennenswert sind folgende neue Modelle, die 2016 eingeführt werden und im Laufe des Jahres dem russischen Markt Auftrieb geben können: der Lada Vesta (als Ersatz für den Priora) und der X-Ray (Lada-Version des Renault Duster).

Der russische Markt bleibt sehr importabhängig. Die Importe sind in den ersten acht Monaten 2015 um 57% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

15-22-3   

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Prognose für den europäischen Markt 2016 (PKW+LUV),

 

2015 dürfte der europäische Automobilmarkt (29 Länder; PKW + LUV) ein Wachstum um die 8% im Vergleich zum Vorjahr erfahren. Das Wiederbeleben des europäischen Marktes findet daher viel schneller als erwartet statt.

Laut Wirtschaftsprognosen der EU dürfte das GDP in Europa (29 Länder) 2016 um 2% zunehmen, was eine Kombination begünstigender Faktoren widerspiegelt: die relativ niedrig bleibenden Ölpreise, stetiges globales Wachstum, eine weitere Abwertung des Euro sowie unterstützende Wirtschaftspolitik innerhalb der EU.

Für 2016 erwartet Inovev einen Anstieg des europäischen Marktes um 3%. Großer Antrieb für den Markt dürfte aus südeuropäischen Märkten kommen (Spanien und Italien), wo Käufe momentan nachgeholt werden, sowie aus Osteuropa, wo der Motorisierungsgrad noch relativ niedrig ist. Der Anteil der reifen Märkte (Deutschland, Großbritannien und Frankreich) am europäischen Wachstum dürfte niedriger ausfallen.

2016 gilt es aber, einige Länder im Auge zu behalten, z.B. Spanien, wo der PIVE-Plan, der 2014 und 2015 zu einem bedeutenden Anstieg der Verkäufe geführt hat (+ 20% pro Jahr), wahrscheinlich auslaufen wird. Ebenso Großbritannien: das starke Wachstum der vergangenen Jahre (+ 10% pro Jahr) dürfte wie bereits 2015 weiter abschwächen.

15-22-1   

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Prognose für den japanischen Markt 2016 (PKW+LUV),

 

Nach einem einigermaßen guten Jahr 2014 ist der japanische Automobilmarkt (PKW + LUV) 2015 gefallen, wobei ein Rückgang von ca. 10% für das Gesamtjahr auf ein Niveau unterhalb 5 Mio. Einheiten erwartet wird.

Die wirtschaftliche Expansion entgleiste 2015 aufgrund einer drastischen Verlangsamung der Nachfrage aus China und weiteren asiatischen Ländern sowie wegen des schleppenden Privatkonsums. Laut OECD wird das Produktionswachstum 2016 auf 1% zunehmen, weil steigende Nettolöhne die Konsumausgaben fördern werden.

Am Automobilmarkt lässt sich seit dem letzten Sommer ein leichter Anstieg feststellen. Für 2016 prognostiziert Inovev einen leichten Wiederanlauf des Marktes mit einem Wachstum von ca. 3% im Vergleich zu 2015.

Die Herstellerrangfolge wird sich nicht ändern: Toyota bleibt stark überlegen, weit vor Honda, Renault-Nissan und Suzuki. Mazda, Mitsubishi und Subaru folgen mit großem Abstand.
Die Importrate Japans bleibt eine der niedrigsten der wichtigen Weltmärkte (zwischen 5% und 6% des Marktes) und hier dürfte sich in den kommenden Jahren nichts ändern.

15-22-4   

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Prognose für den US-Markt 2016 (PKW+LUV),

 

2015 dürfte der US Automobilmarkt (PKW + LUV) um 5% gegenüber 2014 ansteigen und mit ca. 17,35 Mio. Einheiten ein ähnliches Volumen wie der Spitzenwert aus dem Jahr 2000 erreichen (17,4 Mio. Einheiten).


Laut OECD wird das GDP 2016 weiter expandieren, vorangetrieben durch die private Nachfrage und die niedrige Arbeitslosenquote. Begünstigt wird die private Nachfrage weiterhin durch günstige finanzielle Bedingungen, eine Verbesserung am Arbeitsmarkt sowie erhöhte Kaufkraft dank den niedrigen Energiepreisen und dem stärkeren Dollar. Die positive Auswirkung dieser Einflüsse wird sich allerdings verlangsamen und durch schwächeres Exportwachstum aufgrund schleppender externer Nachfrage sowie des zuletzt stärkeren Dollars gedämpft werden.


Obwohl es sich bei dem US-Markt um ein zyklischer Markt handelt, ist es höchst wahrscheinlich, dass dieser Markt 2016 leicht zunehmen und ein neues Rekordniveau (ca. 17,5 Mio. Einheiten) erreichen wird, was einem Wachstum von 1% entspricht.


Den LUV wird es möglich sein, das PKW-Volumen zu verringern, in einem Verhältnis 55%/45% (gegenüber 54%/46% 2015). In diesem Zusammenhang zeigen GM, Ford und FCA gutes Entwicklungspotential (diese Hersteller sind sehr gut im LUV-Bereich vertreten, sogar fast allgegenwärtig).


15-22-2   

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