Überblick Automobilwerke in Afrika,
 
Der Start der Renault Fabrik in Algerien (nähe Oran) im November 2014 gab die Gelegenheit zu einem Überblick aktueller Fabriken in Afrika. Wir zählen 15 Fabriken (incl. 7 CKD) die zusammen etwa 750 000 Fahrzeuge 2014 produzierten. Die höchsten Produktionszahlen sind in Südafrika zu finden, bei 7 Fabriken mit etwa 500 000 Fahrzeugen pro Jahr, 300 000 für den lokalen Markt und 200 000 für den Export. In Südafrika finden sich 8 Hersteller.

Das Land auf Platz zwei ist Marokko mit 264 000 Fahrzeugen, vor allem seit dem Start der Tangier Fabrik (Renault) 2012 mit einer Kapazität zwischen 170 000 und 340 000 Fahrzeugen pro Jahr 2014 (198 000 produziert in 2014). Die Fabrik ergänzt die bereits etablierte Fabrik in Somaca. Diese Fabrik befindet sich in Casablanca (produziert den Renault Kangoo und Dacia Logan) mit einer Kapazität von 100 000 Fahrzeugen pro Jahr (66 000 produziert 2014).

Der drittgrößte Hersteller in Afrika seit November 2014 ist Algerien (Renault) mit einer Fabrik, die bis zu 25 000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen kann, einer Kapazität die sich bis zum Ende des Jahrzehnts verdreifachen sollte.

Letztlich gibt es 5 weitere Montagefabriken,  eine in Agypten (Toyota), eine weitere in Nigeria (Nissan), eine dritte in Kenya, eine in Tunisien und eine in Zimbabwe, welche sehr langsam produziert. Das meistproduzierte Modell in Afrika ist 2014 der Dacia Sandero (97 000 über 10 Monate).
 

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Seat verlässt den russischen Markt,
 
Die spanische Marke Seat (eine Untermarke der Volkswagen Gruppe) wird den russischen Markt zum 1. Januar 2015 verlassen, aufgrund von geringen Verkaufszahlen in diesem Markt und schlechten ökonomischen Bedingungen, die immer schlechter werden: Russland unterstützt lokal produzierte Fahrzeuge um Importe aus Europa zu limitieren.

Seat produziert keine Fahrzeuge in Russland während die VW Gruppe in Kaluga und Nizhny Novgorod präsent ist und nur VW und Skoda produziert. Die Marke verliert des Öfteren, da sie nicht in China, den USA, Südamerika oder Südostasien vertreten ist.

Seats Verkäufe, die 3 500 Fahrzeuge nie überschritten, verloren 57% über die ersten zehn Monate 2014, während der russische Markt als Ganzes nur um 12,7% verlor. Nur 1 324 Seats wurden zugelassen gegenüber 3 094 in den ersten zehn Monaten 2013.

Die Probleme der Volkswagen Gruppe mit Seat (vor allem gegenüber Skoda) und der fallende Rubel reduzierte die Importe. In den vergangenen Jahren produzierten immer mehr Hersteller in Russland in dem Glauben in einen der wichtigsten Märkte zu investieren (mittelfristig), auch wenn kurzfristig ein Abschwung zu erwarten ist durch Spannungen zwischen Russland und dem Westen. 
 

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Die Ford Craiova Fabrik ist bis zur Ankunft des Ka nicht ausgelastet,
 
Die Ford Fabrik in Caiova (Rumänien) ist derzeit mit 50% unausgelastet. In der Tat ist das einzige derzeit hergestellte Modell der MPV B-Max aus dem B Segment, bei den der erwünschte Erfolg noch ausbleibt. Er wurde lediglich 45 753 mal Verkauft in den ersten zehn Monaten 2014 (bei einer Produktion von 45 876). Ford wird nicht mehr als 50 000 Fahrzeuge erreichen (bis Ende des Jahres), was nur die Hälfte des Zielwertes ist.

Der B-Max, der nur in Europa verkauft wird, konkurriert mit SUVs aus dem B Segment, wie dem Renault Captur, Peugeot 2008 oder dem Opel Mokka. Er wurde zu Zeiten auf den Markt gebracht, als der MPV Markt kollabierte (Renault Modus, Opel Meriva). Die Verkaufszahlen sind seit 2012 nur gefallen.

Die Fabrik in Craiova konnte trotzdem eine steigende Produktionszahl durch den Ford Ka verzeichnen, der hier ab 2016 mit 65 000/75 000 Fahrzeugen pro Jahr gebaut werden soll (Inovev).

Das zukünftige Stadtfahrzeug (Segment A) wird nicht länger unter der Schirmherrschaft von Ford hergestellt (außer die aktuelle Version aus Tichy), sondern wird erneut ein 100% Ford Produkt, so wie die erste Generation von 1996. Der zukünftige Ka könnte ein 4-Türer sein, so wie jener der seit Sommer in Brasilien verkauft wird.
 

14-33-5  

 

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Chinesische Hersteller nehmen 2014 10% des iranischen Marktes ein,
 

Der iranische Markt wächst signifikant 2014,  wie man bei einem Volumen von 850  000 bis 900 000 (PKW+LUV) Neuzulassungen prognostizieren kann, während etwa 750 000 bis 800 000 noch im August antizipiert wurden.


Die Zahlen sind noch immer weit von Volumina von 2011 (1 650 000) oder 2012 (1 385 000) entfernt, aber der Markt gewinnt an Abstand zu den Zahlen von 2013 (715 000). 2015 können wir erneut ein Übersteigen der 1 Million Marke erwarten, ohne kritische Krisen.


In diesem Kontext der graduellen Markterholung im Iran verbesserte sich auch die lokale Produktion der beiden nationalen Hersteller, Iran Khodro und SAIPA, die ihre eigenen Modelle aber auch Modelle unter Lizenz bauen. Beide Hersteller zusammen produzierten in den ersten 9 Monaten 2014 600 000 Fahrzeuge, incl. Mehr als 240 000 PSA Fahrzeuge in CKD (mit Iran Khodro) und 24 000 Renaults in CKD (mit SAIPA).


Das Highlight 2014 war das starke Wachstum chinesischer Marken im Iran (60 000 Verkäufe in einem Markt von 670 000 Fahrzeugen in den ersten neun Monaten 2014).  Das macht nunmehr fast 10% des iranischen Marktes aus, gegenüber 8% in 2013 und weniger als 2% 2011! Die Marken (wie Chery und Lifan) profitierten von temporären Schwächen europäischer und koreanischer Marken, sich langfristig im Iran zu etablieren. 

 

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Mazda enthüllt seinen SUV aus dem B Segment: CX-3,
 

Mazda’s aktuelles Portfolio enthält vor allem drei Sedans: Mazda 2 (Segment B), Mazda 3 (Segment C) und Mazda 6 (Segment D), und zwei MPVs: Mazda 5 (Segment C) und Mazda 8 (Segment D), sowie drei SUVs: CX- 5 (Segment C) CX-7 (Segment D) und CX-9 (Segment E), außerdem den MX-5 Roadster und BT-50 Pickup . Zusammen erreichten alle diese Modelle 1,3 Mio. Fahrzeuge (produziert) in 2013.


Um die Spannweite bei niedrigeren Segmenten zu erhöhen, (Segmente mit aktuell starkem Wachstum weltweit) enthüllte der Hersteller aus Hiroshima den CX-3 SUV aus Segment B.


4,27m lang, 1.76 breit und 1.55 m hoch ist der CX-3 der auf der Plattform des Mazda 2 (SKYACTIV) basiert. Dieser neue SUV konkurriert mit dem Renault Captur, Nissan Juke, Fiat 500X, Opel Mokka und Jeep Renegade.


Der neue CX-3 hat einen 2-liter Benzinmotor mit Direkteinspritzung 120hp, wie er schon beim Mazda 3 und Mazda 6 (und CX-5) zu finden ist und einen Diesel 1500 cc 105hp, wie aktuell beim Mazda 2.


Produziert in Hiroshima, Japan, hat der CX-3 globales Potential. Er wird in Europa ab 2015 vermarktet. Mazda zielt auf einen Verkauf von 200 000 Fahrzeugen pro Jahr ab, in dem Wissen dass der CX-5 nur 300 000 mal 2014 verkauft wurde (der US Markt hat eine größere Nachfrage für SUVs aus dem C Segment, größer als die des B Segments).

 

14-33-6  

 

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