Französischer Markt blieb 2014 bei einer Produktion von unter 1,8 Mio. Fahrzeugen 2/2,
 

2014 konnten französische Hersteller ihren Marktanteil erhöhen, von 53.4% 2013 auf  55.3%, ein Anstieg von fast 2 Prozentpunkten.


Dieser  Anstieg beruht vor allem auf dem Mini-SUV Renault Captur, Peugeot 2008 und Citroën C4 Cactus, die zusammen 7% des Marktes 2014 ausmachten gegenüber weniger als 4% 2013.


Verkaufsanstiege 2014 wurden erreicht von Renault-Nissan (+ 7.0%), Daimler (+ 2.0%), PSA (+ 1.6%), Fiat (+ 0.9%) und BMW (+ 0.2% ) (vgl. 2014/2013). Daimler profitierte vom Erfolg des Kompakt SUV GLA.


Im Vergleich: Verkaufseinbrüche 2014 im Vergleich zu 2013 verzeichneten Hyundai-Kia (-23.4%), GM (-19.4%), Toyota (-5.9%), Volkswagen (-1.9%) und Ford (-1.8% ). Folgende Gründe sind hierfür anzunehmen:
° der Mini-SUV: Französische Hersteller übernehmen Anteile koreanischer Hersteller.
° Toyota und Volkswagen haben aktuell keine Fahrzeuge die mit diesen SUV Modellen konkurrieren.
° Bei Ford wurde der Ecosport zu spät vermarktet um das Verkaufsziel zu erreichen.
° Bei GM konnte der Erfolg des Mini-SUV Opel Mokka nicht den Verlust der Marke Chevrolet  auf dem französischen Markt kompensieren. 
Das Ziel von GM, alle Chevrolet Kunden mit Opel Modellen anzusprechen konnte nicht erreicht werden.
Chevrolet verlor 17.000 Kunden in Frankreich 2014 während Opel nur 2000 Kunden zusätzlich verzeichnete. 

 

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Analyse der Inlandsproduktion nach Herstellergruppen,
 
Mit dem konstanten Wachstum der Globalisierung fielen die Produktionszahlen der Hersteller im Inland Jahr für Jahr.  Zu den Top Ten bei der weltweiten Produktion können nunmehr drei Herstellertypen gezählt werden, basierend auf deren Etablierung im In- und Ausland. (2014).

Jene mit starker nationaler Präsenz: Hyundai-Kia (45% der globalen Produktion in Korea), Toyota (43% in Japan), Ford (40% in den USA), Suzuki (35% Japan) und PSA (35% in Frankreich).

Jene mit starker internationaler Präsenz: Renault-Nissan (7% in Frankreich) und Fiat-Chrysler (11% in Italien). Beide Konzerne profitierten von Auslagerungen: der drittgrößte Hersteller (Nissan) bei Renault und der drittgrößte US Hersteller (Chrysler) bei Fiat und einer somit starken internationalen Präsenz.

Jene in Zwischenfällen: Volkswagen (27% in Deutschland), GM (22% in den USA), Honda (22% in Japan). Diese drei Hersteller waren in der Lage, ihre nationale Präsenz zu verringern und simultan international zu wachsen, vor allem in China.

In der Zukunft, wird der Anteil der Inlandsproduktion der Automobilkonzerne weiter fallen, vor allem durch weiterhin steigende Ansiedlungen in China und in weiteren sich entwickelnden Ländern.
 

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Französischer Markt blieb 2014 bei einer Produktion von unter 1,8 Mio. Fahrzeugen 1/2,
 
Im Dezember fiel der französische Markt um 6,8% auf 163.379 Fahrzeuge. Dennoch wuchs der Markt im Gesamtjahr um 0,3% auf 1.795.913 Fahrzeuge.
Dieses Ergebnis leitet einen kleineren Aufschwung ein, den ersten seit 2009. Doch die Produktion bleibt unter 1.8 Mio. Fahrzeugen, was über die letzten 20 Jahre gerechnet eins der drei schlechtesten Ergebnisse ist. Die erste Marke unterhalb dieses Volumens geht auf 1997 zurück, wo der Markt durch eine Abwrackprämie aus dem Vorjahr negativ beeinflusst wurde. Das zweitschlechteste Marktergebnis kann auf 2013 datiert werden durch Einflüsse der Abwrackprämien, die in den Jahren 2009, 2010 und 2011 gewährt wurden. Das Jahr 2014 ist nur leicht besser als 2013 zu werten.

Der neue Renault Mini-SUV Captur, Peugeot 2008 und Citroën C4 Cactus tragen zum Aufschwung in Frankreich bei (+ 3.9%), während eines simultanen Abschwungs ausländischer Marken (-3.8%). Französische Hersteller konnten ihren Marktanteil verbessern, währen der Gesamtmarkt stabil blieb. Die neuen französischen Modelle erzielten höhere Verkaufszahlen bei einer Expansion einiger älterer SUV Modelle ausländischer Produzenten.

Für zukünftige Jahre (bis 2017) erwarten wir einen Rebound-Effekt für Frankreich. Der Markt sollte die 2 Mio.-Marke nicht vor 2018 erreichen (PKW). Der Aufschwung wird langsam vonstatten gehen denn der Haushaltsanstieg und der Kaufkraftanstieg wird durch neue Verhaltensweisen der Konsumenten beim Thema Mobilität aufgewogen.
 
Inovev erwartet einen Anstieg von 3% auf dem französischen Markt 2015.


 

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Opel enthüllt den City Karl (Segment A),
 

Opel's Flotte von Stadtfahrzeuge besteht derzeit aus dem Adam (3 Türer - Segment A), Agila (5-Türer - Segment A) und Corsa (3/5-Türer - Segment B), alle als Sedans, neben dem Mokka SUV (Segment B) und Meriva MPV (Segment B).


In der GM Gruppe in Europa hat Chevrolet ebenfalls ein Segment A Modell, 5-Türer, der Spark. Chevrolet wird ab 2015 nicht länger in Europa vermarktet. Der Opel Agila ist eine umbenannte Version des Suzuki Splash. Um diese Modelle zu ersetzen hat Opel einen neuen Sedan eingeführt, den Karl.


Dieses Stadtfahrzeug positioniert sich in einem Segment aus 10 bis 12% des europäischen Gesamtmarktes 2014. Opel erwartet Verkäufe von 50 000 Karl in Europa pro Jahr, einer realistischen Zahl, korrespondierend mit den Volumina von Agila + Spark in dieser Region in ihren besten Jahren. Mit diesem Volumen wird das Modell sich mit dem Peugeot 107/108 (50 000 Fahrzeuge in den ersten 11 Monaten 2014), Citroen C1 (48 000) und Kia Picanto (47 000) gleichstellen. Andere konkurrierende Modelle des Segments A sind auf höheren Leveln: Fiat Panda (143 000), VW Up (109 000), Renault Twingo (75 000), Hyundai i10 (74 000). Angetrieben von einem einzigen, gleichen Motor (einem  1.0 Dreizylinder Benziner), wird der Karl in der GM Korea Fabrik gefertigt (Changwon).  Er basiert auf der GM "Global Small" Plattform. Aufgrund des Produktionsstandortes und der Plattform nehmen wir an, dass dieses Modell als Basis für den zukünftigen Chevrolet Spark (verkauft außerhalb Europe) genutzt wird. 

 


 

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2014 wird Hyundai-Kia die Produktion von 8 Millionen Fahrzeugen überschreiten,
 

Die koreanische Gruppe wird zum ersten Mal die 8 Millionen-Fahrzeug-Marke 2014 überschreiten und sich global zudem auf dem 5. Platz etablieren, nach Toyota, Volkswagen, General Motors und Renault-Nissan. Die koreanische Gruppe verkaufte 7.56 Millionen Fahrzeuge 2013, 7.10 Mio. 2012, 6.50 Mio. 2011 und 5.75 Mio 2010.


Hyundai-Kia plante zunächst 7.86 Mio Fahrzeuge 2014, performte allerdings auf einigen Märkten besser, so in China, Indien und Brasilien.  Über die ersten 10 Monate 2014 stiegen die Verkaufszahlen in China um 10.5% (mehr als auf dem chinesischen Gesamtmarkt mit + 9.7%), 8% in Indien (Gesamtmarkt -0.7%) und 7% in Brasilien (Gesamtmarkt -11.4%). Die Zahlen steigen auch in gesättigten Märkten wie Europe (+ 2.7%) und den USA (+ 3.7%).


Der Anstieg der Verkäufe bei Hyundai-Kia in diesen Ländern gleicht die Verluste in Russland (-4%) und die Stagnation in Südkorea aus.


Die Gruppe verkauft heute vor allem in China (1.4 Mio. Fahrzeuge in den ersten 10 Monaten2014), den USA (1.1 Mio. ), Korea (1 Mio. ) und Europa (0.7 Mio.).


 

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