VW will ab 2025 jährlich 1 Mio. Elektrofahrzeuge verkaufen,

 

Das BEV (Battery Electric Vehicle) I.D.-Konzept, das Volkswagen auf dem Pariser Autosalon 2016 vorgestellt hat, deutet ein Modell an, das bis 2020 an den Markt gehen soll. Das I.D.-Konzept ist ein viertüriger Kleinwagen mit einer Länge von 4,10m (d.h. 2cm mehr als ein Renault Zoe), basierend auf einer neuen modularen Plattform der VW-Gruppe (namens SEM), die für alle BEV der Gruppe verwendet werden soll.

Volkswagen kündigte an, bis 2025 das Absatzziel von jährlich eine Million BEV erreichen zu wollen, fast 10% des gesamten Gruppenabsatzes für alle Modelle. Der vom I.D-Konzept abgeleitete BEV ist das erste Mitglied einer Familie bestehend aus Limousinen aller Segmente, SUV sowie MPV, die sich die gleichen technischen Elemente teilen.

Volkswagen plant für jedes zukünftige Modell verschiedene Batteriekapazitäten, um je nach Modell eine Reichweite von 400 bis 600 km zu ermöglichen. In Paris 2016 zeigte Renault eine neue Version des Zoe, die gemessen an NEFZ-Zyklen bereits eine Reichweite von 400km aufzeigt (im Vergleich zu 200km bei der Einführung des Zoe 2012). Die eigentliche Reichweite beim Fahren des neuen Zoe wird mit Sicherheit weniger sein als die 400 km, die beim Standardtest gemessen wurden (wahrscheinlich eher 300 km), aber auch diese dürfte für viele Verwendungszwecke ausreichend sein.

VW hat noch ein weiter Weg vor sich, um das Absatzziel von jährlich eine Million 100% BEV bereits 2025 zu erreichen.
Seit 2010 hat Volkswagen nur 40.000 BEV verkauft. 2016 werden es 20.000 sein. Zum Vergleich: Renault-Nissan hat seit 2010 mehr als 300.000 BEV verkauft und wird 2016 80.000 absetzen.

16-23-8   

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Audi stellt die neue Generation des SUV Q5 vor,

 

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hat Audi die neue Generation des mittleren SUV Q5 vorgestellt.

Innerhalb der Audi SUV-Palette liegt dieses Modell zwischen dem Q3 (Kompaktsegment) und dem Q7 (obere Mittelklasse). Es konkurriert mit dem BMW X3, dem Mercedes GLC und dem Volvo XC60.

Seit 2009 ist das Fahrzeug das weltweit meistverkaufte SUV der Marke Audi. 2016 werden 150.000 Q5 verkauft, im Vergleich zu 120.000 Q3 und 100.000 Q7.

Im ersten Halbjahr 2016 liegt das Modell an vierter Stelle im Verkaufsranking, hinter den Konkurrenten BMW X3, Mercedes GLC und Volvo XC60, möglicherweise als Folge eines relativ langen Lebenszyklus (die erste Generation des Audi Q5 wurde 2008 eingeführt).

Die neue Generation des Q5 teilt die mittlere Audi MLB-Plattform mit den vor kurzem eingeführten Modellen A4 und A5. Damit soll sich das Gewicht um ca. 90kg im Vergleich zur vorherigen Generation reduziert haben.

Der neue Q5 wird im neuen Audi-Werk in Mexiko (San José Chiapa) hergestellt werden, nicht mehr in Ingolstadt wie der Vorgänger. Dieses mexikanische Werk wird nach Nordamerika und Europa liefern, während die Fahrzeuge für Asien vom chinesischen Werk in Changchun (FAW-Audi) kommen werden. Jährliches Produktionsziel des neuen Q5 ist 150.000 Einheiten in Mexiko und 125.000 in China.

-bDie Motoren aus dem früheren Q5 (2,0 TFSI Benziner und 2,0 TDI Diesel) sind stärker geworden.

16-23-5   

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Nissan stellt die neue Generation des Micra vor (Kleinwagensegment),

 

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hat Nissan die neue Generation des Micra (Kleinwagensegment) für den europäischen Markt vorgestellt.

Der neue Micra benutzt die B-Plattform des Renault Clio IV sowie dessen Motoren (3-Zylinder 0,9l Turbo-Benziner und 4-Zylinder 1,5l Diesel). Hergestellt wird das Modell neben dem Clio im französischen Werk in Flins.

Diese wird also die zweite japanische Limousine, die in Frankreich hergestellt wird, nach dem Toyota Yaris (ab 1999).
Renault erwartet die Produktion von 100.000 Einheiten pro Jahr in Flins; dies entspricht den Prognosen von Inovev.
Damit steigt die Produktion nicht nur in Flins, sondern auch in Frankreich insgesamt.
Zu beachten ist, dass das Management von Renault vor zwei Jahren angekündigt hatte, dass die Renault-Nissan-Gruppe 2017 dank
diesem neuen, vorher in Indien hergestellten Modell 700.000 Fahrzeuge im Vergleich zu 2015 600.000 produzieren würde.

Der alte Micra (aus dem Jahr 2010) dürfte allerdings weiter in Indien für den lokalen Markt gefertigt werden.

2015 wurden in Europa 65.000 Micra verkauft. Somit lag das Modell an neunter Stelle unter den Kleinwagen der Generalisten. Große Anstrengungen sind also erforderlich, damit Nissan die Absatzschwelle von 100.000 Einheiten 2017 erreicht, insbesondere weil die Konkurrenten -  neuer Citroën C3, Ford Fiesta, VW Polo, Toyota Yaris und Fiat Punto - im nächsten Jahr erneuert werden.

16-23-4   

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Land Rover stellt die neue Generation des Discovery-SUV vor,

 

Land Rover hat beim Pariser Autosalon 2016 die neue Generation des SUV Discovery vorgestellt. Der neue Discovery (der die D7-Plattform verwendet und damit laut Herstellerangaben um 480kg leichter ist als der Vorgänger) positioniert sich gegenüber dem Discovery Sport wie auch der Range gegenüber dem Range Sport angesiedelt ist. Diese vier Modelle bilden das Rückgrat der Land Rover-Palette, die am Einstiegsniveau durch den Evoque vervollständigt wird, vor der Ankunft des zukünftigen für 2018 geplanten Defender.

Der neue Discovery, der Anfang 2017 auf den Markt kommt, wird bei Magna Steyr in Graz, Österreich, hergestellt werden, anders als das aktuelle Modell, das im britischen Solihull produziert wird. Grund dieser Verlagerung ist die mangelnde Produktionskapazität in Solihull, wo momentan die Fertigung der Modelle Range, Range Sport und Discovery, sowie des Jaguar XE und des F-Pace stattfindet.
2016 wird das Produktionsvolumen des Werks um die 300.000 Einheiten betragen, während die Kapazität 200.000 Einheiten im Jahr nicht übersteigt. Der Jaguar XE, ebenfalls in Solihull produziert, wird im Januar 2017 als erstes Modell ausgelagert (nach Castle Bromwich). Als zweites folgt der Discovery. Das Werk in Solihull kehrt dann zu seinem normalen Produktionsniveau zurück (200.000 Fahrzeuge pro Jahr).

Der neue Discovery bietet Dieselmotoren mit 2,0l 180 PS, 3,0l 211 PS,  3,0l 258 PS sowie ein 3,0l 340 PS Benziner, die meisten stammen vom Vorgängermodell. Inovev erwartet ein jährliches Absatzvolumen von 60.000 Einheiten des Discovery.

16-23-6   

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Der US-Markt für HEV (Non-plug-in hybrid vehicles) 2016,

 

Während der US-Markt für Elektrofahrzeuge (BEV –Battery Electric Vehicles- und PHEV -Plug-in Hybrid Electric Vehicles-) seit 2012 bedeutend expandiert hat, verzeichnet der dortige Markt für HEV (non-plug-in hybrid) eine gegensätzliche Entwicklung
und ist seit 2013 von damals 500.000 Einheiten auf 2016 knapp über 300.000 stetig gefallen.

Es gibt zwei Gründe für diesen Rückgang:

1. Einige HEV-Kunden sind auf BEV- bzw. PHEV-Modelle, deren Angebot schneller gewachsen ist als das der HEV, umgestiegen.
2. Andere HEV-Kunden sind zu Benzinern bzw. Dieselmodellen zurückgekehrt.

Der US-HEV-Markt 2016 bleibt allerdings mehr als doppelt so groß wie der Markt für BEV/PHEV-Fahrzeuge, mit einem Absatzvolumen von etwas mehr als 300.000 Einheiten gegenüber 128.000. 2013 war das Verhältnis 5: 1.

Toyota dominiert den Hybridmarkt in den USA mit dem Absatz im ersten Halbjahr 2016 von 118.500 Einheiten (103.500 Toyota und 15.000 Lexus), insgesamt 161.500 Einheiten (entspricht einem Marktanteil von 73,5%).

Sieben der Top-10-Modelle gehören zu Toyota, allein der Prius verbucht 67.500 Einheiten (mit zwei Varianten: die Limousine Prius und der Kombi Prius Plus), d.h. 42% des gesamten US-Hybridmarktes.

16-23-2   

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