Anstieg des europäischen PKW-Marktes (29 Länder) um 5,5% in 2014 (1/2),
 
Nach sechsjährigem Rückgang erholte sich der europäische PKW-Markt (29 Länder) 2014 und stieg um 5,5% auf 12.997.000 Einheiten (im Vgl. zu 12.314.000 in 2013). Das Niveau liegt allerdings noch weit unter der 16 Mio.-Marke, die vor der Krise herrschte, z.B. 2006 und 2007.

In den kommenden Jahren wird es schwierig sein, diesen Verlust von drei Millionen PKW aufzuholen. Inovev prognostiziert eine leichte Erholung des europäischen Marktes zwischen 2014 und 2020 (Prognose für 2019: 14 Mio. Verkäufe).

Spanien und Italien bleiben weit unter dem Vorkrisenniveau, Großbritannien hingegen konnte dank der sehr positiven wirtschaftlichen Lage das vorherige Niveau wieder erlangen. Frankreich und Deutschland liegen zwischen diesen beiden Extremen.

Insgesamt 2014 expandierte Westeuropa (17 Länder) weniger als Osteuropa, 4,8% gegenüber 16,5%, wobei Osteuropa zwischen 2007 und 2013 wesentlich stärker geschrumpft war (35% im Vgl. zu 22% für Westeuropa). Das zweite Halbjahr (+4,5%) fiel etwas schlechter aus als das erste (+ 6,5%), und Inovev erwartet für die ersten beiden Quartale 2015 ein niedrigeres Wachstum als in 2014.


15-03-2  

 

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Anstieg des europäischen PKW-Marktes (29 Länder) um 5,5% in 2014 (2/2),
 
Während der europäische PKW-Markt (29 Länder) 2014 um 5,5% anstieg, konnten nicht alle Hersteller von diesem Wachstum profitieren. Am stärksten expandierten Mitsubishi (+ 26%) und Mazda (+ 18.8%), beide sind aber Hersteller mit niedrigen Volumen. Unter den Herstellern mit größeren Volumen verzeichnete Renault-Nissan den bedeutendsten Anstieg (12,9%), dank Dacia (+ 23,3%), Nissan (+ 13%) und Renault (+ 9,1%). Es folgten der Geely-Konzern (+ 10,5%) dank Volvo (10,5%), der Volkswagen-Konzern (+ 7,4%) und Tata Motors (+ 6,1%) dank der Tochter Jaguar Land Rover (+ 6,1%). Die Konzerne Ford (+ 5%), BMW (+ 4,9%), Daimler (+ 3,7%), PSA (+ 3,6%), Fiat-Chrysler (+ 3,1%), Toyota (+ 3%) und Hyundai-Kia (+ 2,3%) expandierten wesentlich weniger als der gesamteuropäische Markt und büßten entsprechend an Marktanteil ein.

Lediglich GM setzte weniger Fahrzeuge 2014 im Vergleich zum Vorjahr ab (-4,6%), aber nur weil die Chevrolet-Marke vom europäischen Markt genommen wurde. Der ansteigende Absatz bei Opel (7,3 %) reichte nicht aus, um den Einbruch bei Chevrolet (-73,1%) im gleichen Zeitraum auszugleichen.

Bis 2015 erwartet Inovev eine moderate Expansion des europäischen Marktes um etwa 2% auf ca. 13,25 Mio. PKW. Eine Aufteilung nach Herstellern ist noch nicht erfolgt.

15-03-3  

 

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Der russische PKW und LUV Markt verlor 2014 10,3% (1/2),
 
Der russische Markt für PKW und LUV verlor 10,3% 2014 auf 2.491 Mio. Fahrzeuge ( 2.777 Mio. in 2013), aufgrund der sehr schwachen ökonomischen Entwicklung im Land  (Ölgewinne sinken, politische Krise mit der Ukraine, Kollaps des Rubel, hohe Inflation).

Es sei erwähnt, dass im Graph unten die Abwrackprogramme, die September 2014 eingeführt wurden um den Fahrzeugmarkt zu beleben, eine Verlangsamung des Falls der Verkäufe hervorriefen, der im Juli 23% und im August 25% ausmachte. Bis September übertraf der Rückgang die 20% Marke nicht, dann 10% im Oktober und 1% im November. Im Dezember wurden wieder positive Zahlen geschrieben (+ 2.4%). Diese Programme hatten somit unverkennbar einen starken positiven Einfluss auf den russischen Markt.  Damit der Markt 2015 nicht erneut einbricht, sollte die Regierung an weiteren Abwrackprogrammen festhalten. Der Markt könnte sonst 2015 um 20% einbrechen.

Welche Marken profitierten am meisten von den Regierungsmaßnahmen? Überraschenderweise nicht Lada, die über das Jahr um 15% fielen. Es sind Toyota (+ 6%) und Nissan (+ 18%). Was allerdings noch überraschender ist, ist der Verkauf von Premiummarken: Jeep (+ 50%), Porsche (+ 24%), Mercedes (+ 21%), Volvo (+ 3%). Diese Generalisten und Premiumhersteller konnten ihren Marktanteil erhöhen, auf Kosten von Marken wie Ford (-38%), Peugeot (-38%), Citroën (-31%), Daewoo (-38%), Chevrolet (-29% ) und Opel / Vauxhall (-20%).

 

15-02-9  

 

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Der australische PKW und LUV Markt ging 2014 um 2% zurück,
 
Der australische PKW und LUV Markt verlor 2% 2014 im Vergleich zu 2013, auf 1 081 899 Fahrzeuge.  Sedans machten 531 596 Fahrzeuge (-6.1%) aus, SUVs 352 347 (+ 5.6%) und Light Trucks  (Vans und Pickups) 197 956 (- 3.2%). Der australische Markt hat den Rückgang über ein Wachstum bei SUV Verkäufen eindämmen können, einem Segment, dass nunmehr 32% des Marktes ausmacht. Dennoch konnte selbst das den gesamten Rückgang bei Sedans und Light Trucks nicht ausgleichen. Die Verkaufszahlen an PKW bleiben stabil, während Flottenverkäufe um 6,6% zurückgingen.

Die 10 meistverkauften Marken in Australien sind: Toyota (203 501 Verkäufe, 18.3% des Marktes), Holden - GM  (106 000, 9.5%), Mazda (101 000, 9%), Hyundai (100 000, 7%), Ford (80 000, 7.2%), Mitsubishi (69 000, 6.2%), Nissan (66 000, 6%), Volkswagen (55 000, 5%), Subaru (40 000, 3.6%) und Honda (33 000, 3%).

Diese Einteilung erfordert einige Erläuterungen: Toyota, Holden und Ford sind die letzten Marken, die noch in Australien produzieren. Es gibt jedoch einen positiven Effekt in der lokalen Produktion für Toyota und Holden, die Marktführer sind.

Auf der anderen Seite sollte gesagt werden, dass alle drei Hersteller ihre Produktion im Land über die nächsten zwei Jahre einstellen werden: 2016 bei Ford und  2017 bei Holden und Toyota. 2018 werden alle Fahrzeuge auf dem australischen Markt importiert werden, von Nordamerika, Asien oder sogar Europa. 

 

15-02-8  

 

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Anstieg des britischen Pkw Marktes in 2014 um 9,3%,
 
2014 waren die Hersteller mit dem größten Wachstum in GB Renault-Nissan, Volkswagen, Daimler-Chrysler und Fiat (FCA). In diesem Markt verkaufte kein Hersteller weniger als 2013, doch GM verkaufte annährend auf dem gleichen Level wie im Vorjahr unter Einfluss der Beendigung der Marke Chevrolet. Renault-Nissan wuchs aufgrund des Wachstums von Dacia, der Ankunft des neuen Note und des Captur.

Bei Volumen ist die Volkswagen Gruppe führend in GB  (512 000 Verkäufe). Weit dahinter zwei US Hersteller, Ford und GM, beide sind in diesem Markt seit langem etabliert. Diese beiden Hersteller übertrafen Renault-Nissan, BMW und PSA.

Bei den Modellen, wie in 2013, besetzen Ford-Modelle die ersten Plätze, der Fiesta (131 000) und der Focus (85 000), gefolgt von Vauxhall Corsa (82 000), Volkswagen Golf (75 000) und Vauxhall Astra (60 000). Diese Modelle haben traditionell eine hohe Nachfrage auf dem Flottenmarkt mit mehr als jedem zweiten Fahrzeug. Gefolgt vom Nissan Qashqai (50 000, Volkswagen Polo (48 000), Fiat 500 (46 000, gleiches Volumen wie in Italien), Audi A3 (45 000) und Nissan Juke (39 000).

 

15-02-6  

 

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