Neuheiten der Guangzhou Automotive Show 2014,
 
- Die Guangzhou Auto Show 2014 gab die Möglichkeit, die angekündigten Modelle des chinesischen Marktes für 2014 und 2015 zu analysieren. Neben den neuen Konzeptfahrzeugen ist auch interessant, welche Hersteller präsent waren, welche Segmente und Modelle die Hersteller anpeilen und vor allem wann diese vermarktet werden.

- Erste Beobachtung: Nur 13 neue Produkte wurden vorgestellt, während die Beijing Motor Show gleich 6 neue Modelle enthüllte. 70% dieser Neuheiten kommen von chinesischen Herstellern, während diese momentan weniger als 30% des lokalen Marktes ausmachen. Neben chinesischen Herstellern stellten nur Suzuki, Ford und Chevrolet neue Modelle vor.

- Zweite Beobachtung: Die meistfrequentierten Segmente: C (6 Modelle) gefolgt von B und D (je 3) in einem von Segment C und D dominierten Markt.

- Dritte Beobachtung: Sedans (6 Modelle) und SUV (7 Modelle) sind die einzigen Modelle unter den Neuvorstellungen. MPVs waren nicht vertreten.

- Zuletzt: Die Mehrheit dieser Modelle wird für 2015 erwartet, 5 Modelle sollten vor Ende 2014 vermarktet werden. 


 

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Französische Hersteller produzierten 2013 13% der Fahrzeuge im Inland,
 

Französische Hersteller (Renault-Nissan und PSA Peugeot-Citroën) produzierten 13% ihrer globalen Produktion im Inland (1.4 Mio. Fahrzeuge von 10,5 insgesamt) gegenüber 31% in 2005. Deutsche Hersteller produzierten 2013 33% aller Fahrzeuge im eigenen Land.


Die europäische Produktion macht 35% der globalen Produktion aus. Mehr als die Überseeproduktion ist es die steigende Globalisierung französischer Hersteller die die Inlandsproduktion drückt.


Die Übernahme des japanischen Herstellers Nissan durch Renault gefolgt vom Koreaner Samsung, Dacia aus Rumänien, Lada aus Russland entwickelte ein starke Globalisierung von Renault. 2013 produzierte Renault 6% der globalen Produktion in Frankreich, gegenüber 9% 2010 und 18% 2000. Mit der Ankunft von Renault in China wird die Produktion in Frankreich weiter sinken.


PSA ist historisch bedingt Frankreich basierter als Renault-Nissan. 2013 produzierte der zweite französische Hersteller 33% der globalen Produktion im Inland gegenüber 38% in 2010 und 60% in 2005. Mit dem erwarteten Wachstum des chinesischen Marktes und den angekündigten Zielen der Konzerne werden diese Zahlen weiterhin sinken.


 

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USA Importanalyse 2013,
 

Importe in die USA machten 2013 6,16 Millionen Fahrzeuge aus, mit steigender Tendenz für 2014. Wir erwarten einen Anstieg der Importe um 4,3% zusammen mit einem Marktwachstum von 5% weltweit.


Die Importe in die USA wurde 2013 bedingt durch:


1 820 000 Fahrzeuge aus Kanada (29% der Importe), 1 605 000 aus Japan (26%), 1 415 000 aus Mexico (23%), 1 030 000 aus Europa (28 Länder, 17%) und 290 000 aus Korea (5%). Diese Importe machten 39% des Gesamtabsatzes aus, der letztes Jahr 15 640 000 Fahrzeuge erreichte. Mehr als die Hälfte der Importe (52%) kam aus NAFTA Ländern (Kanada und Mexiko). Diese Quote sollte sich 2014 kaum verändern.


Nach Hersteller verzeichnete Toyota die meisten Importe 2013 (1 068 000 Fahrzeuge), vor GM (818 000), Ford (634 000), Fiat-Chrysler (581 000), Volkswagen (483 000), Hyundai-Kia (476 000), Renault-Nissan (433 000), Honda (383 000), BMW (300 000), Mazda (284 000), Subaru (254 000) und Daimler (251 000). GM, Ford und Fiat-Chrysler wurden vor allem aus Kanada und Mexiko importiert (Länder, die traditionell einen hohen Überseeanteil haben), während andere Hersteller aus allen Regionen der Welt importierten. 

 

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Niedrigste Volatilität des EU-Marktes in Frankreich zwischen 2006 and 2014,
 
Frankreich ist der Markt mit der niedrigsten Volatilität in Europa zwischen 2006 und 2014. Tatsächlich beträgt die Abweichung (positiv wie negativ) der Neuzulassungszahlen in dieser Periode weniger als 5%. Andere Märkte haben höhere Niveaus wie Italien mit 8,5%, 8.9% in Deutschland oder 11,8% in Spanien. Die durchschnittliche Veränderung in GB liegt bei 6,5%, was es zu einem der stabilsten Märkte macht, neben Österreich (3.5%), Frankreich (4.8%), Schweiz (5.4%), Belgien (6.2%), Tschechien (6.3%) und der Slowakei (7.0%). Die höchste Volatilität verzeichnet Portugal (20.2%), gefolgt von Rumänien (18.8%).

Dieser Durchschnitt wurde auf Basis der Periode 2006-2014 ermittelt und ist auch nur für eben diese Periode gültig, denn der Wert variiert erheblich zwischen den verschiedenen Ermittlungsperioden. Grund für diese teils starken Änderungen sind allgemeine ökonomische Einflüsse und vor allem die Einführung von Abwrackprämien.

Die Zahlen für 2014/2013 zeigen einen Aufschwung für Europa, abgesehen von Belgien. Dennoch, ein Vergleich mit 2014/2007er Zahlen zeigt, dass trotz dieses Aufschwungs die Ausgangslevel (vor der Krise) nicht vollständig erreicht werden können, außer in GB. 
 

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Deutsche Hersteller produzierten 2013 33% der Fahrzeuge im Inland,
 
Neben einem starken Anstieg des Produktionsvolumens in Deutschland in den letzten Jahren produzierten deutsche Hersteller (lokal) proportional weniger 2013  als 2005 (Volkswagen, BMW, Daimler). 2013 wurden 33% der Fahrzeuge im Inland produziert, im Vergleich zu 50% 2005.

Auch wenn die Produktionszahlen eine wichtige Rolle spielen hat ihr Niveau über die Jahre abgenommen, auch da die Kapazitäten im Land bald gesättigt sind. Die Volkswagen Gruppe produzierte 26% der Fahrzeuge im Inland gegenüber 4% 2005, BMW 55% (zu 65% 2005) und Daimler 61% zu 75%.

Der Anteil der im Inland gefertigten Fahrzeuge wird weiter abnehmen, nicht zuletzt aufgrund des Wachstums in China und dem verstärkten Aufbau von Automobilwerken im Ausland. Wichtige Zielländer deutscher Hersteller sind China (25% der gesamten weltweiten Produktion deutscher Hersteller), die EU (20%) und Nordamerika (10 %). Diese drei Länder oder Regionen machen 55% der globalen Produktion deutscher Automobilhersteller aus, während 2005 die 40% Marke noch nicht überschritten werden konnte.


 

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